Donnerstag, 25. Oktober 2007

Schweden macht ernst mit der Teilung von Staat und Kirche in der Schule

In Schweden sollen im Unterricht religiöse Dinge in Zukunft nicht mehr so behandelt werden, als ob es sich hier um objektive Wahrheiten handeln würde; dies gilt im Übrigen auch für die katholische Schulen.

Der Schulunterricht solle außerdem nicht vom Glauben beeinflusst sein, forderte der schwedische Schulminister Jan Björklund. Er rechtfertigt die Maßnahmen der Regierung damit, dass "Schüler vor jeder Art von Fundamentalismus geschützt werden müssen". Gebete oder Gottesdienste sind auch zukünftig erlaubt.

Eigentlich versteht es sich von selbst, dass religiöse Dinge nicht im selben Sinne "Fakten" sind, wie z. B. der Satz des Pythagoras, der 30-Jährige Krieg, der lateinische Ablativ - oder die Evolution im Bio-Unterricht. Mythen und religiöse Glaubenssätze können auf ihre Weise wahr sein, aber es handelt sich um eine Form der Wahrheit, die sich schwerlich z. B. in Klassenarbeiten abfragen lässt.

Vor diesem Hintergrund wirkt es hysterisch, wenn das KATH.NET diese Nachricht so überschreibt: Schweden: Regierung verbietet religiöse Aktivitäten in Schulen
Nur eine tote Religion ist eine gute Religion: Dieser Meinung ist die schwedische Regierung, die jetzt ein Konzept entwickelt hat, das Religion in Schulen zwar zulässt, sie jedoch vollkommen aushöhlt.
Dass es diese Gesetzesinitiative - die neuen Richtlinien müssen noch vom Parlament angenommen werden - in Schweden gibt, ist kein Zufall: Schweden ist ein konfessionell relativ einheitliches Land. Mehr als 75 % der schwedischen Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen Kirche an. Die zweitgrößte Gruppe sind die Konfessionslosen, dann schon kommen die Moslems (fast ausschließlich Einwanderer). Die Katholiken sind, wie die Orthodoxen und die Anhänger von Freikirchen, eine kleine Minderheit.

Da es in protestantischen Kirchen neben der Bibel keine religiöse Autorität gibt, und, soweit mir bekannt ist, in den lutherischen Großkirchen fundamentalistische Bibelauslegungen kaum eine Rolle spielen, dürften die meisten evangelisch-lutherischen Christen mit den neuen schwedischen Regelungen kaum Schwierigkeiten haben. Bei Katholiken dürfte das zum Teil anders aussehen: Dogmen haben Wahrheitsanspruch, auch wenn es in der Praxis kaum Katholiken geben dürfte, die die "jungfräuliche Geburt Marias" für eine gynäkologische Tatsache halten.

Der "Knackpunkt", der wirkliche Anlass für die vorgeschlagene Reform ist wahrscheinlich das befürchtete Vordringen von "Intelligent Design", also einer wissenschaftlich verbrämten religiösen Schöpfungslehre in den Biologieunterricht. Dass (konservative) Katholiken in der Verbannung der Schöpfungslehre aus dem Bio-Unterricht eine "Aushöhlung der Religion an den Schulen" sehen lässt meiner Ansicht nach tief blicken.

Nachtrag: Um Missverständnisse zu beseitigen: Die neue schwedische Regelung besagt nichts anderes, als dass religiöse Lehren nicht außerhalb des Religionsunterrichts gelehrt werden dürfen. An staatlichen Schulen ist das schon jetzt so, nun sollen sich auch Konfessionsschulen daran halten. Die schwedische Regierung will religiöse Aktivitäten in der Schule nicht verbieten.
The new rules, which need parliamentary approval, would be introduced in 2009, Bjorklund's spokeswoman Anna Neuman told The Associated Press.

"A student shouldn't be able to pass a natural science test by answering that God created the world. We don't think that's OK," Neuman said.
Sweden wants to curb religious elements in private school education

