Freitag, 30. Januar 2009

Entgleist auf dem linearen Zeitmodell

Auf der Website der "Süddeutschen Zeitung" wurden prominente Wissenschaftler nach alternativen Szenarien befragt: Was wäre wenn ....
Wir stellen die Realität meist nicht in Frage. Doch könnte auch alles ganz anders sein. Szenarien, wie die Welt zwar nicht ist, aber doch sein könnte.
Eine vielleicht müssige, aber intellektuell anregende Frage. Besonders für Menschen wie mich, die der Ansicht sind, dass es "die Zukunft" gar nicht gibt - oder, für die, denen das missbehagt, die Zukunft offen ist, was ja nichts anderes bedeutet, als das wir bezüglich der Zukunft rein gar nichts von Bedeutung wissen können. Was passiert am 21.Dezember 2012?. Auch dazu, wieso die Zeit scheinbar immer in eine Richtung verläuft, und was das mit Paralleluniversen zu tun hat, und dass das Ganze auch noch wissenschaftlich fundiert ist, schrieb ich schon etwas: Der Pfeil der Zeit - oder: John Constantine lebt!.
Zwei Szenarien beziehen sich auf die Frage nach Gott. Der Philosoph und Atheist ichael Schmidt-Salomon antwortet auf die Frage, was wäre, wenn Gott doch existierte. (Wie ich finde, enttäuschend unoriginell.) Der Psychiater und Theologe Manfred Lütz und der Vorsitzende der Katholischen Bischofskonferenz Robert Zollitsch werden gefragt, was denn wäre, wenn Gott nicht existierte. Auch diese Texte bersten nicht gerade vor originellen Geistesblitzen, verraten aber viel über die Bahnen, in denen manche überzeugte Christen so denken. Lütz entgleist dabei auf seinen linearen "Bahnstrecken"-Zeitmodell:
Wenn es Gott nicht gäbe, könnten Sie darüber hinaus nicht sicher sein, ob es Sie gerade im Moment wirklich gibt. Zwar wird es Sie nächste Woche gegeben haben. Gewiss wird es Sie jetzt im Moment auch nächstes Jahr gegeben haben. Doch irgendwann wird es keinen Menschen und keine Erde mehr geben. Wenn es keinen ewigen Gott gibt, wird es Sie, verehrter Leser, dann jetzt im Moment nicht gegeben haben. Wenn es Sie aber nicht gegeben hat, dann gibt es Sie jetzt auch nicht. Schade eigentlich.
Es ist schon ziemlich verrückt, die Frage nach der eigene Existenz von einem linearen und unendlichen Zeitablauf abhängig zu machen. Es ist möglich - wenn auch wenig wahrscheinlich - dass das Universum am 16. Mai endet. Einen 17. Mai gäbe dann es nicht und wird es auch nie geben. Der Zeitbegriff ist, da die Zeit Teil der Raum-Zeit dieses Universums, nur innerhalb dieses Universum sinnvoll anzuwenden. Ebenso die Frage nach der eigenen Existenz.
Wobei aus einem linearen und unendliche Zeitablauf, wenn es ihn dann gäbe, auch in keiner Weise folgen muss, dass es darin einen "ewigen Gott" gäbe.

Dienstag, 27. Januar 2009

Die Zeit heilt keine Wunden

Was übrigens nicht weiter schlimm ist, wenn man bereit ist, Wunden tatsächlich zu behandeln. Und was schon gar nicht bedeutet, dass die Rauchschwaden der Öfen von Auschwitz noch in Jahrhunderten nicht verweht sein werden.

Heute, am "Holocaust-Gedenktag" - eigentlich: Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus - werden wieder mehr oder weniger gehaltvolle Reden gehalten. Leider bestehen viele aus den üblichen Textbausteinen.
Vor 64 Jahren, am 27. Januar 1945, hatten Truppen der Roten Armee Auschwitz befreit, das größte deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager. Die wichtigste, alles entscheidende Frage - und der einzige wirklich sinnvolle Textbaustein - ist, wie ein neues "Auschwitz" verhindert werden kann. (Es ist übrigens bezeichnend, dass die Veranstaltung im Bundestag ohne Zentralrat der Juden stattfindet.)
Außerdem gibt es ja immer noch und immer wieder, leider nicht nur von den "üblichen Verdächtigen" auf der extremen politischen Rechten erhoben, die berühmte Schlußstrichforderung: Es gebe keine Schuld, oder wenn es eine gegeben haben sollte, sei sie längst verjährt. Jetzt müsse endlich einmal Schluss sein!

