Donnerstag, 26. Oktober 2006

Imperien

Eine stehendes kulturelles Klischee ist das des "bösen Imperiums".
Ein beinahe durchgehender Mythos, gerade in der Populärkultur von "Asterix" bis "Star Wars" (ich bin erklärter Fan von beidem)."Imperialismus" ist eines der schlimmsten Schimpfworte des politischen Sprachgebrauchs, und im Gegensatz zu "Faschistisch" auch von der politischen Extremrechten verwendbar, die es tatsächlich gerne und oft verwendet.
Ohne jeden Zweifel ist die Geschichte expansiver Vielvölkerstaaten blutig, grausam und unterdrückerisch. Kein Imperium hat eine moralisch saubere Weste.
Gaius Julius Ceasar Octavianus, genannte Augustus
Gaius Julius Ceasar Octavianus, genannte Augustus - ein ambivalenter Herrscher. (Foto: Pixelquelle)

Dennoch: Imperien haben eine weitaus bessere zivilisatorische Bilanz als Nationalstaaten. Es mag aus Position eines "Germanen", dessen Sympathien ganz klar bei Arminius, nicht bei Varus liegt (und noch klarer bei Widukind gegenüber Karl, dem "Großen" - siehe: Die Sachsenkriege ), seltsam klingen, aber ich halte in mancher Hinsicht das römische Reich für eines der seltenen Beispiele einer im positiven Sinne gelungenen Kolonisierung.

Zur Einläuterung eine Szene aus "Das Leben des Brian" -
die Volksfront von Judäa (V V J, nicht zu verwechseln mit der Judäaischen Volksfront) plant einen Anschlag auf die Besatzer:
Reg: Was haben sie (die Römer) je als Gegenleistung erbracht, frage ich.
Rebell 2: Das Aquädukt.
Reg: Was?
Rebell 2: Das Aquädukt.
Reg: Oh. Jajaja. Das haben sie uns gegeben, das ist wahr.
Rebell 3: Und die sanitären Einrichtungen.
Loretta: Oh ja. Die sanitären Einrichtungen. Weißt Du noch, wie es früher in der Stadt stank?
Reg: Also gut ja, ich gebe zu, das Aquädukt und die sanitären Einrichtungen, das haben die Römer für uns getan.
Matthias: Und die schönen Straßen.
Reg: Ach ja, selbstverständlich die Straßen. Das mit den Straßen versteht sich ja von selbst, oder? Abgesehen von den sanitären Einrichtungen, dem Aquädukt und den Straßen...
Rebell 2: Medizinische Versorgung...
Rebell 5: Schulwesen...
Rebell 6: Die öffentlichen Bäder...
Loretta: Und jede Frau kann es wagen, nachts die Straße zu überqueren, Reg.
Francis: Jaha. Die können Ordnung schaffen, denn wie es hier vorher ausgesehen hat, davon wollen wir ja gar nicht reden.
VVJ: (zustimmendes Gemurmel)
Reg: Also gut. Mal abgesehen von sanitären Einrichtungen, der Medizin, dem Schulwesen, Wein, der öffentlichen Ordnung, der Bewässerung, Straßen, der Wasseraufbereitung und den allgemeinen Krankenkassen, was, frage ich euch, haben die Römer je für uns getan?
Rebell 2: Den Frieden gebracht...
Reg: Aach! Frieden! Halt die Klappe.
Eine treffende Karrikatur des "Befreiungsnationalismus".
Nein, ich rede nicht dem anderen alten Klischee, dem des "Zivilisationsbringers römisches Reich", das Wort. Den alten Hebräern mußten die Römer bestimmt keine zivilisatorische Errungenschaften bringen. Auch das, was Wilhelm Tacke neulich in der taz schrieb, ist schwerlich historisch haltbar:
Bonifatius - ein Europäer wo es unter anderem hießt:
Die ollen Germanen hatten sich mit jener berühmten Schlacht 9 nach Christus von Fortschritt und Zivilisation abgekapselt - für rund 500 Jahre.
Die Griechen und Römer sahen sich in der antiken Welt als dieZivilisation, das ist wahr. Und sie hatten den Germanen (weniger den Kelten) einiges voraus. Allerdings zeigt gerade das Beispiel der Kelten, wie sich "zivilisatorisches Know How" auch ohne Eroberung oder Missionierung verbreiten konnte - übrigens ein Prozess, der in beiden Richtungen ablief. Die Germanen konnte da nicht mithalten, nicht weil sie tumbe Barbaren gewesen wären, sondern weil sie schlicht und einfach arm waren. Es fehlten ihnen einfach die Ressourcen, der Nachwelt prächtige Tempel und gute Straßen zu hinterlassen. Sie waren froh, wenn sie nicht verhungerten. Zivilisationsunfähig, wie es noch vor gar nicht so langer Zeit im "Spiegel" stand, waren sie nicht (siehe: Das Runen-Parodox).

