Dienstag, 6. Juni 2006

Weck mich bitte auf aus diesem Alptraum -

denn auch bei uns sind elementare Menschenrechte so weit heruntergekommen, dass der Übergang zur Diktatur vielleicht nur eine Frage der Zeit ist. Können "wir Deutsche" etwa wirklich nichts mit der Freiheit anfangen?

Kai Schott.de:
Deutschlands Massenmedien sind im Wesentlichen meudalistisch gleichgeschaltet. Wer davon noch nicht überzeugt ist, der möge doch mal bitte ein paar Monate lang die Google News verfolgen. Dort werden ähnliche Nachrichten gruppiert dargestellt. Das führt dann dazu, dass einige Top-Nachrichten mehr als 100 Treffer haben können - jeweils in einer anderen deutschen Tageszeitung veröffentlicht, aber immer auf die gleiche Quelle zurückzuführen. Also eine Nachricht wird in zahlreichen Zeitungen verbreitet, hat aber im Kern einen einzigen Urheber. Das wird einem klar, wenn man Google News liest.
Ich kann das nur bestätigen, auch die News-Funktion von Web.de bringt diesen freiwillig gleichgeschalteten Journalismus zutage.
Google News

Auch "schön", vor allem, wenn man sich ausmalt, wie sehr dieses - wohl "gut gemeinte" - Instrumentarium zum Mißbrauch einläd:
Die Sperrverfügungen der Bezirksregierung Düsseldorf

Gefunden bei Liberale Stimme: Zensur des Internet: Deutschland

Eigentlich sehe ich ganz gerne Fußball ...

... aber es ist so weit, dass ich nur um den Preis der Selbstachtung dieses menschenverachtende Spektakel namens Fifa Fußball WM 2006 auch nur am heimischen Fernseher ertragen könnte.

Nur eine kleine Auswahl:

Der Wahnsinn hat begonnen (Hamburg wg. US-Fußballmannschaft im Alarmzustand).bash

Die Welt nackt zu Gast bei Freunden (Weibliche Besucher von Fußballspielen müssen damit rechnen, sich vor den Augen der Polizei nackt ausziehen und einer umfassenden Kontrolle unterziehen zu müssen. Das gilt auch, wenn sie selbst unverdächtig sind.) explode

Briefschreibewut bei Baker & McKenzie
(Günstlingswirtschaft, Filz und Korruption bei der FIFA)Kotz

Früher war es Fußball (Nochmal die FIFA, wie sie klüngelt, einschüchtert und intrigiert.) Kotz

Schwabenpfeile (Holocaust-Leugner Achmannhabichdensatt will zur WM - und die Bundesregierung sieht "keinen Handlungbedarf".)
Feuer frei
(Hierzu auch, in der "Jungle World": Mahmoud und die Fifa via Planet hop)

Na, wenigstens stimmen mich Tipps der Titanic für WM-Touristen besser. Auch wenn mir manchmal das Lachen im Halse steckenbleibt. Bloß nicht!
Als WM-Tourist aus irgendeiner unterentwickelten Region dieser Erde sollten Sie wissen: Nicht alle Deutschen sind Nazis, manche wollen mit Ihnen einfach nur gute Geschäfte machen. Trotzdem: Auch in Deutschland gibt es Touristenfallen und jede Menge Verhaltensweisen, die Sie besser meiden.
(Bei dieser allzu zutreffenden Regel blieb mir das Lachen im Halse stecken ...
Unpassendes Äußeres
Mit einem unpassenden Äußeren können Sie in Deutschland religiöse Gefühle verletzen. Zwar wird niemand etwas dagegen haben, wenn katholisch erzogene Brasilianerinnen in ihrer Nationaltracht, dem knappen Pailletten-Bikini, Kirchen besichtigen. Doch sollten Sie gerade im Osten Deutschlands darauf achten, die Einheimischen nicht mit einer ungewöhnlichen Hautfarbe zu provozieren. Die alten germanischen Gottheiten, die man dort anbetet, verbieten dies schlicht.
.... weil es leider stimmt, dass sich inwändig braune Schläger,die Braunhäutige hassen, gern auf "germanische Götter", von denen sie im Grunde nichts wissen, vor allen nicht das Wichtigste, berufen - ich wünsche ihnen, dass sie es mal wirklich mit diesen Göttern zu tun bekommen. Berserker)

Ach, und diesen Tipp bitte unbedingt beherzigen: Weltmeisterschafts-Ware grins

Montag, 5. Juni 2006

Kindheitsängste

Eigentlich ist es ein Wunder, dass wir unsere Kindheit überlebt haben:
Jochen Schmidt: Kinderkreuzzug

Einige der Dohungen und Gerüchte, die mich als Kind geängstigt haben bzw. mit denen mir Angst gemacht wurde, habe ich prompt in diesem genialen Text wiedererkannt. Ich gehe jede Wette ein, dass es den meisten anderen Lesern genau so ergeht.
Erziehung mit Drohungen und Gruselgeschichten sehe ich als "abgeschwächte" Form der "schwarzen Pädagogik" an, über die man nicht mehr groß nachdenkt. Ich weiß nicht, ob in anderen Ländern auch das Mittel des Bangemachens ein so gängiges Erziehungsmittel ist wie in Deutschland. Vielleicht erklärt die kindliche Angstmache zumindest einen Teil der "German Angst" der Erwachsenen.