Aus meiner Sicht ist die Schuldfrage tatsächlich irrelevant. Nicht, weil die meisten Täter verstorben sind und sich Schuld nicht vererbt, sondern, weil die Frage "wer ist daran schuld" noch nie zu Lösungen geführt hat, sondern sie behindert. (Das ist kein Plädoyer für Nachsicht mit den Tätern - im Gegenteil!) Im Normalfall ist die Schuldfrage eng mit Strategien, Verantwortung zu Verdrängen, verknüpft, denn bekanntlich sind immer "die Anderen", oder, wenn man sonst nichts findet, die ominösen "Umstände" schuld.

Das heißt für uns heute: sehen, wo wir heute verantwortlich handeln können. Nachträglicher Widerstand gegen die alten Nazis ist schwerlich möglich.
Zum verantwortlichen Handeln heute gehört es selbstverständlich, die geistigen Erben der Nazis zu bekämpfen. Das ist aber nicht genug, denn Neonazis sind nicht die Ursache, sondern ein Symptom für das was sich jenseits des rechtsextremistischen politischen Randes abspielt. Ich wies neulich darauf hin, dass Adolf Hitler intellektuell gesehen eine typische Nazi-Dumpfbacke, eine Null, war - und kein Genie des Bösen.
Der "Aufstieg" der Nazis zur Macht war auch nicht unaufhaltsam, im Gegenteil, noch im Januar 1933 hätte Hitler gestoppt werden können.
Ich bin außerdem der Ansicht, dass viele (zum Glück nicht alle!) der die Nazis hervorbringenden und begünstigenden gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen und mentalen Strukturen von damals heute noch weiter wirken. (Ganz im Sinne Brechts: "Der Schoss ist fruchtbar noch ... ).
Es reicht nicht aus, zu erkennen, dass Neonazis und andere "Extremisten" aus der "Mitte der Gesellschaft" stammen. Tatsächlich müssen zum Beispiel die deutschen bzw. europäischen Gesetze gegen "illegale" Einwanderung und die Abschiebeknäste in einem Atemzug mit "rassistischen Vorurteilen der Bevölkerung" genannt werden.

Im Anschluss an Dukes Aufsatz bin ich der Ansicht, dass etwas, das geschehen ist, nicht etwa deshalb aufhört, ins Heute zu wirken, weil es vielleicht "lange her" ist. Es ist also nie "die Zeit", die "Wunden heilt", sondern nur die tatsächliche und aktuelle Behandlung der Wunde.
Man kann leider auch fahrlässig Wunden aufreißen, wie es z. B. gerade der (manchmal allzu) deutsche Papst gerade tut, wenn er einen Holocaust-Leugner rehabilitiert.

Es ist nun zum Glück nicht so, dass sich Deutsche nicht aktiv um die Behandlung der von Deutschen geschlagenen Wunden gekümmert hätte. Ein Beispiel ist die christliche Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, deren konkrete Taten ich für wichtig und richtig halte (dass mir die Rhetorik der Funktionäre dieser verdienstvollen Organisation manchmal quer im Ohr liegt, mag man einem bekennenden Heiden nachsehen).
Ein anderes, nicht rundum gelungenes, aber bei weitem nicht gescheitertes Beispiel ist die Wiedergutmachung: Ab Ende der 1940er Jahre setzte sich, zuerst in der SPD, die Forderung nach einer Wiedergutmachung an die Juden durch. Auch katholische und linksliberale Kreise wurden in dieser Richtung initiativ. Als der Bundestag 1953 das schließlich mit Israel abgeschlossene Wiedergutmachungsabkommen ratifizieren sollte, gelang dies nur dank der Stimmen der SPD, da Bundeskanzler Adenauer in der CDU/CSU-FDP-Koalition nicht genügend Stimmen für seine Vorlage bekommen hätte.
Die materielle Wiedergutmachung, so notwendig sie ist, ist unzureichend. Sie kann - angesichts des Ausmaßes des Verbrechens - kaum mehr als eine symbolische Entschädigung sein. Aber selbst wenn ein Betrag aufgebracht werden könnte, der den realen materiellen Verlusten der Opfer entspräche, würde sie nicht ausreichen. Menschliches Leid kann nicht durch materielle Zuwendungen ausgeglichen werden.
Noch wichtiger für die aktive Heilung ist die politische Wiedergutmachung. Mit ihr haperte es, soweit es um den Staat Israel ging, lange Zeit: Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel schob die Adenauer-Regierung lange hinaus, um die "ökonomisch wichtigen" Beziehungen zu den arabischen Staaten nicht zu belasten. Erst 1965 wurde Israel durch die Bundesrepublik diplomatisch anerkannt. Ohnehin sollte Israel nicht mit "den Juden" und schon gar nicht mit "den Holocaustopfern" gleichgesetzt werden. Aber immerhin - im Großen und Ganzen ist auch die politische Wiedergutmachung von regierungsamtlicher Seite gelungen. (Von "inoffizieller" Seite kann man das leider nicht immer behaupten.)
Der wichtigste Beitrag zur Heilung ist aber die moralische Wiedergutmachung. Dazu gehört die historische Aufarbeitung - kein nazideutsches Verbrechen darf verschleiert, beschönigt oder unter den Teppich gekehrt werden. In dieser Hinsicht wurde gute Arbeit geleistet. Reue ist ebenfalls wichtig - damit ist natürlich kein Schuldgefühl gemeint, sondern z. B. die Bereitschaft, den Opfern und ihren Erben zuzuhören - damit hapert es manchmal.
Der wichtigste Bestandteil der moralischen Wiedergutmachung ist aber die institutionelle Selbstreform. Die politischen, gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Strukturen müssen so verändert werden, dass die deutsche Gesellschaft strukturell so beschaffen ist, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht mehr möglich sind. Das ist im Prinzip eine Forderung an die ganze Menschheit, aber da nun einmal der Holocaust ohne "die Deutschen" - die besonderen Strukturen der deutschen Gesellschaft, aber auch der deutschen Mentalität - nicht denkbar wäre, müssen diese erkannten Strukturen und Mentalitäten verändert werden. Vieles ist bei dieser Selbstreform gelungen - aber vieles ist noch im Argen.