Die Römer ware sicher nicht "besser" als die Barbarenvölker. Aber sie waren besser organisiert. Und sie waren erstaunlich tolerant und integrationsfähig. Als Rom 1000-jähriges Jubiliäum feierte, da saß der Sohn eines syrischen Scheichs auf dem Thron Philippus Arabs. Auch Arminus war römischer Offizier und römischer Bürger. In der "Varusschlacht" besiegte strenggenommen eine "römische" Armee eine andere römische Armee.
Und diese Integrationsfähigkeit, die Chance für jeden, römischer Bürger zu werden, die Fähigkeit, eine "multikulturelle", relativ offene, Gesellschaft zu bilden, machte die eigentliche Stärke des Imperiums aus. Als es unter Diocletian und Constantin (sehr zu unrecht "der Große" genannt) zu einem totalitären Obrigkeitsstaat umgemodelt wurde, wurde es scheinbar militärisch gestärkt, in Wirklichkeit aber seiner Stärken beraubt.
Die zivilisatorische Bilanz der meisten Imperien ist weniger gut als die des römischen Reiches, aber einige schneiden und schnitten auch wenn man Raubkriege und Ausbeutung berücksichtigt, erstaunlich gut ab, z. B. das "British Empire". Trotz Opiumkrieg und einiger Völkermorde.

Imperien gibt es in die Gegenwart: Russland hat eindeutig den Chrakter eines Imperiums, China mehr oder weniger auch, die USA eigentlich nicht - sie sind etwas weltgeschichtlich Neues. In mancher Hinsicht ist auch die EU ein "Imperium" - in anderer nicht, denn die Europäische Union ist polyzentrisch, sie hat im Unterschied zum klassischen Imperium mehrere "Führungsmächte".

Warum aber haben Imperien so einen schlechten Ruf, verglichen mit Nationalstaaten?

Wir haben uns daran gewöhnt, die Geschichte als evolutionären Prozeß vorzustellen, in dessen Verlauf der Nationalstaat das Imperium ablöst. Genau so, wie die Auflösung der großen Kolonialreiche in zahlreiche, willkürlich konstruierten "Nationalstaaten" mit höchst willkürlichen Grenzen als Fortschritt gesehen wurde.

Der Nationalstaat ist historisch recht jung, erste Nationalstaaten entwickelten sich im spätmittelalterlichen Europa, und zwar nicht "naturwüchsig", sondern indem sich ein Fürst und seine Gefolgschaft sich kraft seiner Hausmacht zunächst politisch und später kulturell gegen die Konkurrenz durchsetzte. Im "Heilligen Römischen Reich deutscher Nation" fehlte dieser Prozess fast völlig, es blieb ein locker zusammenhängernden Flickenteppich, weshalb der "verspäteten Nation" Deutschland stärker als anderen Nationen der "Konstruktcharakter" anzumerken ist: eine Nation, die buchstäblich gewaltsam zusammengeschmiedet wurde, und zu deren wichtigsten Klammer von Anfang an die Angst vor der (fast immer nur eingebildeten) äußeren Bedrohung gehörte.

Aber auch die Geschichte "besser konstruierter" Nationalstaaten ist mit wenigen Ausnahmen blutiger, brutaler, unterdrückerischer als die der großen Imperien. Intoleranz im Inneren und Aggression nach Außen sind die Hauptkennzeichen politischer Gebilde, die sich auf ethnischer "Homogenität" - gleiches "Blut", gleiche Kultur und vor allem gleiche Religion - gründen.

Wobei die "Homogenität" der Nationalstaaten stets Augenwischerei ist: kein Nationalstaat (wirklich keiner!) ohne "nationale Minderheiten". Weil sich fast alle Nationen auf eine Ideologie der "einheitlichen" oder zumindest "gemeinsamen" Sprache, Kultur, Religion und Geschichte, in besonders dummen Fälle auch auf "gemeinsames Blut" gründen, ist ein Nationalstaat tendenziell intolerant. Bis zum Völkermord. Das vielgepriesene "Selbstbestimmungsrecht der Völker" erwies sich oft, sehr oft, als Quelle von Unterdrückung, Vertreibungen, Grenzstreitigkeiten. Wobei das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" ohnehin eine Fiktion ist - ein Volk ist ja kein Kollektivorganismus mit gemeinsamem Willen. Bestenfalls gibt es Mehrheitsentscheidungen innerhalb einer Bevölkerung.