Montag, 22. Oktober 2007

Griechische Gedanken

Der Geburtstag einer guten Freundin brachte mich auf einen Gedanken, der mich nicht mehr los ließ: Wie wurde eigentlich Altgriechisch von den alten Griechen gesprochen?
Genauer gesagt, war es ein Lied Karans, eine Vertonung der Hymne an Aphrodite der Dichterin Sappho, das mich auf diesen Gedanken brachte.
Als ich Aphrodita zum ersten Mal hörte, war ich überrascht, wie sie das Altgriechische aussprach: nämlich neugriechisch.
Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, und spielte das Lied einem Griechen vor. Er meinte, die Sprache sei wohl Katharevousa, aber er hätte nie richtig diese "Bildungssprache" gelernt, die höchstens noch in der Kirche wichtig wäre.
Im Grunde beginnt das Problem schon bei der Aussprache des Namens der Dichterin: Σαπφώ oder in ihrer Sprache, dem aiolischen Griechisch Ψάπφα. Ich spreche ihren Namen rein vom Gefühl her in etwa [sapˈfɔː] aus, glaubt man "Wikipedia", dann ist die deutsche Aussprache: [ˈza(p)foː], also mit stimmhaftem "S". Die Aussprache von Σαπφώ (attisches Griechisch) wäre (klassisch) [sapˈpʰɔː], von Ψάπφα - aiolisches Griechisch, Aussprache (klassisch) [ˈpsappʰaː].

Und ich fragte mich, woher man wissen will, wie die alten Griechen gesprochen haben, schließlich gab es damals noch nicht einmal Schallplatten. (Ich habe neulich mit einem Zehnjährigen gesprochen, der meinte, die Schallplatte sei etwas, was die Leute "ganz, ganz früher" gehört hätten, also ein quasi antikes Medium. Was bestätigt, was mein Geschichtslehrer einst meinte: "Für die meisten Menschen ist alles "klassisch", was vor ihrer Geburt war".)

Der Wikipedia-Artikel über Altgriechische Sprache beantwortete diese Frage auch nicht, aber immerhin:
Hinweis: Die Schulaussprache des Altgriechischen der verschiedenen Lehrtraditionen weicht in allen Fällen von der mittlerweile erforschten Phonologie der Sprache erheblich ab.
Im heutigen Griechenland ist es üblich, Altgriechisch einfach wie modernes Griechisch auszusprechen - also hat Karan recht. Mehr jedenfalls, als wenn sie das Gedicht "Schulgriechisch" ausgesprochen hätte. Zumal es seit dem 2. Jahrhundert kaum mehr relevante Lautverschiebungen im Griechischen gegeben haben soll. "Biblisches" oder anderes post-klassisches Koiné-Griechisch wurde also schon in einer Weise ausgesprochen, die dem Neugriechischen schon in wesentlichen Punkten entsprach. (Koine - κοινή - war altgriechische Allgemeinsprache vom Hellenismus bis in die römische Kaiserzeit (etwa 300 v. u. Z. bis 600 u. Z. . Sie bildete sich dadurch, dass sich die unterschiedlichen Dialekte des Altgriechischen annäherten. Was wir "klassisches" Altgriechisch nennen, ist der ionische Dialekt, wie er im Athen um 400 v. u. Z. gesprochen wurde.)

Egal, wie es nun genau klang, als Sappho ihre Gedichte vortrug - dieser kleine Ausflug in die Sprachgeschichte erinnerte mich wieder daran, dass das, was wir über "alte Zeiten" zu wissen glauben, sich sehr von dem unterscheiden kann, wie es wirklich wahr. Wenn wir einen Bewohner Athens um 400 vor unserer Zeitrechung nach "Sokrates" gefragt hatten, hätte der nur verwundert die Augenbrauen gehoben (nicht etwa den Kopf geschüttelt und wahrscheinlich auch nicht den Kopf kurz in den Nacken gelegt und mit der Zunge geschnalzt, wie es moderne Griechen bei deutlicher Verneinung zur Verwirrung ahnungsloser deutscher Touristen machen).

Ein Demoaufruf, ein Tipp und ein Hinweis

Am 9. November (ausgerechnet dem "Schicksalstag der Deutschen" - Aufrufung der Republik 1918, Hitlerputsch 1923, Pogromnacht 1938, gescheitertes Attentat gegen Hitler 1940, Fall der Mauer 1989) wird der Bundestag über den "Gesetzesentwurf zur Neugestaltung der Telekommunikationsüberwachung" - und damit über die Vorratsdatenspeicherung - abstimmen.

Deshalb ruft der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ruft unter dem Motto: „Freiheit statt Angst - Für die Grundrechte!" zu bundesweiten Demonstrationen am 6. November 2007 auf: Pressemitteilung des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung vom 22.10.2007.
„Bundesweiter Demonstrationsaufruf zum Stopp der Vorratsdatenspeicherung"

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ruft unter dem Motto „Freiheit statt Angst - Für die Grundrechte!" zu bundesweiten Demonstrationen am 6. November 2007 auf, um die von der Koalition geplante Vorratsdatenspeicherung noch in letzter Minute zu stoppen.