Montag, 26. Januar 2009

Was passiert am 21.Dezember 2012?

Geht es nach einigen führenden Eso-Leuchten, dann werden am 21. Dezember 2012 ganz ungewöhnlich Dinge passieren:
In der einfachsten Ausführung ist dieser Tag der Tag des Weltunterganges. In der Variante verschiedener religöser Sekten mit durchaus gegensätzlichen Weltanschungen werden einige Auserwählte (also Anhänger der jeweiligen Weltuntergangssekte) auf wundersame Weise errettet. Einige "UFO-logen" glauben hingegen, dass an diesem Tag die außerirdischen "Astronauten-Götter" zur Erde zurückkehren werden. Andere kombinieren beide Varianten und glauben sowohl an überirdisch mächtige Außerirdische, wie an die Errettung der Auserwählten: die werden per UFO-Großeinsatz von der bedrohten Erde evakuiert.
Vielleicht gibt es aber auch - einige Nummern kleiner - Revolutionen, die vom Sonnenflecken-Maximum ausgelöst werden. Oder die mit den Sonnenflecken-Maximum einhergehenden Sonnenstürme legen gleich direkt unsere technische Zivilisation lahm. Wobei noch niemand weiß, ob es 2012 überhaupt ein Sonnenflecken-Maximum geben wird - und es sehr fraglich ist, ob das nächste Sonnenflecken-Maximum intensiver als bereits überstandenen Sonnenflecken-Maxima seien werden.

Ursache des größten Esoterik-Hypes seit dem glücklich überstandenen Weltuntergang am 31.12.1999 ist der Maya-Kalender. Am 21.12.2012 endet die "Lange Zählung" des Maya-Kalenders - er ist also für die Maya so etwas wie ähnliches wie der 31.12.1999 für uns - alle Stellen des Kalenders ändern sich und zahlenmäßig beginnt eine neue Epoche. Übrigens haben die Maya mit diesem Datum nicht wirklich den Weltuntergang in Verbindung gebracht.

Des Hintergrundes des Maya-Kalenders und der esoterischen Spekulationen, die sich um den Maya-Kalender ranken, hat sich der Astronom Florian Freistetter auf scienceblogs angenommen: Kein Weltuntergang am 21. 12. 2012

Als Freund des Science-Fiction-Rollenspiels Shadowrun und des damit verbundenen literarischen Universums weiß ich natürlich, dass das entscheidende Datum genau ein Jahr früher ist, nämlich der 21. Dezember 2011:
21. Dezember, Großbritannien: Steinkreise und Monolithen brechen plötzlich aus der Erde hervor, während die Ley-Linien im ganzen Land aktiv werden.
(Quelle: Shadowhelix, Jahr 2011.) Das Jahr 2011 ist bekannt als das Jahr des Chaos. Nachdem das Jahr 2010 mit dem Ausbruch von der verheerenden VITAS-Pandemie bereits erheblichen Schaden angerichtet, wird es 2011 nur noch schlimmer. Viele der Ereignisse des Jahres 2011 werden durch Magie ausgelöst oder sind Vorboten des Erwachens.

