Donnerstag, 9. April 2009

1969 - "Perry Rhodan - der Hitler des planetarischen Zeitalters"

Ja, das waren noch Zeiten, damals, vor 40 Jahren, als noch Schundhefte unsere Jugend verdarben! (Heute würden einige Politiker vielleicht von "Killerheften" reden):

Gefunden bei Nyarla.

Die in Rede stehende Perry-Rhodan-Heftserie erscheint noch heute. Allerdings käme heute sicher kaum noch jemand auf die Idee, die Serie in die Nähe faschistischen oder nationalsozialistischen Gedankenguts zu rücken.

Der Gerechtigkeit halber sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass "Perry Rhodan" in seinen Anfangsjahren deutlich "militaristischer" war als später.
Der damalige Exposé-Autor und "Chef" der Serie, Karl Herbert Scheer hatte eine Vorliebe dafür, Konflikte in seinen Romanen militärisch zu lösen, was ihm nach Initialen seiner Vornamen den Spitznamen "Kanonen-Herbert" eintrug; seine Vorliebe für die Schilderungen von militärischen oder geheimdienstlichen "Kommandounternehmen" zog den Spitznamen "Handgranaten-Herbert" nach sich. In etwa war "Perry Rhodan" damals ähnlich kriegerisch wie die "Star Wars"-Filme. Obwohl sich die Autoren seinerzeit (zu) wenig Gedanken über die politischen Strukturen der Zukunft machten, erforderte es allerdings schon einigen bösen Willens oder einige Ignoranz, in Perry Rhodan einen Diktator, gar einen "Hitler des planetarischen Zeitalters" zu sehen.