Auf der selben Website Salbader finden sich noch andere bitter-amüsante traumatische Kindheits- und Jugenderinnerungen. Besonders nett fand ich diese kleine Geschichte: Sarah Schmidt: Faschismusverdacht.

Samstag, 3. Juni 2006

Alle reden vom Wetter ...

... ich auch. Wobei ich das derzeit herschende Wetter gar nicht so schrecklich finde. Und selbst wenn ich es schrecklich finden würde, hat regnerisches Wetter den Vorteil, dass es keinen Medien-Hype jener Sorte hervorruft, die einem partout den Spaß am Wetter verderben will.
Siehe hier, kurz vor Silvester geschrieben:
Von der Abschaffung des schönen Wetters Darin zitierte ich den Scheibenwischer Spruch: "Früher hieß das Winter oder weiße Weihnacht, heute spricht man von Schneekatastrophe." Und weiter schrieb ich: "Ja, füher gab es auch richtig schöne Sommer, heute gibt's überhöhte Ozonwerte, drohende Dürre, bedrohlich steigende Hautkrebsraten!".

Wetten dass, wäre es jetzt knallig warm, die Nachrichtensendungen sich weitgehend auf die Stichworte: "Treibhauseffekt" und "Fußball-WM" reduzieren ließen? Sehr zum Vergnügen unserer Volkvertretern, dann dann wäre diese lästige Harz IV-Verschärfungs-Sache glücklich ohne Aufmerksamkeit über die Bühne gegangen. bäh

Außerdem ist noch nicht aller Tage Abend. Der extrem heiße und trockene Sommer des Jahres 1994 wurde von einen außergewöhnlich kühlem Juni eingeleitet.

Rückblickend wird das Wetter vergangener Zeiten gern verklärt.
Z. B. sind die 1970er im medial wirksamen Teil des kollektiven Gedächtnisses von schrill-bunten Klamotten, Disco-Musik und sentimentalen Schlagern, langen Haaren und Strandparties geprägt. Und wenn man bestimmten Sendungen im Seicht-Fernsehen glaubt, dann war das Wichtigste, was zwischen 1971 und 1980 in der DDR geschah, der allgemeine Sieg der FKK an Ostseestränden. Neulich bekam ich im Radio zu hören: "In den 70er Jahren, da hatten wir wenigstens noch Sommer." Fragt sich nur, welche. Nicht von ungefähr sang Rudi Carell anno 1975: "Wann wird es endlich wieder Sommer?" Drei der kühlsten und verregnetesten Sommer des 20. Jahrhunders fielen in die sonnigen 70er: 1971, 1974 und 1978
Bei der Fußball-WM 1974 waren regelmaßig Spiele wegen Nichtbespielbarkeit der Plätze gefährdet - vor dem Endspiel mußte z. B. der Rasen des Olympia-Stadions mühsam "entwässert" werden. Klar, Leute, wenn das Wetter in den nächsten Wochen so bleibt wie jetzt, dann wißt Ihr wenigtens, woran es liegt!
Gewitter

Warum andererseits jeder Sommer, der etwas wärmer und trockener als der vorangangene, zum "Jahrhundertsommer" mutiert, wird mir genau so ein Rätsel bleiben, wie auch wie es der Klimaforscher Mojib Latif immer wieder schafft, jede aktuelle Wetterlage als Anzeichen der Klimakatastrophe darzustellen. (Egal, ob zu heiß, zu kalt, zu trocken, zu naß oder zu normal - es sind immer die Treibhausgase. Nein, ich ziehe weder die globale Erwärmung in Zweifel, noch bin ich für ungehemmten CO2-Ausstoß, noch von Exxon oder der Kohlelobby geschmiert.)
Sonne

Anläßlich der drohenden Fußball-WM ...

via: che:
World Cup Racism Help Line - Selbstorganisierte Hilfe und Beratung bei rassistischen Übergriffen.

Eine Initiative von Betroffenen und nichtstaatlichen Beratungsstellen in Berlin und Brandenburg. Am 8. Juni wird im Raum Berlin/Brandenburg eine 24 Stunden Notrufhotline für den gesamten Zeitraum der WM geschaltet. Opfer von rassistischer und rechtsextremer Gewalt erhalten dort Hilfe. Angeboten wird eine erste Beratung am Telefon in sechs verschiedenen Sprachen. Bei Bedarf werden Betroffene an professionelle Opferberatungsstellen weitergeleitet.