Anlass für die Demonstrationen ist die Abstimmung des Deutschen Bundestags am 9. November über den Gesetzesentwurf zur Neugestaltung der Telekommunikationsüberwachung. Das Gesetz soll ab 2008 für Sicherheitsbehörden rückblickend über 6 Monate nachvollziehbar machen, wer wann mit welchen Adressen das Internet genutzt hat und wer mit wem per Telefon oder E-Mail Kontakt hatte, bei Handy-Nutzung einschließlich des Standorts. Diese Pläne der Regierungskoalition zur Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Beziehungen, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellen die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein furchtloses, selbstbestimmtes und privates Leben dar. Wir fordern die Abkehr von diesem verfassungswidrigen Generalangriff auf Bürgerrechte und Datenschutz in Deutschland.

Deshalb rufen wir alle Bürger auf, am 6. November von 17:00 bis 19:00 Uhr mit friedlichen Protesten vor Rathäusern und Regierungsgebäuden für unsere Grundrechte einzutreten. Die Kundgebungen knüpfen an die Berliner Großdemonstration vom 22. September an, welche mit 15.000 Teilnehmern die größte Bürgerrechtsdemonstration seit der deutschen Wiedervereinigung war. Wir wollen die Unverhältnismäßigkeit einer totalen Protokollierung jeglicher Telekommunikation nun in vielen deutschen Städten deutlich machen und appellieren an die Bevölkerung, mit ideenreichen Aktionen, Reden und schweigenden Mahnwachen die Einhaltung des Grundgesetzes von unserer Regierung einzufordern.

Demonstrationen sind bereits in Planung in Berlin, Bremen, Frankfurt am Main, Bonn, Köln, Leipzig, Karlsruhe, München und Münster. Weitere Städte sowie Einzelheiten werden auf der Internetplattform des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung abrufbar sein. Wir rufen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Kundgebungen auf, Grundgesetze, Kerzen, Fackeln oder Grablichter mitzubringen.
Dann einen Tipp: Internetzensur ist leider nicht nur in China ein Thema, sondern auch bei uns. Eine Möglichkeit, gängige Zensurversuche zu umgehen, ist die Verwendung von Open DNS. Eine Anleitung gibt es z. B. beim Chaos Computer Club.

Manchmal hilft es schon, anonym zu surfen, d. H. seine IP-Adresse zu verbergen. Einige Tipps für schnüffelsicheres Surfen und Mailen gibt im Privacy-Handbuch.

Allen, die immer noch glauben, sie hätten nichts zu verbergen und deshalb auch nichts zu befürchten, empfehle ich dringend, mal bei annalist vorbeizusehen. Sie beschreibt, wie der Alltag sieht, wenn man bei unseren Sicherheitsbehörden in den Verdacht gerät, doch mal "etwas" zu verbergen zu haben. (Via udos lawblog.)

Samstag, 20. Oktober 2007

Nazivergleiche

Rayson machte bei den B.L.O.G. den Vorschlag: Wer etwas nicht anders ausdrücken kann als mit Hilfe eines Nazi-Vergleichs, sollte besser schweigen.

Ich schließe mich Rayson an, aber mit Ausnahmen: wer absichtlich oder fahrlässig braunes Gedankengut verbreitet, muss es sich gefallen lassen, mit Nazis gleichgesetzt zu werden. Wer absichtlich oder fahrlässig Ideologien vertritt, die Nazi-Ideologie zum verwechseln ähnlich sehen, muss es sich gefallen lassen, mit Neonazis verglichen zu werden.
Ja, dass geht an jene Ecke, wo gerne mit Metagenetik, Ethnopluralismus und "naturgemäßen" Sexualverhalten, Geschlechterrollen, Hierarchien usw. ja sogar Religionen argumentiert wird. Wo man gern behauptet, kein Rassist zu sein, aber faktisch Rassentrennung predigt. Und wo man angeblich kein Stück antisemitisch (sondern nur antizionistisch) ist - aber die "mosaischen Wüstenreligionen" an allen Übeln Schuld sein sollen, für die die "amerikanische Ostküste" beim schlechtesten Willen nicht verantwortlich gemacht werden kann.

Aber es ist gar nicht so einfach, sauber die Kurve zu kriegen und echte braune Scheiße von allen, was von Weitem ähnlich aussieht, aber keine braune Scheiße ist (von harmlosen Dreck bis Nutella), zu unterscheiden. Ohne Kenntnis der Zusammenhänge und des Hintergrunds ist das ein Ritt auf der Rasierklinge, den man im Zweifel besser unterlässt.
Es ist aber verführerisch einfach: Wann immer einem die Argumente ausgehen, holt man die Nazi-Keule hervor und bezichtigt seinen Gegner kurzerhand "nationalsozialistischen Gedankenguts".