Die Parallelen zur Berichterstattung über Computerspiele ist auffällig. Der Unterschied von "damals" zu "heute" besteht in erster Linie darin, dass das Interview mit K. H. Scheer brav, geduldig und nicht durch eingeschnittene "Kampfszenen" oder ähnliches "aufgelockert" gesendet wurde. Dieser zivilisierte Zug ist vermutlich allein den damaligen Sehgewohnheiten geschuldet, denn ansonsten wird "Perry Rhodan" nach allen Regeln des Skandaljournalismus verhackstückt. Vom geduldigen "Scheer"-Interview abgesehen, arbeitet der alte "Monitor"-Bericht mit genau den gleichen Mitteln wie heutige Berichte über "gefährliche Computerspiele". Dazu gehören ein entrüsteter Kommentator, unterlegt mit suggestiven Bildern und Geräuschen, und Äußerungen von Lesern / Spielern, bei denen ein Kontext suggeriert wird, der, würden die Äußerungen für sich stehen, nicht unbedingt nahe liegt. (Einen versilberten Fan-Ansteckbutton als "Verdienstorden" zu bezeichnen, ist schon dreist!) Typisch für solche Berichte ist auch der "Blick hinter die Kulissen". Im Falle des "Perry Rhodan"-Berichts filmte das "Monitor"-Team nach Aussagen Scheers eine mehrstündige Redaktionssitzung mit. Der gezeigte Ausschnitt, in dem es um die Transformkanonen des Raumschiffs INTERSOLAR ging, war offensichtlich das brisanteste, was diese Geduldsprobe hergab. Unmittelbar vorangegangen war eine Diskussion über die Freizeiteinrichtungen auf der INTERSOLAR - allerdings wäre ein Ausschnitt über Schwimmbäder nicht annähernd so wirkungsvoll gewesen, wie einer über Waffensysteme.
Bemerkenswert war die Frechheit der "Monitor"-Redaktion: Scheer wies ausdrücklich darauf hin, dass man den PR-Autoren etwas in den Mund legt, was diese niemals beabsichtigt hätten - und "Monitor"drehte gleich im Anschluss Scheer das Wort im Mund herum. Das Interview endet mit folgenden Sätzen Scheers:
Es ist niemals gesagt worden, in keinem einzigen Perry Rhodan-Roman, dass sich der Terraner, der Mensch, als übergeordnet über Alles betrachtet und sich demnach benimmt. Selbstverständlich trifft Rhodan auf Völkerschaften - den Begriff Rassen will ich gar nicht gebrauchen, denn es sind Völker, egal wie sie körperlich aussehen, wie sie denken und handeln, wie sie geistig eingestellt sind. Es gibt welche darunter, die nun der Menschheit nicht sehr wohlgesonnen sind, die auf alle politischen Verhandlungsversuche eben so reagieren, wie man an und für sich nicht reagieren sollte, die letzte Entscheidung ist dann naturgemäß im Romanzyklus die bewaffnete Auseinandersetzung.
Unmittelbar darauf der Sprecher:
Die bewaffnete Auseinandersetzung! Zweifel sind ihm fremd. Die Eroberung des Weltraums á la Rhodan ist gerecht und gut. Die Monster fremder Planeten lassen sich nur selten ohne Widerstand dem Reich des unsterblichen Menschheitsführers einverleiben - (elektronische Geräuschuntermalung) - und das alles, die bewaffnete Auseinandersetzung, das große Weltraumwürgen, findet in Deutschland millionenfachen Beifall.
Es fehlte auch nicht der obligatorische "Experte" - der damals sehr populäre und noch heute angesehene Zukunftsforscher Robert Jungk. Das Dumme war nur, dass Jungk kein Fachmann für Science-Fiction-Literatur war, wahrscheinlich niemals einen "Perry Rhodan"-Roman gelesen hatte und sich offensichtlich mit der Popkultur wenig auskannte:
Die Perry Rhodan-Serie in Deutschland ist eigentlich ein Zeichen für eine gewisse mentale Rückständigkeit in Deutschland. In Amerika hat es auch den Superman gegeben, aber der Superman ist heute durch bessere Formen von Science Fiction abgelöst. Man lacht nur noch über Superman, während man in Deutschland leider Gottes Perry Rhodan noch sehr ernst nimmt. Und ich frage mich, ob hier nicht eben eine heimliche Führersehnsucht immer noch schlummert. Ob nicht der deutsche Mensch sich nach einem Perry Rhodan sehnt.
Das Prinzip, alles, was nicht ins Konzept passt, zu ignorieren, trifft auch auf die Bildauswahl zu: Überwiegend sind es tatsächlich Titelbilder von "Perry Rhodan"-Heften, allerdings hätten Bilder etwa des freundliche Mausbibers Gucky oder Seite an Seite zusammen arbeitender (und auch kämpfender) Menschen und "Monstren" den suggerierte Eindruck, es ginge um die Vernichtung von "Monster fremder Planeten", gestört.

Man darf bei all dem den zeitgeschichtlichen Hintergrund nicht vergessen: Damals war die NPD in sieben (von damals 11) Landesparlamenten der Bundesrepublik Deutschland vertreten, mit Wahlergebnissen, von denen ein Udo Voigt heute nur noch feucht träumen kann - bei der baden-württembergische Landtagswahl 1968 lag die NPD bei 9,8 %. Es ist sicher auch der Aufklärungsarbeit von Journalisten zu verdanken, dass sie schon bei der Bundestagswahl 1969 den Sprung über die 5 %-Hürde verfehlten.
Kurz vor den Bundestagswahlen 1969 konnten die damaligen "Monitor"-Reporter Erich Potthast und Ulrich Wickert enthüllen, dass die NPD eine SA-ähnliche Schlägertruppe mit Kampfausbildung und -ausrüstung hatte. Schon bei der Gründungsversammlung der Aktion Widerstand waren sie mit ihren Kamerateams dabei, später entdeckten sie Trainingslager der Wiking-Jugend in der Rhön (und wurden von den Rechtsradikalen tätlich angegriffen).
Dass die "Monitor"-Redakteure einen besonderen "Antifa-Eifer" entwickelten, verwundert angesichts dessen wenig.
Wieso aber ausgerechnet "Perry Rhodan" ins Visier geriet, kann aber nur durch eine ähnliche "Logik" erklärt werden, wie sie der heute in der "Killerspiel"-Debatte entspricht: irgendwo müssen die jungen Leute ja ihre Vorlieben für Nazi-Ideologie her haben. Die populärste Antwort, damals wie heute: "Aus den Medien". Ein Medium mit schlechtem Ruf war der damals bei jungen Menschen ungeheuer populäre Heftroman. Ein beliebtes Negativbeispiel war die (auch heute noch erscheinende), als kriegsverherrlichend und NS-verharmlosend geltende Heftreihe
"Der Landser"
. Aber da gab es noch eine Serie, weitaus populärer als "Der Landser", die dazu noch im selben Verlag erschien: Perry Rhodan.

Vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund des Jahres 1969 ist auch der heute etwas seltsam klingende Ausspruch eines der Fans von der "friedlichen Eroberung des Weltraums" zu verstehen. Heute würden viele einwenden: "Hat man je von einer friedlichen Eroberung gehört?" - Damals, wenige Monate, bevor erstmals Menschen auf dem Mond landeten, war das eine Phrase, die buchstäblich in aller Munde war.

Mittwoch, 8. April 2009

Vogelgrippe: Massentötung von Puten war überflüssig

Aus medizinischer Sicht war die Massenkeulung von 610.000 Puten auf Kosten der Steuerzahler überflüssig.
Wissenschaftler und Tierärzte vermuten, dass hinter der Massenkeulung eine Marktbereinigung zum bestehenden Überangebot gesteckt habe, eine Art Konjunkturprogramm für die Putenwirtschaft.

Die nach dem Ausbruch der Vogelgrippe im Landkreis Cloppenburg im Dezember 2008 vorgenommene Massenkeulung von 610.000 Puten war nach Meinung von Experten überzogen und unnötig. Die Tiere seien kurz vor Weihnachten zu einem großen Teil schlachtreif gewesen und hätten laut der bundesweit geltenden Geflügelpestverordnung für den Verbraucher ohne Bedenken auf den Markt gebracht werden können. Das bei Tests festgestellte H5N3-Virus sei für die Tiere harmlos und vergleichbar mit einem Schnupfen, sagten unabhängig voneinander die Vogelgrippe-Experten Sievert Lorenzen von der Universität Kiel und Johan Mooij vom Wissenschaftsforum Aviäre Influenza dem Informations-Radioprogramm NDR Info.

Der Verlust für die Putenproduzenten hielt sich dank der Tierseuchenkasse Niedersachsen in Grenzen. Sie glich die durch die Keulung entstandenen Verluste größtenteils aus - die Kasse zahlte erstmals seit dem Aufkommen der Vogelgrippe: 14 Millionen Euro insgesamt. Das Geld aus der Kasse stammt zur einen Hälfte von den Beiträgen der Geflügelhalter. Die andere Hälfte kommt vom Land - also vom Steuerzahler. Kritiker sprechen deshalb auch von einem Konjunkturprogramm für die Branche.

Meiner Ansicht nach ist der Fall "Massenkeulung" typisch für verdeckte Subventionen und den damit verbundenen Etikettenschwindel. Auch die Abwrackprämie, auf immerhin 5 Milliarden "gedeckelt", ist offiziell ja eine Umweltprämie, aber in diesem Falle glaubt es ohnehin niemand. Und es stört nur wenige, denn es geht ja um eine (angebliche) "Schlüsselindustrie".
In Fällen wie der Putenkeulung lässt sich der Subventionscharakter der Maßnahme besser verschleiern.

Außerdem ist der Fall "Putenkeulung" ein "schönes" Beispiel davor, wie mit Panikstichworten Politik gemacht wird. Es geht angeblich um nichts weniger als die Abwehr einer Millionen Menschenleben gefährdenden Vogelgrippepandemie, da kommt es auf "ein paar Puten" nicht an.
Mit einem hinreichend großen Bedrohungsszenario lässt sich offensichtlich alles durchbringen.

