Samstag, 9. Dezember 2006

Selbstlosigkeit aus Konkurrenzdruck

Interessante Fundsache zu einem Thema, dass in den Gassen Kleinbloggersdorfs, in denen ich mich herumtreibe, durchaus relevant ist: die Frage nach segensreicher oder schädlicher Konkurrenz.
Auf wissenschaft.de: Steinzeitmenschen mit sozialer Ader.

Altruismus hat sich als Folge der Konkurrenz unter Menschengruppen entwickelt - zu dieser Ansicht sind einiger Forscher um Samuel Bowles vom Santa Fe Institute gekommen, die mittels noch lebender Jäger-Sammler-Kulturen den genetischen Variantenreichtum und die gesellschaftlichen Grundzüge der Menschen in der Steinzeit rekonstruierten.

Dabei gehen Bowles und sein Team von einem stark von der Soziobiologie geprägten Ansatz aus - was bringt den Genen einer Menschengruppe einen evolutionären Vorteil?
Gemeinschaften, in dem es innerhalb der Gruppe uneigenützig zugeht, haben einen evolutionären Vorteil gegenüber Gruppen, in denen jeder stets um den eigenen Vorteil bemüht ist.
Sie konnten sich als Gemeinschaft mit engen sozialen Bindungen besser gegen fremde, konkurrierende Gruppen durchsetzen und dadurch ihre Überlebenschancen steigern. Der sogenannte Altruismus konnte sich so als wichtiger Wesenszug des Menschen etablieren.
Bei ihren Untersuchungen zeigte sich, dass die genetische Vielfalt innerhalb einer Gruppe von Steinzeitmenschen war weitaus geringer war als Forscher bisher dachten. Dagegen waren die Unterschiede zwischen den Gruppen sehr viel größer.

Ganz im Sinne der Soziobiologie argumentiert Bowles, dass diese Konstellation vom evolutionären Standpunkt aus die Entwicklung von altruistischem Verhalten fördern würde.
Wer sich nämlich für die eigene Gruppe und deren Überleben selbstlos einsetzt, sichert damit auch den Bestand der eigenen Gene. Das Wohlergehen der Gruppe als Ganzes ist damit wichtiger als der persönliche Vorteil – ein Zusammenhang, aus dem schließlich Verhaltensweisen entstanden, wie etwa Kranke und Verletzte zu pflegen oder Nahrung zu teilen.

Ich persönlich halte diese Argumentation - wohlgemerkt: nicht die Forschungsergebnisse an sich! - für problematisch: die Nähe zu guppenegoistischen oder gar rassistischem Denken ist frappierend. Damit liessen sich sowohl "völkische" bzw. auf Neurechts, "ethnopluralistische" Blut & Boden-Ansätze, im Sinne des "blutsverwandten Stammes" und sogar nationalistisch-kollektives Denken, im Sinne "du bist nichts, dein Volk ist alles", biologistisch rechtfertigen.

Die Hypothese, dass Altruismus innerhalb einer Gruppe die Überlebenschancen steigert, ist naheliegend. Es ist auch plausibel - und u. A. durch die Verhaltensforschung belegt - dass unter zwei rivalisierenden Gruppe jene, in der es soziale" zugeht, bessere evolutionäre Chancen hat - und sei es, weil die Kinder- und Müttersterblichkeit geringer ist.
Hingegen ist es m. E. durchaus fragwürdig, ob der nachgewiesene größere Verwandschaftsgrad innerhalb einer Gruppe den Altruismus wirklich fördert. Es gibt ernstzunehmende Hinweise, dass z. B. das sexuelle Interesse zwischen engen Verwandten durch den jeweiligen Körpergeruch gedämpft wird - jemand, der so ähnlich riecht wie ich, den kann ich als Sexpartner normalerweise "nicht riechen". Ein simpler Mechanismus gegen zuviel Inzucht. Übrigens eine mögliche biologische Erklärung dafür, wieso viele Stammesgesellschaften relativ leicht "Fremde" adoptieren. (Und zwar im Wortsinne.)
Exogamie - die Heirat außerhalb der eigenen Gruppe - ist in nahezu allen Stammesgesellschaften üblich.