Shadowrun ist selbstverständlich reine Fiktion, allerdings eine für Rollenspiel- und Roman-Verhältnisse ungewöhnlich gut durchdachte. Wenn auch die in Shadowrun "vorhergesagten" Ereignisse bisher nicht eintraten - zumindest nicht "termingerecht" - ist es keineswegs unplausibel, dass die nahe Zukunft ähnlich aussehen wird, wie sie im Wikipedia-Artikel über Shadowrun beschrieben wird:
Der Hintergrundgeschichte nach haben sich Konzerne zu weltumspannenden Strukturen ausgebaut, die nur noch wenigen Gesetzen unterliegen. Die größten multinationalen Konzerne – sogenannte Megakons – besitzen eine Form der Exterritorialität, was ihnen erlaubt, unbehelligt von staatlichen Gesetzen auf ihrem eigenem Grund zu agieren. Polizeiliche Aufgaben werden ebenfalls von einzelnen Konzernen übernommen. Weite Teile der Erde sind durch rücksichtslose Ausbeutung und Katastrophen zerstört. Die Katastrophen haben zusammen mit mehreren Pandemien eines stark mutagenen Virus – dem ein Drittel der Weltbevölkerung zum Opfer fiel – die urbane Gesellschaft stark polarisiert: eine vergleichsweise wohlhabende Schicht von Konzernangestellten, die in geschützten Enklaven ihres jeweiligen Konzerns leben und eine große Schicht von Armen, die weitgehend rechtlos außerhalb der Konzerne leben. Außerhalb der zu Megaplexen zusammengewachsenen Städte verwildern viele Gebiete oder werden zu autonomen Kleinstaaten.
Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass die reale Welt, seitdem die erste Version Shadowruns 1989 erschien, den darin beschriebenen Zuständen deutlich näher gekommen ist.
Mit einem gewissen Sarkasmus lässt sich außerdem sagen: Das nur zu Unterhaltungszwecken erdachte Shadowrun-Universum zeigt sich als Prognoseinstrument nicht nur sämtlichen esoterischen Szenarien, sondern auch den meisten seriösen Zukunftsprognosen überlegen.
Selbst die Szenarien zum "Erwachen der Magie", die gewöhnlich als das "Fantasy-Element" in Shadowrun wahrgenommen werden, sind beim näheren Hinsehen meistens weniger phantastisch, als es auf den ersten Blick scheint. (Ich rechne trotzdem nicht wirklich mit dem Erwachen der Drachen oder damit, dass sich Menschen in Zwerge, Oks, Trolle oder Elfen verwandeln werden ... )

Doch zurück zur Konsensrealität bzw. der Alltäglichen Wirklichkeit. Als Asatruar bin der Ansicht, dass es so etwas wie "die Zukunft" gar nicht gibt. Wen das verwirrt, den verweise ich auf die Essays No future! Warum das Germanische keine Zukunft hat und Im Zeitstrom des Lebens - Die Nornen, die Zeit und ein Weltbild - oder zwei, oder drei ….
In einem einfachen Bild: wir gehen in unserer ("abendländischen") Kultur normalerweise von einem linear-kausalem Wirklichkeitsbild aus. Aus dem Vergangenen folgt die Gegenwart und daraus wieder die Zukunft. Der "Zeitstrahl" ist so etwas wie eine Eisenbahnstrecke, die in Richtung "Zukunft" führt. Der Diskurs in unserer Kultur kreist allenfalls darum, ob "die Zukunft" determiniert ist, also "von Anfang an" feststeht (alle Weichen sind schon gestellt, der Zug der Zeit kann weder gebremst noch beschleunigt werden) oder ob wir "Weichensteller" oder "Lokführer" der Zukunft sein können. In der Weltsicht, der ich anhänge, gibt es keine Bahnschienen, sondern nur Spuren, die wir selbst beim Gehen verursachen. Liegt z. B. eine Schlucht auf unserem Weg, dann rauschen wir nicht etwa ungebremst in den Abgrund bzw. haben allenfalls die Möglichkeit stillzustehen (selbst ein Zurücksetzen ist in den meisten Weltmodellen nicht möglich), sondern können auch seitlich weitergehen oder, wenn wir gute Kletterer sind, langsam den Abgrund hinabsteigen. Daher sind auch "zwingende" Prognosen niemals sicher. Wem der Ausdruck "die Zukunft gibt es nicht" nicht behagt, der mag Karl Poppers Formulierung "die Zukunft ist offen" den Vorzug geben.
Es gibt keine sicheren Prognosen, weil die künftigen Ereignisse noch nicht eingetreten sind. Selbst bei so sicheren Wetten wie "auch morgen wird es wieder Tag werden" handelt es sich um Wahrscheinlichkeiten, deren Eintrittswahrscheinlichkeit gegen "1" geht - aber nie ganz gleich 1 sein kann.