Dienstag, 7. April 2009

Heute vor 40 Jahren: das erste RFC erschien

Das klingt ziemlich unspektakulär, aber im ersten Request for Comments beschrieb Steve Crocker die Software-Architektur des gerade entstehenden ARPAnet, einem experimentelles Computernetzwerk der amerikanischen "Advanced Research Projects Agency" (ARPA), aus dem später das Internet hervorging.
Wenn man so will, war RFC 1 die "Geburtsurkunde" des Internets.
Man kann es aber auch so sehen, dass erst ab der Umstellung des ARPAnet auf das Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP) im Jahr 1982 vom Internet die Rede sein kann. Jedenfalls wurde der Begriff "Internet" damals populär. Auch wenn sich die Popularität vorerst einmal mehr oder weniger auf die Informatik-Fakultäten gut ausgestatteter Unis beschränkte. Es ist kein Witz: noch in der 1986er-Ausgabe des "rororo Computer-Lexikons" fehlte das Stichwort "Internet"!
Wirklich populär wurde das Internet bekanntlich aber erst mit dem World Wide Web, von führenden Internetausdruckern in Politik und Presse gern mit dem Internet verwechselt, obwohl das WWW nur eine mögliche Nutzung des Internets darstellt. Das WWW wurde im März 1989 von Tim Berners-Lee am CERN konzipiert, und am 30. April 1993 für die allgemeine Nutzung freigegeben. Da ich schon die "Geburtsurkunde des Internet" verlinke, verlinke ich auch die des WWW: Information Management: A Proposal.

Sonntag, 5. April 2009

Evolution auf musikalisch

Heute stieß ich auf der Seite Darwin Rocks! auf ein geniales Spiel, mit dem sich die Evolution musikalisch erfahren lässt. Oder, wie es die Autoren der Seite ausdrücken: "In diesem Computerspiel kannst Du durch Evolution Musik entwickeln, besser gesagt sie entwickelt sich von selbst."
Zwar hängt - das kann man als methodologische Schwäche sehen - der unterschiedliche Fortpflanzungserfolg der Musikstücke vom persönlichen Geschmack des Spielers ab, es ist also kein Modell der natürlichen Selektion. Aber es gibt einen Eindruck, wie Neues ohne Detailplanung entsteht. Dem Spieler werden durchaus handfeste evolutionsbiologische Konzepte als Einflussgrößen auf die von ihm gelenkte Evolution näher gebracht, er bestimmt Populationsgröße, Verwandtenpaarung, Mutationsrate, Sex oder Selbstbefruchtung.

Außer dem Spiel, das übrigens sehr viel Spaß macht, bietet "Darwin Rocks" noch das gut gemachte Musik-Video "Überlieben", das auf unterhaltsame Weise die Themen Evolution, natürliche Selektion und Liebe (sprich: Vermehrung) aufgreift, und das weitverbreitete Vorurteil, Evolution hieße, nur der Stärkere überlebt, lügen straft.

Freitag, 3. April 2009

Meine Güte, was haben die Angst ...

Nun findet er statt, unter quasi kriegsmäßigen Sicherheitsmaßnahmen: der NATO-Jubiläumsgipfel.
Offiziell ist es die Angst vor Terroranschlägen und die Angst vor Unruhen, die durch diese tief in die Bürgerrechte eingreifenden Sicherheitsmaßnahmen gebändigt werden sollen - in der "Sicherheitszone 4" stehen die Bürger unter Hausarrest: nur in Begleitung eines Polizisten dürfen sie ihre Wohnung verlassen - und ob es bei Demonstrationsauflagen, die sogar Kaputzenpullis verbieten, wirklich um "Aufruhrbekämpfung", und nicht um Schikane geht, wage ich doch sehr zu bezweifeln. (Auch wenn es zweifellos gewaltbereite "Demonstranten" gibt - schließlich wollen z. B. die kackbraunen Kameraden von der NPD auch mitmischen.)