Zwei bekannte Opfer dieser Praxis in jüngster Zeit sind zwei prominente Biologen.
Nehmen wir den britische Evolutionsbiologen Richard Dawkins von der Oxford University, dessen Buch "Der Gotteswahn" gerade in deutscher Übersetzung erschienen ist. In diesem Buch schreibt er auch einige nicht sehr erfreuliche Dinge über den mosaischen Gott - im Rahmen einer allgemeinen Religionskritik, aber man kann die Zitate ja aus ihrem Zusammenhang präparieren. Oder man kann ihm einen öffentlich geäußerten dummen Vergleich im Munde umdrehen:
"When you think about how fantastically successful the Jewish lobby has been, though, in fact, they are less numerous I am told - religious Jews anyway - than atheists and [yet they] more or less monopolise American foreign policy as far as many people can see. So if atheists could achieve a small fraction of that influence, the world would be a better place."
(aus: Atheists arise: Dawkins spreads the A-word among America's unbelievers.) Es überrascht mich zwar, dass Dawkins die Legende von der schrecklich einflussreichen "jüdischen Lobby" als Vorbild (!) für eine mögliche segenstiftende "atheistische Lobby" anführt, aber als Beleg für eine antisemitische Einstellung Dawkins' reicht das nicht.
Erst recht unangemessen ist es, wie es der Psychiater und Theologe Manfred Lütz es in einer in der "Welt" abgedruckten Rezension des Buches "Der Gotteswahn" tut, gegenüber Dawkins zur braunen Keule zu greifen. Missionarischer Atheismus.
Lütz schreibt Dawkins darin eine "zynische Ethik" zu, die dem Dritten Reich und der Ermordung von über 100.000 behinderten Menschen den Weg geebnet hätte.
Was hat Dawkins außer der scharfen Religionskritik, über die ein Theologe verständlicherweise wenig erfreut ist, Böses geschrieben?
Er soll die christliche Doktrin von der "Heiligkeit des menschlichen Lebens" untergraben haben - und er hat sich für einen liberalen Umgang mit der Abtreibung, der Stammzellenforschung und der Beihilfe zur Selbsttötung nach dem Vorbild der Schweiz ausgesprochen. Glaub man Lütz, zeigt das eine "Mentalität, die auch Karl Binding und Alfred Hoche nicht fremd war". (Hoche und Binding lieferten die pseudowissenschaftliche Rechtfertigung für das "Euthanasieprogramm" der Nazis - das ein Programm zur "Ausmerzung" "lebensunwerten Lebens" war.)
Natürlich ist Dawkins laut Lütz auch Rassist und Befürworter der Eugenik. Auch wenn in dem ganzen umfangreichen Buch keine Zeile darüber steht. Dawkin steht eben seinem Freund Watson zu nahe:
Außerdem huldigt Dawkins offensichtlich einem Intelligenzrassismus, wie er auch von seinem Freund James Watson bekannt ist, der einst forderte, man solle weniger intelligenten Menschen, die Kinder zeugen, höhere Steuern auferlegen, da die die Gesellschaft mit ihren wahrscheinlich wenig intelligenten Kindern belasten.
(In Kenntnis des skurrilen Humors und der etwas exentrischen Anschauungen Dr. Watsons würde ich gern wissen, in welchem Zusammenhang er das geäußert haben soll.)
Zur von Lütz behaupteten unbeabsichtigten Rechtfertigung Hitlers durch Dawkins: Der Satz "Besonders bösartig erscheint Hitler nur nach den eher gutartigen Maßstäben unserer Zeit" steht in einem Kontext, aus dem klar ersichtlich ist, dass Dawkins Hitler ablehnt. Dawkins zielt auf den "Zeitgeist" ab, den gesellschaftlichen Konsens über Werte: Vor 100 Jahren war es z. B. "normal", selbst unter gebildeten Weißen, Schwarze für minderwertig und Homosexuelle für krank zu halten. Heute hätte sich dies zum Glück geändert. Ethik und Moral unterliegen also einem Wandlungsprozess. Dawkins ist der Ansicht, dass sich die Werte trotz einiger Rückschläge, z. B. bei religiösen Fundamentalisten in den USA, zum Besseren wandeln. Vielleicht hätte Dawkins differenzieren sollen, etwa so: "Die antidemokratische, rassistische und antisemitische Ideologie der Nazis galt um 1930 auch außerhalb Deutschland nicht unbedingt als 'besonders bösartig', die Taten, die folgten, allerdings schon."
Heute sind wir (wahrscheinlich aufgrund der schlechten Erfahrung) so weit, dass schon Nazideologie auch ohne die mit ihr verbundenen Mordtaten (außer von Neonazis) als besonders bösartig wahrgenommen wird.
Insgesamt illustriert das Beispiel wieder einmal, wie tückisch Nazi-Vergleiche sind. Hätte Dawkins z. B. geschrieben: “Besonders bösartig erscheint Alexander der Große (Caesar, Konstantin, Karl der Große, Dschingis-Khan, Wallenstein, Napoleon usw. usw.) nur nach den eher gutartigen Maßstäben unserer Zeit" hätte ihm kaum jemand widersprochen.
Ansonsten redet Lütz in seiner Kritik fast durchweg an Dawkins vorbei, wobei mir nicht klar ist, ob aus Unverständnis oder Absicht.