Imperien haben eine bessere zivilisatorische Bilanz als Nationalstaaten. Die ideale Staatsform sind sie deshalb noch lange nicht. "Imperialismus" hat nicht zufällig einen schlechten Ruf. Neben den oben skizzierten "nationalistischen" Genoziden gibt es auch "imperialistische" Genozide. Und zwar immer dann, wenn die Einwohner eines zu erobernden Landes gleichgültig oder lästig waren.
Die Europäer brachten z. B. den Ureinwohnern Amerikas nicht "die Zivilisation" und waren auch nicht daran interessiert, sie als Bürger in ihre Kolonialimperien einzugliedern. Es ging schlicht um Land und Bodenschätze. Die Ureinwohner wurden in aller Regel nur als lästiger Störfaktor oder bestenfalls als Arbeitskräfte gesehen. Ähnlich lief die Kolonisation in den meisten Teilen Afrikas ab. (Ich vernachlässige hier absichtlich, dass die Kolonialimperien im Kern Nationalstaaten waren.)

Was ist also die zeitgemäße Staatform, in der sich Demokratie und pluralistische, offene Gesellschaft am besten entfalten können?
Es ist meiner Ansicht nach der postnationale Vielvölkerstaat. Ansatzweise sind die USA solch ein Staat, auch Indien könnte sich in diese Richtung entwickeln. Ich hoffe, dass die EU sich zu solch einem Staat weiterentwickelt. Aber am nähesten kommt diesem Ideal die Schweiz.

Diese Staatsform hat den Vorzug, dass kleine Volksgruppen in ihm keine geduldeten oder unterdrückten "nationalen Minderheiten" sind, sondern eben nur "kleine Volksgruppen".
Ein Spruch aus bioregionalistischen Kreisen ist: "Nur die Stämme werden überleben".
Ich setze dem entgegen: Stämme werden nur in postnationalen Vielvölkerstaaten überleben.

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Verlust der Sprache

Es wird viel über die "neuen Unterschichten" geredet. Mit den Menschen, die "ganz unten" stehen, hingegen kaum. Und das Schlimmste ist, dass vielen dieser Menschen buchstäblich die Sprache abhanden kommt, um ihre Interessen überhaupt formulieren zu können.

Zatanna, eine Sozialpädagogin, zeigt aus ihrer täglichen beruflichen Erfahrung eine deprimierende, gern verdrängte Wirklichkeit - und eine viel zu wenig beachtete Gefahr mangelnder Elementarbildung: Sprachlosigkeit durch fehlende Ausdrucksmöglichkeiten. Die „neue“ Unterschicht…

Dienstag, 24. Oktober 2006

Ethik und "Politikverdrossenheit"

Eine aktuelle Emnid-Umfrage der Hamburger Stiftung "Wert(e)volle Zukunft" zeigte, wie wichtig eine "altmodische" Tugend für die meisten Befragten ist: "Ehrlichkeit ist Trumpf". Die selbe Umfrage zeigt aber auch, wie alarmierend tief das Mißtrauen gegenüber Politikern inzwischen ist.

Nach der für sie wichtigsten Tugend befragt, nannten mehr als die Hälfte der Bürger den Wert Ehrlichkeit an erster Stelle. Zugleich bezweifeln die Befragten die Relevanz des Wertes Ehrlichkeit für Politiker massiv. Gerade einmal 29 Prozent von ihnen stufen den Wert an erster Stelle einer Werte-Skala ein. Laut Einschätzung der Befragten zählen für Politiker eher Werte wie Pflichtbewusstsein (52%) und Anstand (50%). Solidarische Werte wie Fairness (32%) und Mitgefühl (29%) schreibt man Politikern offenbar selten zu.

Prof. Dr. Joachim Behnke konstatiert eine "tiefe Vertrauenskrise der Bürger in die politischen Institutionen". Rund 50 Prozent der Befragten schenken der Bundesregierung sowie dem Bundestag "kein bis überhaupt kein Vertrauen". Das ist in etwa die gleiche Prozentzahl wie bei "Fremden, denen man das erste Mal begegnet" und bei "großen Wirtschaftsunternehmen".

Prof. Dr. Joachim Behnke: "Diese Ohrfeige war vorhersehbar, aber das Ausmaß der Krise nicht abzusehen. Selbst Arbeitgeberverbände schneiden besser ab als Politiker! Das ist ein Armutszeugnis für die gesamte politische Klasse."

Auch wenn Studien dieser Art stets mit Skepsis betrachtet werden sollten, lohnt es sich, den "Ethik-Monitor" mal anzusehen. Als pdf-Datei: Ethikmonitor

Intelligentes Fallen

"Intelligent Design" ist, kurz gesagt, eine als naturwissenschaftliche Theorie getarnte religiöse-metaphysische Spekulation, die davon ausgeht, dass die Entwicklung des Lebens ohne den Eingriff eines Schöpfers nicht vorstellbar ist. Womit ich wohlgemerkt nicht behaupte, diese Spekulation sei falsch oder gar purer Blödsinn. "Intelligent Design" ist schlicht und einfach keine naturwissenschaftliche, durch Beobachtung oder Experiment erhärt- oder wiederlegbare Theorie.