Notrufnummern:
Deutsch: 0160 5785085
Englisch: 0170 6094241
Spanisch: 0175 3715473
Französisch: 0151 18939081
Portugiesisch: 0160 6097023
Türkisch: 0170 6094258

... und auch ein paar sehr intereressante Links, von Aktiv gegen Abschiebung:
http://www.aktivgegenabschiebung.de/wm2006.html

Donnerstag, 1. Juni 2006

Stimmen aus dem Paralleluniversum

"Wer drei Mal im Jahr Nein sagt, braucht offenbar keine Hilfe", begründete der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Ralf Brauksiepe, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters die Verschärfungspläne.
Quelle: tagesschau.de Dreimal Nein führt zur Streichung
Zur Erinnerung: Wer dreimal Spargelstechen oder Hundekoteinsammeln verweigert, kriegt künftig keinen Cent Arbeitslosengeld II mehr - auch nicht für Miete und Heizung. Obdachlosigkeit als Strafe für "Fauheit" (oder für Widerstand gegen Schikanen).
Es ist m. E. fraglich, ob die “Harz IV” Gesetzgebung überhaupt verfassungsgemäß ist. Arbeitslosen soll zügig alles Geld gestrichen werden können

Und so ganz nebenbei, bei sven scholz entdeckt: politischer Winkeladvokatismus mit der freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbstständige -> Bundestag streicht Arbeitslosenversicherung für langjährige Selbstständige Toll, so was nennt man, glaube ich, "Mittelstandsförderung".

Die einzig rationale Erklärung: Politiker, "Witschaftsweise", Unternehmensberater und nicht wenige Journalisten leben in einem Paralleluniversum, in dem es a)prinzipiell genügend Arbeitplätze für jeden gibt, b) Langzeitarbeitslose arbeitsscheu und sehr oft fiese Betrüger sind und c) ungeplante Ausgaben in Milliardenhöhe bei Harz VI allein auf die Schmarotzermentaliät der Langzeitarbeitslosen zurückzuführen sind - und nicht zu vergessen d) "die Wirtschaft" aus einer Handvoll Großunternehmen besteht.

In diesem Paralleluniversum ist es nur logisch, dass die schmarotzenden, faulen Arbeitslosen, die unser Sozialsystem mutwillig ruininieren, mit allen Mitteln zur Arbeit gezwungen werden müssen. Blöd nur, dass die meisten Deutschen nicht in diesem Pralleluniversum leben. "Sinnlos herumgammeln" - Kauder will Arbeitslose zu gemeinnütziger Arbeit verpflichten

Nachtrag, 3.6. :
Kaum Missbrauch beim Arbeitslosengeld II (Sach ich doch!)
Experte nennt Hartz-Streit «skandalös»
Datenschützer kritisieren Hartz-IV-Fortentwicklungsgesetz
Stimmungsmacher der Hartz-Republik
und auch das noch:
Hartz IV-Software: 28 Millionen Euro Schaden

Mittwoch, 31. Mai 2006

Die untergegangene Seeschlacht

Heute vor 90 Jahren, am 31.Mai und 1.Juni 1916, wurde auf der Nordsee eine der gewaltigsten "Materialschlachten" des 1. Weltkriegs geschlagen, die größte Seeschlacht des Ersten Weltkriegs und die größte Flottenschlacht zwischen Großkampfschiffen - die "Skagerrakschlacht" (engl. "Battle of Jutland"). Sie kostete 6.094 britischen und 2.551 deutschen Seeleuten das Leben. Und sie geht, zumindest in den meisten deutsche Geschichtsdarstellungen, buchstäblich unter. Selbst in einigen Spezialwerken über den 1. Weltkrieg sucht man sie vergebens.