(Nebenbei stimmt es einfach nicht, dass "die Sklaverei vor allem von den Christen abgeschafft wurde", was Lütz mit den Hinweis auf "neuere Forschungen" behauptet - denn es gab noch weit bis in hohe christliche Mittelalter Sklaverei und Sklavenhandel - und nicht zu vergessen auch: auch Leibeigenschaft ist eine Form der Sklaverei. Erst in der Folge der Aufklärung und der industriellen Revolution, die Sklavenarbeit in den meisten Fällen "unrentabel" werden ließ, wurde die Sklaverei wirklich abgeschafft.)

Der erwähnte Dr. James Watson, Mitentdecker der Bedeutung der DNS als Erbträger, Nobelpreisträger und "großer alter Mann" der Genforschung, geriet auch selbst (wider einmal) in der Verdacht, ein böser Rassist zu sein. In einem Interview mit der "Sunday Times" behauptete er angeblich, dass Test zeigen würden, dass Schwarze nicht so intelligent wie wir (Weiße) seien. Im Kontext wird klar, dass Watson, der im selben Absatz sagt, dass die Genforschung noch mindestens ein Jahrzehnt davon entfernt ist, etwas wissenschaftlich Belegbares über Intelligenzunterschiede auszusagen, einen seiner berüchtigten provokativen Scherze gemacht hat. Seine Provokationen leben von Auslassungen entscheidender Fakten und deren späteren Ergänzungen. Heise telepolis: Falsche Annahmen.

Allen Rassisten, die sich auch schon in der Vergangenheit gerne auf Watson beriefen, sei seine Richtigstellung im "Independent" ans Herz gelegt:
Ich kann die Reaktionen zu einem großen Teil verstehen. Denn wenn ich gesagt habe, was ich gesagt haben soll, dann muss ich zugeben, dass mich das bestürzt. Bei all jenen, die aus meinen Worten geschlossen haben, dass Afrika als Kontinent in irgendeiner Weise genetisch minderwertig sei, kann ich mich nur aus vollem Herzen entschuldigen. Das habe ich nicht gemeint. Und noch wichtiger: Es gibt keinerlei wissenschaftliche Grundlage für eine derartige Annahme.

Vorbildgetreue Modellbahn - mit streikenden Lokführern!

"Ernsthafte" Modellbahner wenden bekanntlich viel Sorgfalt und Mühe für die vorbildgetreue Gestaltung ihrer Anlagen auf. Die große Schauanlage im "Miniatur-Wunderland" gilt nicht nur als weltweit größte Modelleisenbahnanlage der Spurweite H0, Maßstab 1:87 (über 6400 Quadratmeter) ; die Anlage wird auch wegen ihrer liebevollen Detailtreue weithin gelobt. Kein Wunder also, dass es nun einen Lokführer-Streik auch im Miniatur-Wunderland gibt!

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Noch mal 50 Jahre Sputnik - und ein Denkmal auf dem Mond

Einige Nachträge und Fundsachen zum Artikel 50 Jahre
Sputnik
.

Ein Blick zurück als die Volkssternwarte Bochum den Sputnik belauschte. Eben diese Volkssternwarte Bochum veranstaltet eine Ausstellung zum Thema 50 Jahre Sputnik (schon das Intro der Website lohnt sich!): 50 Jahre Sputnik.

Wie die Raumfahrt unser Weltbild veränderte und wieso es ohne sie vielleicht kein weit verbreitetes "ökologisches Bewusstsein" geben würde, kann man bei heise Telepolis nachlesen: Sputnik und die Ökologisierung des Weltbildes.

Einen Überblick über 50 Jahre Raumfahrt gibt es auf Raumfahrer.net, einer sehr informative, aktuelle und übersichtliche Website über Raumfahrt und Astronomie.