Eine interessante neue Theorie ist Intelligent Falling.
"Intelligent Falling" sagt aus, es gäbe keine Gravitation und ein Gott würde die Dinge auf die Erde drücken. Auf der "Intelligent Falling" Seite kann man eine Petition unterschreiben, die fordert, dass neben der atheistischen Gravitationstheorie künftig auch "Intelligent Falling" als gleichberechtigte Theorie an Schulen gelehrt werden soll.

Montag, 23. Oktober 2006

Enthüllt: Hamburg gibt es nicht!

Dass es Bielefeld in Wirklichkeit gar nicht gibt, dürfte allgemein bekannt sein.
Es mehren sich die Hinweise darauf, dass auch die Existenz einer legendären Metropole namens "Hamburg" der ahnungslosen Menschheit nur von bösartigen Verschwörern vorgegaukelt wird!
Der Hinweis: einige Augenzeugen waren vor wenigen Wochen an einem Ort, der laut Landkarte mitten in Hamburg liegen soll.
Wie ich selbst und genannte Zeugen bestätigen können, gab es dort Felder, Wiesen, Wasser, Sumpfwald und reichlich Frösche - aber von einer Großstadt war nichts zu sehen.

Mal ehrlich: sieht es so in einer Millionenstadt aus?
Fechtwald auf der Reit

Oder so?
Rieckhuus in Curslack

So doch wohl auch nicht?
Dove Elbe

Und das soll der zweitgrößte Hafen Europas sein?
Reitschleuse

Oder das?
Gose Elbe

Revolutionäre Grüße aus dem Nirgendwo an meine Genossen von der NAE/ML:
"Was wollen wir denn heute Abend machen?" - "Das selbe wie jeden Abend, wir versuchen die Weltherrschaft an uns zu reißen!"

Fotos: MMarheinecke, wikipedia

Sonntag, 22. Oktober 2006

Bevor ich explodiere: Dampf ablassen über Trolle und andere Plagegeister

Zuppi überschreibt sein Blog mit diversen Schubladenetiketten, die ihn wenig wohlgesonnene Zeitgenossen anhefteten: "imperialistenbüttel","neoconsöldner","zionistischer weltverschwörer","mossad- und cia-agent", "noch sozialromantiker".

Das kommt mir bekannt vor. Es ist kein Zufall, dass es nicht ganz einfach ist, in meinem Blog zu kommentieren. Außer diversem Spam liegt das an lieben Mitmenschen, deren Betragen mit der aus nordische Mythologie entlehnten Bezeichnung "Troll" sehr zutreffend beschrieben ist. Einschließlich eines wichtigen Details: Trolle scheuen aus gutem Grund das Tageslicht. Sonne

Einer dieser Trolle fand es unheimlich wichtig, der Welt mitzuteilen, dass ich "auffällig viele Juden" auf meiner Blogroll hätte. Stimmt sogar: vier der dort zu findenden Blogger sind Juden. Da es aus bekanntem Gründe nicht mehr viele deutsche Juden bzw. jüdische Deutsche gibt, ist das in der Tat mehr, als rein statistisch zu erwarten wäre. Inwiefern weitere gelistete Blogs zum Umfeld der "Ostküste" zu zählen sind, hängt ausschließlich vom Grad der Paranoia und des Ausmaßes des Antisemitismus des Trolls ab. Aus Trolls Pespektive gibt es außerdem zu viele "Heuschrecken" (Liberale) und "Zecken" (Linke und Anarchisten) auf meiner Liste. Was mich vermuten läßt, dass Freund Troll viel weiter "rechts" steht, als er /sie es sich selbst eingesteht - oder auch nicht: "übrigens bin ich sozialist" - ich vermute, im letzten Wort fehlt etwas, was auch die ungewöhnliche Kleinschreibung erklären könnte. Wo ich stehe, habe ich bereits geschrieben: Zwischen Anti- und Philosemitismus.

Ein wichtiger Faktor ist das "entweder/oder" Denken. Dieser bequeme Denkstil ist besonders dann lästig, wenn es in Kombinatíon mit Katastrophenpanik daher kommt. Ein Beispiel: N.N. (Name der Redaktion, also mir, bekannt), argwöhnte vor ein paar Tagen, ich sei Mitglied der Sonnenstudio-Lobby. Von alleine könne doch kein vernünftiger Mensch leugnen, dass es die "Hautkrebs-Epidemie" wirklich gäbe. Es ist schon etwas länger her, da ordnete ein nicht ganz unprominenter "Linker" Umweltpolitiker mich bei den bösen "Klimaskeptikern" ein - obwohl ich nirgendwo behaupte, dass es die globale Erwärmung nicht gäbe.
Auch zu meinen Recherchen über den Leukämiecluster um Geesthacht und einen möglichen vertuschten nuklearen Unfall bei der GKSS erhielt ich eine Mail, deren Absender mutmaßte, ich wäre entweder gekauft oder würde erpresst - weil er sich sonst mein "Einknicken" vor der "Atommafia" nicht erklären könne. Wand

Ríchtig übel sind auch die Zeitgenossen mit der kurzen Zündschnur und dem Hang, sich auf bloßen Verdacht hin beleidigt zu fühlen. Neben abmahnwütigen und zensurbeflissenen Unternehmern (bzw. deren Anwälten) sind sie Bloggers größte Plage. Stinkefinger

Machmals rege ich mich allerdings weniger über jene auf, die sich über mich empören motz - sondern über die, die deren Empörung erst ermöglicht haben. Viele jener, die mir Vorwürfe machen - egal, ob im Netz oder im realen Leben - wissen es leider nicht besser.