Zum Verlauf der Schlacht verweise ich auf den hervorragenden Artikel in der "Wikipedia": Skagerrakschlacht. Obwohl die Skagerrakschlacht in gewisser Hinsicht "unentschieden" verlief, gehört sie zu den entscheidenden Ereignissen des 1. Weltkriegs: sie war das logische Ergebnis der von Weltmachtstreben und Wirtschaftsneid auf deutscher Seite, und geradezu paranoider Angst um den Bestand des "Empire" auf britischer Seite geschürten deutsch-britischen "Flottenrivalität", ohne die der 1. Weltkrieg möglicherweise gar nicht ausgebrochen wäre. Dabei wies die von Großadmiral Tirpitz federführend bestimmte deutsche Flottenrüstung zunehmend irrationale Züge auf - sein "Abschreckungskonzept" einer "Risikoflotte" hätte eine Flotte von mindestens 2/3 der britischen Flottenstärke erfordert, was schon allein von der deutschen Industriekapaziät her nicht möglich gewesen wäre. Zudem hatte Britannien aus geographischen Gründen in einem Seekrieg die erheblich besseren Karten. Churchills Ausspruch von der deutschen "Luxusflotte" traf den Nagel auf den Kopf. Mit einiger Übertreibung kann man sagen, die aus deutscher Sicht strategisch völlig wirkungslose Skagerrakschlacht wurde von Tirpitz gewissermaßen herbeigeplant. Allerdings war die britische Flottenpanik von 1908 ebenfalls strategisch-rational nicht erklärbar. In gewisser Weise war die Flottenrivalität ein "Kräftemessens" der miteinander konkurrierenden Industrien Deutschlands und Großbrittanniens, zu Lasten der jeweiligen Steuerzahler: Eine perverse "Leistungsschau" von Krupp und Borsig gegen Vickers und Armstrong, Blohm + Voss gegen Portsmouth Dockyard usw. - die Flottenrüstung vor dem 1. Weltkrieg ist ein frühes Beispiel des Wirkens eines militärisch-industriellen Komplexes.

Ich teile nicht die Einschätzung des "Wikipedia"-Artikels vom deutschen taktischen Sieg und britischem strategischen Sieg. Tatsächlich gelang es keinem der Gegner, seine strategischen Ziele zu verwirklichen: Hätte z. B. die britischen Flotte die deutsche "in ihr nasses Grab geschickt", wäre der 1. Weltkrieg völlig anders verlaufen. Z. B. wäre anstelle der Fernblockade einer weitaus wirksamere Nahblockade der deutschen Küsten möglich gewesen, auch der deutsche U-Boot-Krieg hätte bei absoluter britischen Seeheerschaft nicht geführt werden können, und eine unter dem Schutz der britische Flotte landende Interventionsarmee hätte unter Umständen den militärischen Zusammenbruch Russlands verhindern können - so blieb "dank" der intakten deutschen Kriegsflotte die Ostsee ein "deutscher Teich". Eine empfindliche Schwächung der britischen Flotte wäre anderseits für das auf seine Seeverbindungen zwingend angewiesene Großbritannien verheerend gewesen. Übrigens reklamierten beiden Seiten den Sieg für sich - auf deutscher Seite vor allem mit einer makaberen Aufrechnung der jeweilige Verluste, die an die "Bodycount"-Praktiken des Vietnamkrieges erinnern. (6.094 Tote
14 gesunkene Schiffe mit 115.025 ts (darunter 3 Großkampfschiffe der "Dreadnought"-Kategorie)auf britischer Seite, "nur" 2.551 Tote 11 gesunkene Schiffe mit 61.180 t (davon ein Großkampfsschiff) auf deutscher Seite - bei zahlenmäßiger Unterlegenheit der deutschen Flotte - 151 britische Schiffe, davon 37 Großkampfschiffe gegen 99 deutsche, davon 21 Großkampfschiffe.)