Ganz nebenbei löste sich ein Rätsel: ich war erstaunt darüber, dass 1957 viele Menschen nach dem Sputnik Ausschau hielten, und nicht nur Amateur-Astronomen mit ihren Teleskopen, sondern sogar Beobachter mit einfachen Feldstechern behaupteten, den Sputnik gesehen zu haben. Des Rätsels Lösung: die ausgebrannte Endstufe der Trägerrakete bewegte sich Anfangs auf der selben Bahn wie der winzige Satellit.

Die Internationale Raumstation lässt sich sogar mit bloßen Auge als sich schnell bewegendes, sternähnliches Objekt beobachten. (Hier habe ich die aktuellen Sichtbarkeitsdaten für die ISS und den Standort Hamburg aus der ESA-Datenbank gefischt. Geht auch für jeden anderen Ort auf der Erde.) Manchmal kann man die ISS sogar bei Tageslicht beobachten - eine beliebte Ursache für UFO-Meldungen. Übrigens konnte man auch die zur Erde zurückfallenden Zweitstufen der Saturn-V-Mondraketen und die Apollo-Raumschiff mit der ankoppelten Saturn-V-Drittstufe auch von Europa aus gut beobachten. Während der Apollo-Mondflüge hielt ich (damals war ich noch ein kleiner Junge) nach dem Start oft mit dem Fernglas Ausschau nach "der Rakete", und manchmal sah ich sie auch (vermutlich der Zweitstufe). Was von meinen Eltern natürlich belächelt wurde. Bis denn mein Vater dann, sogar bei noch hellem Himmel in der Abenddämmerung etwas hoch am Himmel glitzern sah. Er blickte durch das Fernglas - und sah die "Rakete". An diesem Abend waren die Beobachtungsbedingungen so gut, dass sich mit dem Feldstecher die längliche Form und die schwarz-weiße Lackierung der Raketenstufe deutlich erkennen ließ.

1971 wurde ein ungewöhnliches Denkmal für die während ihrer Missionen oder des Trainings umgekommene Raumfahrer errichtet.
Dave Randolph Scott und Jim Irwin stellten es am 1. August 1971 während der Apollo 15-Mission auf dem Mond auf:

"Fallen Astronaut"
Fallen Astronaut
Photo: NASA, wikipedia

"Fallen Astronaut" wurde von dem belgischen Künstler Paul Van Hoeydonck erschaffen und ist eine 8,5 cm große Aluminiumskulptur, die einen Raumfahrer in einem Raumanzug darstellt. Auf der Metallplatte sind die Namen aller Astronauten und Kosmonauten zu gedenken, die bis 1971 ihr Leben für die Teilnahme an der Erkundung des Weltraums verloren hatten.

Sonntag, 14. Oktober 2007

Der Sieg einer "großen Koalition" in Hamburg

Nämlich einer Koalition aus (sogar regierungsamtlicher) Desinformation und "Politikmüdigkeit" des Bürgers (Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit, Resignation).
NDR: Volksentscheid für mehr direkte Demokratie gescheitert

Samstag, 13. Oktober 2007

Vom Sparen am richtigen Ort

Ausgaben für die Jugendhilfe werden oft als Kosten wahrgenommen - und nicht selten wird in diesem wenig populären Sektor gern eingespart. Folgt man Prof. Dr. Michael Macsenaere, Direktor des Institutes für Kinder und Jugendhilfe (IKJ) in Mainz, wirkt Jugendhilfe. Sie wirkt besonders gut, wenn es gelingt, Eltern und das soziale Umfeld der Kinder- und Jugendlichen in die Arbeit einzubeziehen.
Macsenaere weiß offensichtlich, wie auf der "politischen Ebene" gedacht wird: Die Wirkungen von Jugendhilfemaßnahmen wie Erziehungsbeistandschaft oder Heimunterbringung seien (ökonomisch) messbar. In rund 70 Prozent der Fälle seien positive Verläufe feststellbar und die Veränderungen seien stabil. Mit seinen Forschungen ermöglicht Macsenaere Kosten-Nutzen-Analysen auch in der Jugendhilfe. Langfristig gesehen steht den durchschnittlichen Kosten einer Jugendhilfemaßnahme von rund 120.000 € ein volkswirtschaftlicher Nutzen von rund 360.000 € gegenüber - in den Bereichen Bildung, Arbeit, Gesundheit oder Kriminalität. Ein Euro für die Jugendhilfe habe drei Euro Nutzen, so Macsenaere: "Ausgaben für die Jugendhilfe sind keine Kosten, sondern Investitionen." Kurzfristige Sparmaßnahmen in diesem Bereich, wie jüngst die Auflösung der Heimunterbringung in Halle, seien aus fachlicher Sicht Unsinn.