Wenn mir jemand erklärt, mit mir bräuchte man wegen meines Thorshammers gar nicht erst zu diskutieren, oder pauschal alle "Odinisten" in die äußerst rechte Ecke schiebt, dann ist das selbstverständlich ärgerlich.
Wenn aber dieses Amulett zum Erkennungszeichen von Menschen wird, die den Nationalsozialismus glorifizieren, dann brauche ich mich über Vorbehalte und Vorurteile meiner Mitmenschen nicht zu wundern.
Es ist leider auch kein Zufall, wenn Asatrú konstant und permanent mit kackbraunem Gedankengut in Verbindung gebracht wird. Das liegt nicht "nur" an rassistischen Sektierer wie Jürgen Rieger, sondern auch an nach eigenen Angaben "unpolitischen" germanischen Heidentumsvereinen, die so "unpolitisch" sind, dass Rechtsextremisten sie sogar nach außen vertreten dürfen - solange sie im Verein selbst nicht "politisch aktiv" sind.
Ich spare mir meinen Zorn deshalb lieber für jene auf, die einerseits die rechte Unterwanderung zulassen - und auf der anderen Seite panische Angst vor der Unterwanderung durch "Linksextremisten" (wie mir?) haben.
Ein besonders "gutes" Beispiel für mangelnde Abgrenzung gegen "rechtsaußen": Der VfGH und die DVU.
Bei Leuten wie dem VfGH-Vorstand können wir uns bedanken, wenn "germanisch" mit "rechtsextrem" gleichgesetzt wird! Berserker

Freitag, 20. Oktober 2006

Big Brother Awards verliehen

Ja, es gut bestellt um den Datenschutz. Denn wer nichts zu verbergen hat ... der legt entweder keinen Wert auf Privatsphäre oder weiß gar nicht, was das ist.
Oder - Schlimmste, aber vermutlich häufigste Möglichkeit - hält "Effizienz" und "Sicherheit" für staatsbürgerliche Pflichten.
Lebenslange Schüler-IDs, verdachtsunabhängige Telefonaufzeichnungen, Anti-Terror-Datei, Seriennummern auf gebrannten CDs, Warn- und Hinweisdateien der Versicherungswirtschaft und die Übermittlung von Überweisungsdaten an US-Behörden durch SWIFT wurden in diesem Jahr mit dem Negativpreis Big Brother Award ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich an Firmen, Organisationen und Personen verliehen, die in besonderer Weise und nachhaltig die Privatsphäre von Menschen beeinträchtigen oder persönliche Daten Dritten zugänglich machen.
Weiterlesen bei Golem: Big Brother Award: Schüler-IDs und gebrannte Seriennummern

Auch zum Thema: Widerspruch gegen die Weitergabe amtlicher Daten über das Internet - mit einer Ergänzung hier: Gläserner Bürger reloaded.

Und auch das: Hessen plant massive Ausweitung der Videoüberwachung

Im Urwald wird geholzt - weil im Bundestag geschlafen wird

Greenpeace gehört zwar zu jenen "Guten", die ich neulich kritisierte, man muß dieser Organisation jedoch zugute halten, dass sie auf unschöne Vorgänge aufmerksam macht, die sonst still und heimlich untergangen (worden) wären.
Bundestag lehnt Gesetzentwurf zur Rettung der Urwälder ab
Letzte Woche hat der Bundestag mehrheitlich einen Gesetzentwurf der Grünen für ein nationales Urwaldschutzgesetz abgelehnt. Der Antrag sah vor, Besitz und Handel von Holzprodukten aus Urwaldzerstörung, die nach Deutschland importiert werden, zu verbieten und zu kontrollieren.

Dabei geht es nicht allein um den Schutz des tropischen Regenwaldes, sondern auch um den der Urwälder der gemäßigten und subarktischen Klimazonen, vor allem in Osteuropa und Sibirien.