Es gibt den 21. Dezember 2012 noch nicht. Was es allenfalls gibt, sind mögliche Entwicklungen, die im Sein der Welt bzw. im Wyrd angelegt sind, etwa die, dass sich in Deutschland die Menschen auf das Weihnachtsfest vorbereiten werden.
Prognosen, die nicht im Urd - dem Gewordenen - verankert sind, oder die den Prozess des Werdens - Werdani - nicht berücksichtigen, sind soviel Wert, wie nun die Aktien jener Investmentbanken, deren Spekulationen das, was ist, und das, was wird, großzügig dem Wunschdenken unterordneten.
Nun sind die meisten esoterischen "Prognosen" sehr schlecht im Sein verankert. Sie türmen eine unbewiesene Vermutung auf die andere. Andere Szenarien sind noch schlechter verankert, weil sie z. B. auf Wunschdenken (z. B. überoptimistische Spekulanten), Angst (Weltuntergangspropheten, aber auch z. B. "Sicherheitsexperten", die ständig von einer "abstrakt erhöhten" Terrorismusgefahr reden), auf nachweislich falschen Voraussetzungen (z. B. Überlegungen, dass die Erde 2012 mit einem anderen Planeten zusammenstoßen wird - der "Planet X" wäre längst entdeckt) oder schlicht auf Lügen beruhen. Solche Zukunftsszenarien machen vor allem eines: blind – für das, was ich verändern kann!
Wieder andere Zukunftsszenarien sind besser verankert - egal, ob sie im Gewand der Science Fiction oder dem der Futurologie erscheinen. Sie unterscheiden sich im Grad ihrer Unsicherheit, aber sicher sind sie alle nicht. Da es erfahrungsgemäß meistens anders kommt, als man denkt, ist auch jeder Gedanke an "die Zukunft" eine gewisse Kraftverschwendung. Er kann, spielerisch betrieben, wie die "Kraftverschwendung" Sport Spaß bringen. Kraftverschwendungen, die nichts bringen, nicht einmal Spaß oder Muskeltrainung, sollten man tunlichst vermeiden. Ungleich wichtiger als jede Zukunftsvision einschließlich jedes Pläneschmieden ist es, sich darum zu kümmern, was tatsächlich erfahrbar ist, und um das, auf das es zu reagieren gilt.

Eine interessante Überlegung zum Schluss: was geschah eigentlich bei der letzten Zeitenwende, dem Beginn der "Langen Zählung" des Maya-Kalenders, am 11. August 3114 v.u.Z?

Donnerstag, 22. Januar 2009

"Antisemitismus? Nö, wir Deutsche doch nicht ... "

Ich gebe zu, ich habe bei “Hart aber fair” zum Thema "Gaza-Krieg" irgendwann genervt abgeschaltet.
Deshalb verweise ich besser auf Reinhard Mohrs schonungslose Besprechung auf "Spon": Gaza-Krieg bei Plasberg - Schlamassel mit der deutschen Schuld.

Das wirklich Peinliche ist nicht, dass in dieser Runde ein (Ex-)Politiker wie Norbert Blüm offensichtlich unreflektiert die Klischees des sekundären Antisemitismus bedient. Denn der "sekundäre Antisemitismus" ist das Produkt eines - allzu berechtigenten - schlechten Gewissens. Er speist sich aus Gefühlen der Scham und Abwehr von nachträglicher Mitverantwortung für nationalsozialistische Verbrechen, weshalb auch vom "Schuldabwehr-Antisemitismus" die Rede ist. Typisch für "sekundäre Antisemiten" ist Pauschalkritik am Staat Israel in Form von NS-Vergleichen. Wenn Blüm darauf hinweist, dass "wir Deutsche", gerade weil wir jene Verbrechen begangen haben, sozusagen verpflichtet seien, anprangern, wie die Palästinenser heute von Israel schikaniert, gequält und gedemütigt würden, dann ist ihm vielleicht gar nicht bewusst, dass er Israel und Nazideutschland gleichsetzt. (Ich schließe mich der Ansicht an, dass unsere Einzige "historische Pflicht" in dieser Sache die ist, zum Gaza-Konflikt vorsichtig zu sein oder die Klappe zu halten.)
Aber das ist halb so schlimm. Selbst Norbert Blüms völlig unsinniger Satz "Christen können keine Antisemiten sein!" ist nicht das Schlimmste.
Schlimmer sind die Reaktionen des Publikums, abzulesen z. B. an den Diskussionen im Spon-Forum. Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Menschen, die sich offensichtlich selbst nicht als Antisemiten begreifen, sich eindeutig antisemitisch äußern. Vor allem Friedmann scheint, durch seine polarisierende, aber scharfsinnige Art, die Fassade manches heimlichen Judenhassers zerkratzt zu haben. Ich schätze Friedmans Art zu diskutieren nicht sonderlich, aber offensichtlich wirkt sie. Der offene Hass auf "die Juden" scheint in Deutschland sehr weit verbreitet zu sein. Gut, es gibt auch in anderen Ländern Europas Antisemitismus, oft sogar ausgeprägter als hierzulande. Und auch der Antisemitismus in Deutschland ist oft gewissermaßen "importiert", Sache der moslemischen Minderheit. Für den es aber ein "öffentliches Verständnis" gibt, das ich nicht nachvollziehen kann. Für Antisemitismus gibt es ebenso wenig eine Entschuldigung, wie für Rassismus. Reinhard Mohr bringt es auf den Punkt:
Der Verdacht liegt nahe, dass die Geysire des Unbewussten exakt zwischen "Tabu" und "Tabubruch" liegen, zwischen Schuldgefühlen und dem Drang, sie zu überwinden – dass es also doch untergründige Verbindungen zwischen Israel-Kritik und einem Antisemitismus gibt, der aus den Untiefen der Geschichte kommt und sich immer wieder neu auflädt.
Sehr empfehle ich in diesem Zusammenhang den Aufsatz: Karikaturen, Puppen und Plakate: Alter Judenhass in neuen Gewändern! Denn Israel und "die Juden" haben auch falsche Freunde - Antiislamisten zum Beispiel:
Bei Wiedenroth dürfte die Solidarität mit Israel nur vorgeschoben sein - in erster Linie zum Zwecke der Verächtlichmachung von Muslimen. Israel und die Juden sind nur willkommen, wenn man sie gegen den Islam verwenden kann.
Nachtrag für Leute mit guten Nerven: Die "Hart aber Fair"-Sendung auf der WDR-Website: http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&b=215