Der Kieler Matrosenaufstand, der die deutsche Novemberrevolution von 1918 einleitete, kann meiner Ansicht nach ohne die Erfahrung der Skagerrakschlacht nicht richtig verstanden werden.
Vieleicht liegt hier die tiefere Ursache dafür, dass eine der größten Schlachten des 1. Weltkriegs in deutschen Geschichtsbüchern und mehr noch im deutschen Geschichtsverständnis so sehr "unterging". Für die bis 1945 dominierende und auch später in der BRD einflußreiche "rechte" Geschichtsaufassung ist die Novemberrevolution ein "Verbrechen vaterlandsloser Gesellen", der Matrosenaufstand (in jener Kreise meist "Meuterei" genannt) das Werk "roter" Agitatoren - wenn nicht über diese "peinlichen Ereignisse" völlig geschwiegen wurde. Da man selbst unter Nationalisten nach der Niederlage von 1918 nicht mehr so recht an den "Seesieg vom Skagerrak" glauben wollte, taugte die ganze kaiserliche Marine, von einzelnen Kreuzer- und U-Booterfolgen abgesehen, nicht mehr für glorifizierte Geschichtsbilder.
Aber auch das "linke" Geschichtsbild wird manchmal weder den aufständische Seeleuten noch den Marineoffizieren gerecht. So schrieb z. B. Bernt Engelmann in seinen "Anti-Geschichtsbuch" Einig gegen Recht und Freiheit:
Hinzu kamen Anfang November erst eine Meuterei, dann ein bewaffneter Aufstand der Matrosen der kaiserlichen Hochseeflotte. Die Mannschaften der Kriegmarine verhinderten auf diese Weise die Ausführung eines wahnwitzigen Befehls ihrer Admirale, die ihre bis dahin sorgsam geschonten Schiffe zu einem >letzten Gefecht< auslaufen und mit wehender Flagge untergehen lassen wollten.
Die deutschen Schiffe wurden keineswegs "sorgsam geschont"!
Nach der mörderischen und wenig erfolgreichen Skagerrakschlacht suchten beide Seite nicht länger die "Entscheidungsschlacht". So näherten sich beide Flotten z.B. am 19. August 1916 bis auf 30 Seemeilen, ohne dass es zu einem Gefecht kam. Im Oktober 1916 gab es einen deutschen Vorstoß zur Doggerbank, ohne dass eine englische Reaktion erfolgte. Ein Grund für die Vorsicht war, das jedes Großkampfschiff für sich so kostspielig war wie eine komplette Armeedivision - also selbst eine siegreiche Seeschlacht angesichts der absehbaren Verluste ein buchstäblich zu teuer erkaufter Sieg gewesen wäre. Vom Prestigewert ganz abgesehen. Der uneingeschränkte U-Boot-Krieg der Kaiserlichen Marine, der die Entscheidung zur See herbeiführen sollte, band große Teile der Flotte für Geleit- und Minensuchoperationen. Dennoch gab es noch im April 1918 einen deutschen Vorstoß bis zur Höhe Bergen-Shetlands. Zwischen den Einsätzen herrscht vor allem auf den "dicken Pötten" "Gammeldienst" - die meiste Zeit lagen die Kriegsschiffe in permanenter Alarmbereitschaft auf Reede. Zugunsten der schwer kämpfenden Landtruppen wurden die Essensrationen der "weniger hart kämpfenden" Seeleute gekürzt. Außerdem blieb es den Matrosen nicht verborgen, dass der Krieg 1918 faktisch längst verloren war.
Admiral Hippers Plan einer "Entscheidungsschlacht" war keineswegs selbstmörderisch-heroisch, sondern eiskalt kalkuliert: Ein Mißerfolg hätte nach Ansicht der deutschen Admiralität der deutschen Position bei Kriegsende nicht geschadet, währende eine empfindliche britische Niederlage (mit Durchbrechung der Blockade) die britische Verhandlungsposition geschwächt hätte. Die Matrosen, die spätestens seit der Skagerrakschlacht wußten, was eine Seeschlacht bedeutete, sahen nicht ein, Leib und Leben für strategische "Spielchen", für eine militärische Ehre, die nur dem Offizierskorps zugänglich war und für im besten Falle eine weniger totale Niederlage, zu riskieren. Im gesamtpolitischen Rahmen handelte die Seekriegsleitung eigenmächtig: Die Initiative ging von der Marineleitung aus, ohne die politischen Entscheidungsträger zu konsultieren. Eine Schlacht hätte außerdem die Friedensbemühungen der Regierung sabotiert - selbst wenn sie glimpflich verlaufen wäre, hätte sie den Krieg verlängert.
Beide Seiten waren politisch motiviert; es war kein Zufall, weshalb aus der kaiserlichen Marine sowohl die "linken" Matrosenbrigaden wie viele der "rechten" Freicorps hervorgingen.

Montag, 29. Mai 2006

"Don't get lost in Hamburg-Ost"

Bei Heise-Telepolis fand ich einen Artikel, der meinen Blogbeitrag von gestern auf's Trefflichste ergänzt:
Gefährliche Stadtviertel

Neben der "virtuell angestiegenen Kriminalität" gibt es, angefacht durch die Diskussion um Paralelgesellschaften, Gewalt an Schulen und "no go areas", virtuelle Slums. Einige dieser Slums, die es nur in der Welt der Vorstellung gibt, befinden sich angeblich in Hamburg.
Die unüberbietbare Meisterleistung im Orten eines virtuellen Slums leistete sich erwartungsgemäß die Bild-"Zeitung" (Sitzt der Hauptredaktion: Hamburg). Sie ortete in Steinwerder einen Ort, in dem sich Ausländern verschiedener Nationalitäten (vor allem Türken und Araber) vom Rest der Bevölkerung abschotten und oft nach ihren eigenen Gesetzen leben. Das Dumme ist nur: Der Stadtteil besteht aus Hafen-, Industrie- und Gewerbeflächen. Wohngebiete gibt es hier nicht. BILDblog: In the Ghetto
Eine vergleichbare Fehlleistung schaffte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, als er im Zusammenhang mit der Rütli-Schule und Neukölln auch namentlich Stadtteile in Hamburg als Slums bzw. verslumt erkennen wollte. Er bezeichnete Billbrock als einen solchen Slum - ein Industriegebiet ohne nennenswerte Wohnbevölkerung. Möglicherweise hatte er Billbrock mit Billstedt verwechselt, einen benachbarten Stadteil mit in der Tat überdurchschnittlichem Ausländeranteil. NDR: Hamburg-Billstedt wehrt sich gegen Schäuble-Äußerungen
Weder ist Billstedt als Ganzes ein Slum, noch gibt es - "Problemviertel" wie die Trabantenstadt Mümmelmannsberg hin, hohe Arbeitslosigkeit her - auch nur Ansätze einer Verslummung, wie ich aus eigener, beinahe täglicher Anschauung, weiß.