Die illegale Ausbeutung der Urwälder hängt auch nach Ansicht der europäischen Regierungen eng zusammen mit Korruption und organisierter Kriminalität, Menschenrechtsverletzungen und der Finanzierung von bewaffneten Konflikten. Bestehende Vorschriften greifen nicht, markwirtschaftliche Lösungen scheitern an der völligen Intransparenz - oder, wie Greenpeace schreibt:
Derzeit kann eine Fichte in einem osteuropäischen Urwald illegal abgeholzt, nach Deutschland importiert, zu Bauholz verarbeitet und im Baumarkt den Verbrauchern legal angeboten werden.
(Wenn auch die Baumart "Fichte" ein eher schlechtes Beispiel ist, weil z B. mit witterungsbeständiger sibirischer Lärche oder langsam gewachsener und deshalb fester und feingemaserter nordischer Kiefer mehr Geld zu verdienen ist.)
Nach dem geplanten Urwaldschutzgesetz wären Händler und Anbieter verpflichtet, von ihren Zulieferern einen glaubwürdigen Nachweis für eine "ökologische und sozial gerechte" Waldnutzung zu fordern. Diesen müssten sie Kontrollbehörden und Verbrauchern auf Verlangen vorlegen. Der Handel ohne glaubwürdigen Nachweis wäre strafbar.

Nun sind Verbote und Kontrollen auch im Umweltschutz nicht gerade das ideale Mittel, eher ein verzweifelter Notnagel, wenn andere Maßnahmen nicht mehr helfen. Im Falle "Schutz der Urwälder" ist, denke ich, angesichts der Korruption im Holzhandel, sowohl in Rußland, wie im Kaukasus, wie in vielen tropischen Ländern, dieser Notfall erreicht.
Tatsächlich wurde der Vorschlag als "zu bürokratielastig" abgelehnt -
was mir, nach einem ersten Blick auf den Gesetzesvorschlag für ein Urwaldschutzgesetz (pdf) durchaus nachvollziehbar erscheint - eine alte Krankheit "Grüner" Gesetzesvorschläge. Der andere Grund war der Hinweis auf den europäischen Gesetzgebungsprozeß - es ist nämlich eine Regelung auf europäischer Ebene geplant, der man nicht vorgreifen wolle. Eine europäische Regelung wäre sicher besser - wenn sie dann endlich einmal käme. Ein deutscher "Alleingang" könnte eine Schrittmacherfunktion haben.

Autonome Kommune lebt von Kernkraft

Im Formulieren neugierig machender Titelzeilen für (angeblich) trockene Wissenschaftsartikel sind die Redakteure von wissenschaft.de einsame Spitze.

Wissenschaft.de: Ungewöhnlich: Autonome Kommune lebt von Kernkraft
Ein internationales Forscherteam entdeckte unter der südafrikanischen Savanne eine isolierte Bakteriengemeinschaft in Felsgestein, die ihre Energie indirekt aus radioaktiver Strahlung bezieht. Die Mikroben sind völlig abgeschnitten von der Außenwelt und beziehen ihre Energie nicht aus Sonnenlicht, sondern ausschließlich aus anorganischen Stoffen, die durch die natürliche radioaktive Bestrahlung von Wasser und Mineralien entstehen. Entdeckt wurde das Bakterienkollektiv in Wasserproben aus 2,7 Milliarden Jahre altem Basaltgestein in der Nähe von Johannesburg.

Die zur "Ernährung" benötigten Stoffe, also Wasserstoff und Sulfate, entstehen mithilfe radioaktiver Strahlung von mineralischem Uran im tiefen Gestein. Durch die energiereiche Strahlung wird Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufgespaltet, gleichermaßen entsteht Sulfat aus schwefelhaltigen Mineralien.
Die autarke Bakterienpopulation existiert tiefer unter der Oberfläche als alle anderen bekannten Mikrobengemeinschaften, und ihre Entdeckung lässt neue Mutmaßungen über mögliches Leben unter der Oberfläche anderer Planeten zu.

Mittwoch, 18. Oktober 2006

Wir sind DIE GUTEN (und deshalb sind unsere Mittel legitim)

"Der Zweck heilig die Mittel" - Wirklich?
Man könnte es mit Hannah Arendt sagen:
Handeln ist aber etwas wesendlich anderes als das Herstellen in der Zweckwelt der Dinge: Wenn ich zum Beispiel jemanden verrate, um einer sogenannte guten Sache zu helfen, so steht die Frage nicht mehr, ob sich vielleicht die gute Sache im Handumdrehen in eine schlechte verwandelt, sondern lediglich die Tatsache, daß ich Verrat in die Welt menschliches Handelns gebracht habe. Hier wird das "Mittel" nicht nur gelegentlich stärker als der "Zweck". sondern die sogenannten Mittel sind immer das einzige, was zählt, der Zweck wird immer zum illusionären Vorhaben, und zwar deshalb, weil ja das unmittelbare, greifbare Handeln sofort da ist, so daß sich die Welt prinzipiell geändert hat, bevor der Zweck erreicht ist, und zwar so geändert, daß der Zweck unter Umständen gar nicht mehr sinnvoll ist.
(Hannah Arendt: Denktagebuch)

Oder als Sprichwort:"Der Mittel verraten den Zweckl". "Verrat" im doppelten Sinne, die Mittel können Verrat am Zweck sein - oder verraten, was der tatsächliche Zweck ist, für den die Mittel eingesetzt werden.