Mittwoch, 21. Januar 2009

Dicke Panikmache

Im aktuellen Heft des populärwissenschaftlichen Magazins "Bild der Wissenschaft" findet sich ein Artikel, der über den eigentlichen Inhalt hinaus interessant ist:
Dicke Kinder, dünne Daten
In der Debatte um übergewichtige Kinder herrscht, dem Artikel zufolge, viel Hysterie. Es kursieren falsche Zahlen; es gibt gar nicht so viele krankhaft übergewichtige Minderjährige, wie immer wieder behauptet wird.
Kindliches Übergewicht ist schwer zu bewerten. Deshalb lässt sich heute kaum vorhersagen, wie krank dicke Kinder als Erwachsene sein werden - womit Szenenarien, wie sie etwa Gesundheitsministerin Ulla Schmidt öffentlich vertritt, fragwürdig werden. ("Übergewichtigte Kinder sind die Diabetiker und Diabetikerinnen und Herzinfarktopfer von morgen" - Sie beziffert die Folgekosten von Fehlernährung auf rund 70 Milliarden Euro pro Jahr.)
Betrachtet man etwa die KiGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts, dann wird schnell klar, dass Alarmmeldungen wie "Jedes Dritte Kind in Deutschland ist übergewichtig" (Familienministerin Ursula von der Leyen) übertrieben sind. 15 % der deutschen Kinder und Jugendlichen sind übergewichtig, und 6 % adipös, also fettsüchtig. Außerdem ergibt sich aus der Studie, dass vor allem Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien und aus armen Haushalten für Übergewicht anfällig sind.
Die Abhängigkeit von sozialen Umfeld zeige, "dass Übergewicht kein Problem von einzelnen Menschen ist, die sich nicht beherrschen können", folgert Manfred Müller, Ernährungsmediziner an der Universität Kiel.
Interessant und wenig bekannt ist auch, dass zwar die Kinder in Deutschland seit den 1980er Jahren bis zur Jahrtausendwende immer dicker geworden sind, dass aber die Entwicklung seitdem stagniert und teilweise sogar rückläufig ist.

Es ist auch bekannt, welche Maßnahmen gegen kindliches Übergewicht wirklich helfen - und welche nicht. Der Stuttgarter Soziologe Michael Zwick plädiert aus der praktischen Erfahrung heraus für Gesundheitserziehung in Kindergarten und Schule, womit er aber keinen Ernährungsunterricht, in dem nur über die Gefahren ungesunden Essens aufgeklärt wird, meint. Stattdessen sollten die Kinder die Möglichkeit haben, in der Schule das Kochen zu üben. Eine wirkungsvolle Ernährungserziehung sollte unbedingt mit mehr Schulsport einhergehen.
Ein bescheidenes, aber pragmatisches Programm, um ein reales, aber nicht dramatisches Problem zu lösen.

Warum dominieren statt dessen aber Horrorzahlen und schneidig formulierte Programme die öffentliche Debatte?
Zwick ist der Ansicht, dass Politiker gerne mit überzogenen Zahlen hantieren, weil ihr Engagement nur honoriert wird, wenn es auch tatsächlich ein Problem gibt. Deutsche Verbraucherminister, aber auch EU-Minister, könnten sich sicher sein, dass Aktionen im "Kampf gegen die Fettleibigkeit" bei den Wählern gut ankommen.
"Auch Wissenschaftler können leicht dafür Forschungsgelder akquirieren, und Journalisten können sich durch dieses Top-Thema hervortun".