Was es allerdings gibt, dass sind Stadteile, die, wie Hamburg Erster Bürgermeister Ole von Beust gegenüber dem Obdachlosenmagazin "Hinz & Kunzt" zugab, "gekippt" sind. Die Bankrott-Erklärung. Stadtteile mit hoher Arbeitslosigkeit, leerstehenden Gebäuden, miesen Spielplätzen und verlotterten Grünanlagen. Nur: diese "Problemviertel" sind nicht zwangsläufig Gebiete hoher Kriminalität und fast nie "Ghettos", in denen sich eine "Parallelgeschellschaft" entwickelt hätte. Der typische "gekippte" Stadtteil ist eher "sozialer Totpunkt" als "sozialer Brennpunkt".

Vituelle Slums und "no-go-areas" finden sich nicht nur bei recherchefauler Boulevardjournalisten und vorurteilsbeladenen Politikern, sondern, wie eine im Telepolis-Artikel erwähnte Studie zur Videoüberwachung zeigt, auch in den Köpfen ganz normaler Bürger.
Das Hauptargument für Videoüberwachung ist das mutmaßlich beeinträchtigte "subjektive Sicherheitsgefühl" der Bürger sowie eine gewisse Anzahl von "Kriminalitätsbrennpunkten" in der Stadt. Dabei haben diese angeblich unsicheren Orte anscheinend gerade bei jenen Menschen einen besonders schlechten Ruf, die weder dort wohnen, noch sich dort zu irgendeinem Zeitpunkt aufhalten.
Die befragten Bewohner von St. Georg, dem Innenstadtbereich, in dem auch der Hamburger Hauptbahnhof liegt, fühlen sich nach eigenen Aussagen überall in Hamburg sicher. Ihre Mitbürger aus Boberg, einem suburbanen Wohndorf am Rande Hamburgs, zeigen hingegen eine auffällige Unsicherheit vor allem in den Stadtteilen, in denen sie nie verkehren und nach eigenen Aussagen dies auch dann nicht würden, wenn dort eine Kameraüberwachung vorhanden wäre.
Boberg gehört zum im Osten Hamburg gelegenen Stadteil Lohbrügge, der wiederum zum Bezirk Bergedorf gehört. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, das Boberg unmittelbar an Billstedt und an Billbrook angrenzt. Das in der Tat beinahe dörflich wirkende Boberg hat eine Besonderheit, die sich möglicherweise in den Unfragergebnissen niedergeschlagen hat: eine neu errichtete Eigenheimsiedlung, beworben als "das Dorf der Zukunft", die bewußt als Alternative zur üblichen anynomen Vorortsiedlung mit spärlicher Infrastruktur entworfen wurde. Dorfanger Boberg. Das "Dorf" zieht vor allem junge Familien mittlerer Einkommensschichten an, die sich im "normalen" städtischen Umfeld nicht wohl fühlen, aber andererseits die Annehmlichkeiten einer städtischen Umgebung nicht missen wollen. Etwas verallgemeinert ausgedrückt: wer in das "Dorf" zieht, sucht Geborgenheit. Die Bedrohung ist "da draußen", in jenen Stadtteilen "von denen man so viel hört" (in Zeitungen und von Politikern, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben), die man aber andererseits gar nicht kennt. Folglich ist fast ganz Hamburg auf der "Boberger Gefahrenkarte" "unsicher" (einschließlich des praktisch unbewohnten Steinwerders und einiger in Wirklichkeit "gutbürgerlicher" Viertel) oder "eher unsicher" und nirgendwo ist es wirklich "sicher". Die befragten Bewohner des innerstädtischen St.Georg fühlen sich in Hamburg überall "sicher" oder "eher sicher". Kein Wunder eigentlich, gilt doch St.Georg als "sozialer Brennpunkt" - wer täglich die Erfahrung macht, im "wilden" St. Georg sicher zu leben, der glaubt auch nicht mehr, dass es in Harburg brandgefährlich sei - egal, was die BILD oder diverse Politiker behaupten - und das auch, wenn er Harburg tatsächlich nur aus dem Zugfenster oder von der Autobahn aus kennt.
Aber auch auf der Karte der St. Georgianer gibt es "helle Flecken", Gebiete, in denen man sich "nur" "überwiegend sicher" fühlt.
Abgesehen vom übel beleumundeten Wilhelmsburg sind das die im Osten gelegenen Stadteile Billstedt, Billbrook (!) (anscheinend weiß man selbst in St. Georg nicht immer, dass da eigentlich niemand wohnt), Allermöhe (wohl wegen des Neubaugebietes Neu-Allermöhe, das eine schlechte Presse hat) und interessanterweise Lohbrügge, der Stadtteil, zu dem auch Boberg samt dem idyllischen "Dorf der Zukunft" gehört.
Ich kenne Lohbrügge recht gut, da ich hier schon seit Jahren wohne. Der Grund, weshalb Lohbrügge und der Bezirk Bergedorf, zu dem Lohbrügge gehört, "im Osten" (Hamburgs) einen schlechten Ruf genießt, hat übrigens Parallelen zur Diskussion um "national befreite Zonen" im "Osten" (Deutschlands): Lohbrügge gilt als Hochburg der Rechtsextremisten. In den 80er und 90er Jahren völlig zurecht, Lohbrügge war eine Hochburg der "Nazisklns", die DVU erziehlte (relativ) hohe Wählerzahlen. Bis sie 1993 dichtgemacht wurde, befand sich hier Zentrale der NL (Nationalen Liste). In Lohbrügge war es den Strategen um Christian Worch und Thomas "Steiner" Wulff - beide seit Jahrzehnten als Naziführer bekannt und mehrmalig vorbestraft - gelungen, 1996 den bis dahin größten Aufmarsch von Skins, Alt- und Neonazis zu organisieren.