Nun mag das Prinzip, einen guten Zweck nicht durch den Einsatz unethischer Mittel zu verraten, im rauhen Alltag des Wirtschaftslebens dem pragmatischen Prinzip "wo gehobelt wird, da fallen Späne" untergeordnet werden. Zumal es nicht der Zweck eines Wirtschaftsunternehmens ist, "Gutes" zu tun. Das soll in aller Regel Gewinne erwirtschaften; möglichst ohne den Einsatz unethischer Mittel.

Wenn aber ein Unternehmen selbst dem Anspruch erhebt, nichts Böses zu tun, dann verschärfen sich die Maßstäbe, an denen es sich messen lassen muß, ganz erheblich. Z. B. bei Google - "Don't do evil". Nicht nur Hokey stellte sich angesichts eines Falls von ziemlich dreister Zensur zugunsten eines kritisierten Wirtschaftsunternehmens die Frage: Ist Google evil? (Für die, die den Fall noch nicht kennen sollten: Axonas kritisierte in seinem Blog die wirklich haarsträubenden Geschäftspraktiken u. A. des Unternehmes Easydentic "Weil Sie einzigartig sind..." - Sicherheitstechnologie in den Händen eines obskuren Geschäftsmilieus?. Google hatte die URL dieses Artikels für die Firmennamen "Easydentic", "Protection One”, “Adhersis” und “Eurotec GmbH" aus den Suchergebnissen gelöscht - aus "rechtlichen Gründen" und vermutlich auf Veranlassung der kritisierten Unternehmen.)
Natürlich sperrt Google nicht ohne dazu aufgefordert worden zu sein. Es fällt allerdings auf, wie viele Suchergebnisse gerade auf Google.de nicht angezeigt werden. Meiner Ansicht nach fürchtet Google juristischen "Ärger" (was ja für ein Wirtschaftsunternehme verständlich ist) und gibt deshalb dem Verlagen nach Sperrung leichter nach, als dies im Interesse des in diesem und anderen Fällen vorrangigen Rechtsgutes "Meinungsfreiheit" angebracht wäre. Ohne der selbst gestellten Anspruch Googles würde ich über dieses Verhalten vielleicht nur die Achseln zucken. So sieht es aber ganz so aus, als hätte Google dem Zweck "Rechtstreitigkeiten möglichst vermeiden" den eigenen Anspruch geopfert.

Besonders verheerend ist es, wenn wohltätige Organisationen der Verlockung des Prinzips "der Zweck heiligt die Mittel" erliegen.
Als Beispiel einer an sich sehr verdienstvollen Organisation, die dieser Verlockung bei der Gestaltung ihrer Informationskampagnen erlag, greife ich hier mal die Deutsche Krebshilfe heraus.

Anti-Raucher-Kampagnen wollen vornehmlich junge Menschen ansprechen, um sie vom Rauchen abzuhalten oder sie zum Aufhören zu bewegen. Die Botschaft ist klar: Wer raucht, kann Lungen-, oder Kehlkopfkrebs bekommen, wer nicht raucht, kann sich vor Krebs schützen. Infolgedessen setzen diese Kampagnen gern auf drastische Abschreckung - Schock-Spots sind anscheinend besonders wirksam.
Der Nachteil: Solche Kampagnen führen jedoch auch im Umfeld von Lungenkrebspatienten zu der unumstößlichen Ansicht, dass der Patient an seinem Schicksal selbst Schuld ist! Selbst Patienten, die nie geraucht haben, fühlen sich für Ihre Krankheit verantwortlich und werden auch von Ärzten immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert.
Einer dieser Schock-Spots ist mir (als Nichtraucher!) besonders im Gedächtnis geblieben: In einem Café beginnt ein rauchender Mann ene attraktive junge Frau anzuflirten. Als er sich zu ihr an den Tisch setzt und ihr eine Zigarette anbietet, holt sie einen Summer aus der Tasche, hält ihn an die Kehle und sagt mit blecherner Simme: "Danke, ich rauche nicht mehr". Zum Logo der Deutschen Krebshilfe fleht eine Stimme aus dem Off: "Hören Sie auf!"
Allerdings enthält der Spots viel "künstlerische Freiheit" - laut Krebsatlas des DKZF liegt bei Frauen unter 45 die für Kehlkopfkrebs-Neuerkrankungsrate bei eins zu einer Million. Kehlkopfkrebs tritt zudem vor allem mit übermäßigem Alkoholkonsum auf. Mit anderen Worten: Es gibt wahrscheinlich in ganz Deutschland keinen einzigen Fall einer so jungen, offenkundig nicht alkoholgeschädigten Frau, der wegen durch ihr Rauchen verursachtem Kehlkopfkrebs der Kehlkopf entfernt werden mußte. Risiko-Aufklärung sieht anders aus ...