Wieso aber werden die schneidig formulierten Programme nur halbherzig umgesetzt? Zwick vermutet, dass Teile der Wirtschaft erheblich von der Fettleibigkeit profitieren: etwa die Diätmittelindustrie. Auch die Ernährungsindustrie, etwa die Zuckerindustrie, hat massive Interessen. Hersteller von Spielkonsolen, Kurkliniken, Hersteller von Zubehör für Übergewichtige - all diese Branchen wollen in Zukunft noch Geschäfte machen, indem sie entweder zum Zunehmen verführen oder beim Abnehmen zu helfen versuchen.
Hinzu käme, dass übermäßige Fettpolster ein Mittel der sozialen Unterscheidung geworden sind: es ist die "gute Figur", an der man Bessergestellte erkennt. Auch diese Gruppe hätte also kein Interesse daran, dass alle rank und schlank sind.
Ich sehe das ein ein klein wenig anders: es gibt das, auch von den Medien verbreitete, Klischee vom faulen, fetten Unterschichtler, der nicht nach "oben" kommt, weil er eben faul, träge und willensschwach ist. Wenn nun allgemein bekannt würde, dass Übergewicht kein Problem von einzelnen Menschen ist, die sich nicht beherrschen können, sondern sozial bedingt ist (je ärmer, desto ungesunder ernährt), dann wäre auch der Mythos vom Unterschichtler, der "selber Schuld" ist, und damit auch der vom fitten, schlanken und willensstarken Erfolgsmenschen gefährdet. (Selbstverständlich ist jede in gewisser Hinsicht für seine Ernährung selbst verantwortlich. "Verantwortlich sein" und "Schuld haben" sind zwei völlig verschiedene, aber gern absichtlich verwechselte Begriffe.)

Die Schäden haben die übergewichtigen Kinder. Sie werden stigmatisiert, gelten als dumm, faul und unsympathisch - auch bei Altersgenossen. Es ist kein gutes Zeichen, wenn gemäß der DONALD-Studie jeder dritte Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren nicht mehr mit "gesundem Appetit" isst, sondern Kalorien zählt und sich bei Tisch zügelt. Viele dieser jungen Menschen halten sich fälschlicherweise für zu dick: Magersucht als Folge politischer und medialer Aufgeregtheit über die "Fettsuchtepidemie bei Kindern".

Die Vermutung liegt nahe, dass auch bei anderen politisch oder medial hochgejazzten tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Problemen ähnliche Mechanismen am Werk sind.
Ein Problem wird hochgekocht, weil es sich für Politiker, wirtschaftliche Interessengruppen, interessierte Wissenschaftler und nicht zuletzt die Medien lohnt, es zu instrumentalisieren.
Es wird aber nicht gelöst, weil an dem Problem auch noch gut verdient wird.
Hinzu kommt - was im "Bild der Wissenschaft"-Artikel nicht weiter erläutert wird - dass die angestoßenen Präventionsprogramme, etwa gegen Fehlernährung, nicht etwa pragmatisch da ansetzen, wo sie am effektivsten Helfen (Kochunterricht in der Schule usw.), sondern grundsätzlich wird die "Schuld" auf den Einzelnen abgeladen. Bei Ernährungsprogrammen äußerst sich das in Bevormundung - etwas, was sich betroffene Eltern nachweislich ungern bieten lassen.
Wer Zweifel am Sinn der Präventionsmaßnahmen hegt, dem wird Angst gemacht. ("Die erste Generation, die vor ihren Eltern stirbt".)
Greift die Angstmache nicht, wird der Zweifler mit Hinweisen auf die Dringlichkeit des Problems zum Schweigen gebracht. Die dritte Stufe, nämlich dass der Kritiker selbst als "Gefährder" dargestellt wird, kommt beim Problem "kindliches Übergewicht" noch nicht zum Tragen. Bei anderen hochgekochten Problemen, wie dem der "Killerspiele", ist das schon gang und gebe.