Quelle: Pressemitteilung der Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie

Es mag ein trauriges Zeichen für die gesellschaftlichen Realitäten sein, dass Hilfe für junge Leute mit Problemen, die anderen Probleme machen aufgrund knallhart ökonomischer Kosten-Leistungsrechnungen durchgesetzt werden soll. Aber im Endeffekt ist es vor allem wichtig, dass diesen jungen Menschen geholfen wird; dass es sich "nicht lohnt" sie einfach "aufzugeben".

Macsenaere befolgt mit seinem Ansatz eine alte Erfahrungsregel der Politik: "Appelliere nie an die 'bessere Natur' eines Menschen. Vielleicht hat er keine. Sein Eigennutz bietet einen besseren Ansatzpunkt." Es könnte klappen, jedenfalls auf kommunaler Ebene, wo niedrige Kriminalität nach wie vor ein gutes Argument für Politiker ist, die wiedergewählt werden wollen.

Idealer Standort für Solarkraftwerke

Egal, ob Al Gore mit seinen Horrorszenarien zum Klima recht hat oder nicht - es ist unbedingt sinnvoll, die Energieversorgung so schnell wie möglich auf regenerative Quellen umzustellen. Vollständig und weltweit. Ich bin der Ansicht, dass dieses Ziel technisch möglich und ökonomisch machbar ist.

Der ideale Standort für photovoltaische Kraftwerke ist übrigens seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts bekannt, und die Technik, mit der die Energie übertragen werden kann, seit über 30 Jahren erprobt. Die Investitionskosten werden zwar hoch sein, aber angesichts der hohen Verfügbarkeit und Versorgungssicherheit könnte es sich lohnen.

Freitag, 12. Oktober 2007

Kommen wir zu einem wirklich wichtigen Preis

Über die zahlreichen Diskussionen, ob Al Gore den Friedennobelpreis verdient hat oder nicht, geht die Verleihung eines wirklich wichtigen Preises unter. Ja, ja, ich bin auch der Ansicht, dass der Friedensnobelpreis für einen Klimaschützer, der bedenklich viel heiße Luft produziert, ein Fehlgriff ist. Aber angesichts solcher Klopse wie der Friedensnobelpreise für Henry Kissinger oder Jassir Arafat halte ich es für verfehlt, von einem "Skandal" oder einer "Schande" zu reden.

Heute wurden in Bielefeld die Gewinner des deutschen BigBrotherAwards bekanntgegeben.

Arbeitswelt:
Der BigBrotherAward 2007 in der Kategorie “Arbeitswelt” geht an die Novartis Pharma GmbH für die Bespitzelung ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die damit verbundene Verletzung grundlegender Persönlichkeitsrechte.

Behörden und Verwaltung:
Der BigBrotherAward 2007 in der Kategorie “Behörden und Verwaltung” geht an die Generalbundesanwältin Monika Harms. Sie erhält den BigBrotherAward für ihre Antiterror-Maßnahmen gegen Gegner des G8-Gipfels im Mai dieses Jahres, insbesondere für die systematischen Briefkontrollen in Hamburg und die Anordnung, bei Gipfelgegnern Körpergeruchsproben aufzunehmen und zu konservieren.

Regional:
Der BigBrotherAward 2007 in der Kategorie “Regional” geht an die Behörde für Bildung und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg, vertreten durch Alexandra Dinges-Dierig, Senatorin für Bildung und Sport, für die Einrichtung eines Schülerzentralregisters mit dem (Neben-) Zweck, ausländische Familien ohne Aufenthaltserlaubnis aufzuspüren.

Politik:
Der BigBrotherAward 2007 in der Kategorie “Politik” geht an den Bundesminister der Finanzen, Herrn Peer Steinbrück, für die Einführung einer lebenslangen Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) für alle Einwohnerinnen und Einwohner der Bundesrepublik Deutschland.

Kommunikation:
Bundesministerin Brigitte Zypries erhält den BigBrotherAward 2007 in der Kategorie “Kommunikation” für den Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung. Mit diesem Gesetzentwurf soll in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikations-Verbindungsdaten eingeführt werden. Die Bundesinnenministeriun ignoriert damit bewusst die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, das bereits 1983 im Volkszählungsurteil festgelegt hatte, dass die Sammlung von nicht anonymisierten Daten zu unbestimmten oder noch nicht bestimmbaren Zwecken mit dem Grundgesetz unvereinbar ist.