Seitdem ist es, auch Aufgrund des Drucks der Öffentlichkeit, spricht genervter Bürger und der keineswegs kleinen linken und autonomen Szene, und wegen "interner Zerfallserscheinungen" der Neo-Nazi, ruhiger geworden. NPD, Reps und DVU spielen im Bezirk Bergedorf keine Rolle mehr. Ein 1999 geplanter Aufmarsch am "Heß-Wochenende" in Bergedorf / Lohbrügge wurde wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit verboten.
Wer Augen im Kopf hat, erkennt aber, dass es hier nach wie vor eine, wenn auch im wesendlichen "unauffällige", aktive rechtextreme Szene gibt. Flugblätter, Plakate, Aufkleber und gesprühte (meist ultra-platte) rechte Parolen zeigen, dass es in Hamburg-Ost nach wie vor mehr Rechtsextremisten gibt, als in andere Stadtteilen. Es leider immer noch immer wieder "Aktionen" gegen die "linken" Kulturzentren "Unser Haus / Cafe Flop" (in Bergedorf) und "Lola" (in Lohbrügge), darunter wiederholte Brandanschläge.
Es gibt auch nach wie vor Kneipen und Läden, die man tatsächlich als "no go area" für "femdländisch Aussehende" bezeichen könnte. (Ich nenne sIe lieber Kneipen und Läden, die man als "deutsch Aussehender" gefälligst boykottieren sollte.)

Dennoch ist Lohbrügge alles andere als eine "no go area". Es dürfte hier mehr Afrikaner geben als in halb Brandenburg, ohne dass es rasstische Zwischenfälle geben würde. Lohbrügge ist inzwischen sozusagen eine "virtuelle" Nazi-Hochburg.

Randbemerkung: "Don't get Lost in Hamburg Ost" ist ein Underground-Film, der Medien-Klischees über die Drogenszene und Rechtsextremisten mit den Mitteln des Horrorfilms satirisch durch den Kakao zieht und in Lohbrügge gedreht wurde.

Sonntag, 28. Mai 2006

Die Wonnen der virtuellen Bedrohung

Es ist ein (zumindest für "schlappschwänzige Liberale" und "naive Gutmenschen" wie mich) ein Skandal:
Die Zahl der Verbrechen sinkt, doch das Strafrecht wird systematisch verschärft. Wobei beides seltsamerweise der "öffentlichen Meinung" entgeht. Immer mehr Menschen werden zu Immer längeren Gefängnisstrafen verurteilt Womit nicht nur erz-konservative bis reaktionäre Klotzköppe, also die Typen, die gerne "mehr Härte" fordern, vor allem, wenn es sie nicht betrifft, schwer einverstanden sind. Die Zeiten sind - unnötigerweise - hart, und der "Zeitgeist" ist auf Abwehr, Abschreckung und (Gegen-) Angriff gestimmt.