Klaus N. Frick brachte im Zusammenhang mit dem Belagerungszustand einen interessanten Aspekt ins Spiel: er geht, obwohl ich weiß, dass er keineswegs "unpolitisch" ist, und im "Kriegsgebiet" Großraum Mittel- bis Südbaden wohnt, nicht demonstrieren.

Damit hat er recht. Worum geht es bei so einem Gipfel, wie überhaupt bei ähnlichen Gipfelereignissen. Um Entscheidungen, um Strategien, um Verhandlungen? Im Zeitalter der elektronischen Kommunikation schwerlich. Die eigentliche Arbeit wird ohnehin im Vorfeld, auf Staatsekretärs und Experten-Ebene, erledigt, und um sich zu verständigen, braucht kein Politiker und auch kein hoher Militär persönlich anzureisen.
Es geht um reine Symbolik. Und es geht auch den Demonstranten um reine Symbolik. Den Terroristen - wenn sie überhaupt ein militärisch gesichertes "Ziel" ins Visier nehmen - erst recht.
Aus diesem Grund ist der an sich logische und sympathische Vorschlag, solche Treffen künftig auf einer Bohrinsel im Nordatlantik stattfinden zu lassen, wohl nicht umsetzbar.

Ein Treffen auf einem Kriegsschiff, wie damals bei der Verabschiedung der "Atlantik-Charta" wäre in seiner Symbolik heute entlarvend. Auf eine andere Art entlarvend, wie es der "Gipfel der Angst" in Baden-Baden und Straßburg ist.

Mittwoch, 1. April 2009

... wenn ich nicht ich wäre, wäre ich ...

Wurfgeschoss von Teamlabchop über cynx:

…ein Monat: September
…ein Wochentag: Mittwoch
…eine Tageszeit: 17.00 Uhr
…ein Planet: Mars
…ein Meerestier: Kegelrobbe
…eine Richtung: empor
…eine Zahl: 9
…ein Kleidungsstück: Pullover
…ein Schmuckstück: Thorshammer
…eine Kosmetik: Rasierwasser
…eine Blume oder eine Pflanze: Tulpe
…eine Flüssigkeit: Königswasser
…ein Baum: Birke
…ein Vogel: Krähe
…ein Möbelstück: Bücherregal
…ein Wetter: Schneefall
…ein mythisches Wesen: Werwolf
…ein Tier: Katze
…eine Farbe: hellblau
…ein Element: Feuer
…ein Auto: Lada Niva
…ein Lied: Imagine (von John Lennon)
…ein Film: Blade Runner
…eine Filmfigur: Inspektor Clouseau (lt. meiner Ex.)
…eine Stimmung: melancholisch
…ein Körperteil: Hippocampus
…ein Gesichtsausdruck: nachdenklich
…ein Schulfach: Philosophie
…ein Gegenstand: Lesezeichen
…ein Wort: psychedelisch
…ein Körpergefühl: Durst
…ein Knabbergebäck: Salzstange
…eine Sportart: Kanufahren
…eine Droge: DMT
…ein Getränk: Kaffee
…eine Eissorte: Vanille mit Erdbeeren
…eine österreichische Stadt: Wien
…ein Märchen: Das Gespensterschiff
…ein Spielzeug: Lego
…ein Land: Dänemark

Dienstag, 31. März 2009

.. warum ist es so ruhig in Deutschland?

Zumindest einen Teil der Antwort nennt
momorulez:
Der Großteil der Journalisten von GQ über “Radio Energy” bis hin zu “Akte 09″ ist schlicht apolitisch.
Ein anderer ist in der Angst vor den Konsequenzen zu suchen, die es haben könnte, wenn man den Mund aufmacht. Pantoffelpunk hat das in Bezug auf das Internet und ein bizarres Gerichtsurteil so formuliert:
Schon wenn UserInnen Krimialisierung und Schikane nur fürchten müssen, ist die Freiheit des Wortes dahin und der Geist des Internet tot.
Wir sollten uns davon nicht unterkriegen lassen: wikileaks (spezieller Link).

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