Technik:
Der Big BrotherAward 2007 in der Kategorie “Technik” geht an PTV Planung Transport Verkehr AG für ihr System zur individuellen Berechnung der Kfz-Versicherung mittels eines so genannten “Pay as you drive”-Systems, also einem Gerät, das Fahrtroute und Fahrverhalten aufzeichnet und an die Versicherung meldet.

Wirtschaft:
Der BigBrotherAward 2007 geht an die Deutsche Bahn AG, da sie systematisch anonymes Reisen auf vielfältige Art und Weise unmöglich macht: Auflösen von Fahrkartenschaltern, Automaten ohne Bargeldannahme, personalisierter Kauf im Internet, Abfrage/Speicherung des Geburtsdatums und Zwangsabgabe eines Bildes bei Bahncards, flächendeckende Videoüberwachung und ein RFID-Chip in der Bahncard 100 ohne Kunden zu informieren.

Verbraucherschutz:
Internationale Hotelketten in Deutschland z.B. Hyatt, Mariott, Intercontinental etc. für die Erfassung und zentrale Speicherung äußerst persönlicher Daten ihrer Gäste ohne deren Wissen. Dazu gehören Trink- und Essgewohnheiten, Pay-TV-Nutzung, Allergien, alle privaten und beruflichen Kontaktadressen, Kreditkartendaten, Sonderwünsche und Beschwerden - alles wird festgehalten.

Außer Konkurrenz:
Kein BBA an Wolfgang Schäuble.

Warum Dr. Wolfgang "Seltsam" Schäuble dem Preis entging, geht aus diesem Ausschnitt aus der Laudatio hervor:
Viele werden sich die Frage stellen, warum denn ausgerechnet ein Traumkandidat für den BigBrotherAward diese Auszeichnung im Jahr 2007 nicht erhält. Manche werden von der Entscheidung der Jury enttäuscht sein, hätte er den Preis doch wie (k)ein anderer verdient – als fanatischer Triebtäter in Sachen „Sicherheit & Terror“, überqualifiziert wie seinerzeit nur sein Vorgänger im Amt, Otto Schily (SPD). Und in der Tat: Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU/CSU) versteht es wie kaum ein anderer, mit seiner Panikmache und Drohpolitik die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen – womit er einen klassischen Wesenszug des Terrors erfüllt; mit dem Ziel, Bevölkerung und Parlamentarier so lange weich zu klopfen, bis sie seine umstrittenen Pläne geradezu herbeisehnen und absegnen. Als „Gegenterrorist“ ist er mit seinen grundrechtssprengenden Denkanschlägen, die er fast täglich verübt, längst zum Gefährder von Demokratie, Menschenrechten und Datenschutz geworden – und damit reif für seine eigene Antiterrordatei, die wir im vorigen Jahr mit dem BigBrother- Award ausgezeichnet haben.

Und dennoch: Zum einen wäre es falsch, sich zu sehr auf Schäuble zu konzentrieren, ihn zu dämonisieren und die Terrordebatte auf diese Weise zu verengen. Denn „Schäuble“ ist nur eine Metapher für die verhängnisvolle Tendenz einer „Terrorismusbekämpfung“ auf Kosten der Bürgerrechte und für eine Systemveränderung zu Lasten des demokratischen und sozialen Rechtsstaats. Und zweitens haben wir die begründete Befürchtung, dass Schäuble die Verleihung des BigBrotherAwards als besonderen Ansporn verstehen könnte, seinen Sicherheitsextremismus noch zu verstärken, um seiner Vision vom präventiv-autoritären Sicherheits- und Überwachungsstaat näher zu kommen. Deshalb können wir eine Verleihung so lange nicht verantworten, bis Schäuble als „Verfassungsminister“ endlich über seine eigenen verfassungswidrigen Projekte stolpert und sich zum Rücktritt gezwungen sieht. Dann wäre womöglich an die Verleihung des BigBrother-Lifetime-Awards zu denken – wie ihn weiland Otto Schily im Jahr 2005 erhalten hat, nachdem er als Innenminister der rot-grünen Bundesregierung demissionieren musste.

Auf der anderen Seite müssen wir jedoch dankbar konstatieren, dass der Innenminister sich durchaus beachtliche Verdienste um das Datenschutzbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger erworben hat, die inzwischen zu Tausenden auf die Straße gehen, Internet-Demos organisieren und Massenbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht ankündigen, um sich gegen seine Horrorpläne zur Wehr zu setzen. Wegen dieser verdienstvollen, wenn auch unfreiwilligen Mobilisierung oppositioneller Kräfte ist ihm gar die Ehrenmitgliedschaft in der Deutschen Vereinigung für Datenschutz (DVD) angetragen worden.
Mehr Infos auf BigBrotherAwards.de.

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