Sabine Rückert schreibt hierzu in der "Zeit":
Ab in den Knast
»Chronik eines vermeidbaren Verbrechens«, nannte Focus TV diesen Beitrag, der am 20. Februar auf Sat.1 ausgestrahlt wurde – und gerade solche Sendungen tragen am allerwenigsten dazu bei, Verbrechen wie dieses künftig zu vermeiden. Trotzdem ist diese Art der Berichterstattung inzwischen üblich geworden, wenn es auf dem Bildschirm um Kriminalität und vor allem um Delikte gegen Leib und Leben geht: Das Thema wird gefühlsgeladen präsentiert, es wird mit allen Mitteln Stimmung gemacht gegen einen, der ohnehin auf niemandes Unterstützung rechnen kann – den Täter. Das bringt Einschaltquoten und erzeugt bei allen Beteiligten ein gutes Gefühl und nebenbei politischen Druck auf die Justiz und den vermeintlich zu weichen Gesetzgeber. Bloß gedient ist damit niemandem – dem Recht nicht, der Öffentlichkeit nicht und am allerwenigsten den Opfern. Der Sender ist der Einzige, der profitiert – auch in Carolins schrecklichem Schicksal war noch ausreichend Platz für Werbung.
Hervorhebung von mir.
via: lawblog Scheinheilig

Hierzu auch, bei Sven Scholz: Wenn politische Entscheidungen nicht mehr auf Fakten basieren Unbedingt lesen!

Journalisten sind natürlich durch den Zeitgeist - in diesem Fall von einer irreal übersteigerten Verbrechensangst - geprägt. Aber es sind nicht zuletzt Journalisten, die diesen Zeitgeist prägen. Burkhard Müller-Ullrich schrieb schon vor gut 10 Jahren:
Ein wachsender Prozentsatz aller veröffentlichten Informationen handelt von Dingen, die gar nicht stattgefunden haben, sondern bloß als Drohungen im Raum stehen. Indem jedoch dauernd neue Gefahren halluziniert werden, greift eine Art Agonie des Realen um sich, weil niemand imstande ist, den Tatsachengehalt der im Dutzend aufgeblasenen Befürchtungsmeldungen zu kontrollieren.
Medienmärchen S. 20
Diese Entwicklung ist, denke ich, unter anderem dem von Müller-Ullrich zurecht gescholtenen "Gesinnungsjournalismus" geschuldet.
Auch populistischen Politiker tragen zum panischen Zeitgeist bei, denn Gesetzesverschärfungen nach spektakulären Verbrechen bringen gute (Boulevard-)Presse und Wählerstimmen. Sicher spielt auch die "deutsche Mentalität" eine große Rolle - sowohl die im wesendlichen ungebrochene autortiäre Denk-Tradition wie auch die deutsche Passion, die "German Angst", das offensichtlich sinnstiftenden allgegenwärtige Gefühl der Bedrohung.

Aber die Durch-Kommerzierialisierung der Medien und die damit einhergehende Tendenz, dem "Medien-Konsumenten" die Last des Nachdenkens zu ersparen, scheint mir der wesendliche Nährboden zu sein, auf dem das wonnige Spiel mit virtuellen Gefahren gedeiht. Wie Sven beobachte ich außerdem eine zunehmende Vermischung zwischen "Fiktion" und "Realität" - nicht etwa in den viel gescholtenen Computerspielen, auch nicht im mit immer "realistischeren" Special-Effects arbeitenden Kino, sondern vor allem im Fernsehen. Das fängt bei den Gerichtsshows an und hört bei den modischen "Dokudramen" noch lange nicht auf.

Tatsächlich wirken die Medien hauptsächlich als Zeitgeistverstärker ohne Intelligenz-Input (Müller-Ullrich).
Rationale Sicht-und Herangehensweisen werden durch ein diffuses “Fühlen” abgelöst - so was nannte man mal "gesundes Volksempfinden", gemeint war eine brisante Mischung aus Hass, diffuser Lebensangst und blindem Glauben an "einfache Lösungen".

Aufwändige Therapien kosten Geld - und werden als “Kuscheln” diffamiert. (Denn es muß "hart durchgegriffen werden".) Auch wenn Therapie am Ende billiger sein dürfte als lebenslange Sicherungsverwahrung, mal ganz vom Leid abgesehen, dass potenziellen Opfern erspart bleibt, wenn ein Täter dank Therapie nicht rückfällig wird.

Dass Politiker auf unverantwortlichste Art und Weise diese virtuellen Ängste für ihre Zwecke nutzen liegt auf der Hand. Wer Angst hat muckt nicht auf. Totalitäre Staaten haben Propagandaministerien, die Angst, Hass und Vorurteile verbreiten, in vielen Demokratien übernehmen die Medien (vor allem das kommerzielle Fernsehen) diesen schmutzigen Job freiwillig, er bringt ja Quote. Bei den weniger kommerziellen Medien bringt es zumindest Aufmerksamkeit - die sattsam bekannten Angst-Themen erlauben es, sich ohne Anstrengungen und durch bloßes Dreschen leeren Strohs engagiert und moralisch überlegen zu fühlen.

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