Auch bei den "dicken Kindern" zeigt sich, dass präventive Logik ist expansiv ist: Wenn eine schneidig formulierte Präventionsmaßnahme nichts gefruchtet hat (vielleicht, weil sie gar nicht fruchten sollte), dann muss eben die nächste, noch drastischere Maßnahme nachgeschoben werden. Eine Vorbeugung mit konkreter Zielsetzung, wie sie im Falle "dicke Kinder" z. B. Zwick vorschlägt, wird hingegen vernachlässigt. (Es wäre ja auch zu schade, wenn sich das schöne Problem erledigen würde, und zwar ohne spektakuläre Großprogramme und Zwangsmaßnahmen, mit denen man sich so schön profilieren und ggf. so schön verdienen kann ... )

Horrorprognosen, egal, ob aus dem Bereich Gesundheit, Umwelt, Demographie, Kriminalität oder Wirtschaft, dienen, ab einem gewissen Schrecklichkeitsgrad, übrigens nicht der Aufklärung, sondern der Angstmache. Angst ist "politisch nützlich", denn wer Angst hat, wird passiv. Und ist damit gut beherrschbar.

Ein weiteres Problem ist, dass die Beschäftigung mit den hochgekochten Problemen Ressourcen bindet, die bei der Bewältigung echter Probleme, die aber nicht "in" sind, fehlen.

Dienstag, 20. Januar 2009

"Gläsernes Internet"

Es klingt harmlos, was da am 14. Januar beschlossen wurde: Bundeskabinett beschließt Regelungen zur Verbesserung der Sicherheit der Informationstechnik der Bundesverwaltung.
Tatsächlich erlaubt der Gesetzentwurf eine verdachtslose Aufzeichnung des Surfverhaltens im Internet. Jeder Anbieter von Internetdiensten wie Google, Amazon oder StudiVZ soll danach künftig das Recht erhalten, das Surfverhalten seiner Besucher ohne Anlass aufzuzeichnen - angeblich mit dem Zweck, Störungen zu erkennen und zu beheben. (Genannt werden u. A. Fälle von "Identitätsdiebstahl", Manipulation von Internetangeboten oder "Denial of Service" (DoS) Angriffe). Durch die Änderung des Telemediengesetzes soll auch für diese Fälle Rechtssicherheit geschaffen werden.
Tatsächlich sieht es aber so aus, als ob das Bundesinnenmisterium damit seine eigene Praxis, gegenwärtig gesetzeswidrig die gesamte Nutzung seines Internetportals in personenbezogener Form aufzuzeichnen, nachträglich legalisieren will. Dem Bundesjustizministerium ist die verdachtslose Protokollierung der Benutzung seiner Internetseiten bereits unter Strafandrohung untersagt worden.
Die "Störungsbekämpfung" als offizielle Begründung wirkt vorgeschoben - besonders, wenn es um die erwähnten Fälle von IT-Kriminalität und IT-Sabotage geht. Was die Protokollierung etwa bei einem DoS-Angriff bringen soll, bleibt das Geheimnis der Initiatoren. Und das Risiko etwa des Identitätsdiebstahls wird mit ausführlichen personenbezogenen Surfprotokollen größer, statt geringer.

Tatsächlich würde der Vorstoß die unbegrenzte und unbefristete Speicherung jeder Eingabe und jedes Mausklicks beim Lesen, Schreiben und Diskutieren im Internet legalisieren. Die Surfprotokolle dürften an Polizei, Bundeskriminalamt, Geheimdienste sowie an die Unterhaltungsindustrie herausgegeben werden. Eine richterliche Anordnung ist nicht vorgeschrieben, eine Beschränkung auf schwere Straftaten nicht vorgesehen.

Weitere Informationen beim AK Vorratsdatenspeicherung: Schäuble plant verdachtslose Aufzeichnung des Surfverhaltens im Internet.
Entgegen der Überschrift des Artikels mache ich dieses in ihren möglichen Konsequenzen ungeheuerliche Gesetzesvorhaben nicht an der Person des Bundesinnenministers fest. Dieser von Ängsten geschüttelte und in Sachen Internet ahnungslose Politiker ist eher Symptom als Ursache des beschleunigten Bürgerrechtsabbaus. Mit dem Austausch des Personals wäre nicht viel gewonnen.

Gläsernes Internet.
heise: Datenschützer protestieren gegen "Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung".

Montag, 19. Januar 2009

Wenigstens ein erfreuliches Ergebnis der Hessenwahl

Das Ergebnis der Hessenwahl war sehr vorhersehbar. Erfreulich ist es nicht, auch wenn "Wahlsieger" Koch bzw. dessen CDU nicht wesentlich mehr Stimmen erhielt, als bei der allgemein als "katastrophal für die CDU" bezeichneten letzten Wahl.

Trotz Finanzkrise, trotz der Schwäche der "großen Parteien" CDU und vor allem SPD, trotz beschämend geringer Wahlbeteiligung, trotz alles in allem für rechte Demagogen "günstigem" Politikklima: die NPD bekam mit knapp 0,9 % wieder einmal verdienterweise kein Bein an Land. Schrumpfkurs für Hessisch-Rechtsaußen

Dafür üben sich die kackbraunen Kameraden in "neuen" Verschwörungstheorien und
"neuen" Strategien.

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