Das betrifft nicht nur die Raucherkrebs-Kampagnen der Deutschen Krebshilfe. Ein Beispiel, mit dem ich mich schon mehrmals beschäftigt habe, ist Hautkrebs. (Siehe hierzu: Todesurteil für UV-süchtige Teenager und Was jeder weiß .)
Die Botschaft dieser Kampagnen lauter nicht etwa: "Im Übermaß kann Sonne auch gefährlich werden". Offensichtlich soll die Sonne künftig vor allem als Gefahr wahrgenommen werden. Wie bei dem Anti-Raucher-Spots setzen die Sonnenschutz-Kampagnen auf drastische Abschreckung.
Das Prinzip Angstmache gilt sogar für Aufklärungsschriften, wie z. B. in der an Schule verteilte Broschüre "Sonnenschutz ist kein Kinderkram!" - Auch wenn es so nicht beabsichtig ist, vermittelt sie den Kindern die Botschaft: Jeder ungeschützte Schritt ins Freie kann zum späteren Krebstod führen! "Die Haut erinnert sich an jeden Moment in der Sonne." "Jede Bräunung ist schon ein Zeichen für ihre Schädigung." "Auch Sonnenschirme, Bäume oder Markisen bieten keinen vollständigen Schutz." Das Ziel: "Die Kinder werden lernen, Strategien zur Minimierung der Sonnenbestrahlung zu benennen." Vorbild ist eine ähnliche Kampagne im (subtropischen, extrem sonnigen) Australien - die die Krebshilfe-Kampagne in deutscher Gründlichkeit allerdings noch übertrifft.

Es geht mir hier nicht darum, eine verdienstvolle Einrichtung wie die Deutsche Krebshilfe sozusagen mit Dreck zu bewerfen. Dafür ist sie zu wichtig. Das Ziel ihrer Kampagnen ist die Krebs-Prävention, als deren "wichtigste Pfeiler" die Krebshilfe die Krebs-Früherkennung und eine gesunde Lebensweise nennt. Mir vermittelt sich der Eindruck, dass es dabei sehr viel mehr um "Motivation" als um "Information" geht. Und das für die Motivation aus der Produktwerbung übernommene, hochwirksame, aber mit drastischen Nebenwirkungen verbundene "Arzneien" in hohen Dosen eingesetzt werden. (Ich hoffe nur, dass die als Berater tätigen Ärzte bei der Chemotherapie behutsamer vorgehen.)

Ein noch so guter Zweck, und wenn es die Krebsvorsorge ist, heiligt niemals jedes Mittel!

Eine Ungeheuerlichkeit am Rande:
Bei der Internet-Recherche zu diesem Beitrag stieß ich auf ein Beispiel dafür, dass für die Deutsche Krebshilfe der gute Zweck bestimmte "Mittel" nicht immer heiligt. Vor gut zwei Jahren nahm die Krebshilfe offensichtlich Spendengelder, die beim "Metal gegen Krebs" Open Air-Konzert gesammelt wurden, nicht an. dt. Krebshilfe e.V. nimmt Geld nicht an.
Insgesamt konnte ein Reinerlös von 3006,64€ gespendet werden.
Eigentlich sollte das Geld der deutschen Krebshilfe e.V. mit Sitz in Köln gespendet werden. Diese zeigten aber leider kein großes Interesse, das sie sich nicht vorstellen konnten, das "diese Rockertypen" dazu im Stande sind, eine solche Spendenaktion durchzuführen. Außerdem hegte man seitens der Dt. Krebshilfe Zweifel, ob bei dieser "Gruppierung" nicht rechtsextreme Hintergründe vorhanden seien. Auf die Bitte von Veranstalter Luck Maurer, sich die Homepage doch mal anzusehen bekam dieser nur die Antwort, dass man keine Zeit habe, im www rumzusurfen. Daraufhin gab Herr Maurer der Organisation zu verstehen, dass man sich eine andere Institution suchen werden, welche auch das Geld von "Rockertypen" annehmen.
Der Erlös wurde nun an die Deutsche Josè Carreras Leukämie Stiftung e.V. gespendet, welche das Geld für die gleichen Zwecke verwendet wie die deutsche Krebshilfe, mit dem einen Unterschied, dass man dort bei weitem nicht so voreingenommen ist!
Luck Maurer dazu:
"Ein bißchen angepisst bin ich natürlich! Vor allem weil es darum geht, DASS geholfen wird und nicht WER hilft. Hier zählt jeder Cent, ob er vom Anzugträger oder vom Rockertypen kommt, ist mal wirklich SCHEISSEGAL!"
Hier die Darstellung des Vorfalls auf der Website des Veranstalters und die Reaktion der Krebshilfe, als ihr die Peinlichkeit des Vorgangs bewußt wurde: Metal gegen Krebs: Skandal

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