Hingegen ist es seit langem bekannt, dass sich Erwachsene besonders um jene Kinder kümmern, von denen sie annehmen, dass sie ihre Kinder sind. (Es waren solche Beobachtungen, die die Soziobiologie erst anstieß.) Wichtig scheint dabei aber die Annahme der Elternschaft zu sein - außer dem simplen, störanfälligen, unbewußt wirkenden und im Falle der Menschen äußerst "leistungsschwachen" Körpergeruchs-Mechanismus gibt es unter Steinzeitbedigungen keine Möglichkeit für einen Mann, seiner Vaterschaft sicher zu sein.
Ob sich also Menschen als "Sippe", "Clan" oder "Stamm" verstehen, und als solcher "Zusammenhalten", hängt meiner Ansicht nach nicht von ihrer genetischen, sondern ihrer gefühlten Verwandtschaft ab.

Freitag, 8. Dezember 2006

Doch Spuren der Hammaburg entdeckt?

Meldung im NDR, die es zum Glück auch auf die NDR-Website geschafft hat:
Doch Spuren der Hammaburg entdeckt?

Der Hintergrund: bisher legten die Grabungsergebnisse auf dem Hamburger Domplatz nahe, dass die legendäre "Hammaburg", angebliche Keimzelle Hamburg, durchaus eine Geschichtslegende gewesen sein könnte.
Die Funde legten nahe, dass es sich bei dem bisher als Domburg interpretierten Wallkörper tatsächlich um die ältere Hammaburg handeln könnte. Am Dienstag soll die Öffentlichkeit informiert werden.
Aus schriftlichen Quellen geht hervor, dass die Hammaburg um ca. 817 erbaut und 845 bei einem Überfall der Wikinger zumindest teilweise zerstört wurde. (Wenigstens der Wikinger-Überfall ist seit den 50er Jahren archäologisch nachweisbar.) Dennoch ist die ältere Hammaburg, gegründet als fränkische Festung im nordelbischen Sachsen, angeblich zum Schutz gegen die im heutigen Kreis Lauenburg lebenden Slawen und als Missionszentrum eines neugegründeten Erzbistums, wohl nicht die "Keimzelle" Hamburgs: es sind sowohl altsächsische wie slawische Siedlungsreste vorhanden, die Burg wurde also einer bereits ansässigen Bevölkerung "vor die Nase gesetzt". Ja, und einen Hafen gab es auch, gut 400 Jahre vor Hamburgs "offiziellem" Hafengeburtstag am 7. Mai 1189 (der ohnehin auf einer gefälschten Urkunde beruht).

Weiter Informationen auf Die Welt online:Sensationsfund auf dem Domplatz

Donnerstag, 7. Dezember 2006

Die Legende vom Perlenhafen

Heute ist der 65 Jahrestag des Angriffs eines Flugzeugträgerverbandes der japanischen Flotte auf den US-Flottenstützpunkt Pearl Harbor. Und wie immer anläßlich solch eines Jahrestages werden alte Verschwörungstheorien neu aufgewärmt. Zumal sich für den fortgeschrittenen V-Theoretiker die Parallelen zum "11. September" regelrecht aufdrängen. Auf der Website Gerhard Wisnewskis (ja, der mit der "im Studio insznierten Mondlandung") fand ich die z. Z. wichtigste Theorie - die von Robert B. Stinnett - in äußerster Knappheit dargestellt:
Das im Jahr 2000 veröffentlichte Ergebnis der siebzehnjährigen Recherchen und Quellenstudien von Robert B. Stinnett - in Deutschland veröffentlicht unter dem Titel 'Wie die US-Regierung den Angriff provozierte und 2.476 US-Bürger sterben ließ' - werde dabei vollständig ignoriert.

Die Ankündigung der 2003 bei Zweitausendeins erschienenen deutschsprachigen Ausgabe des Buches von Robert B. Stinnett führt einige Punkte auf, denen Stinnett nachgeht:
  • Die Funkstille, unter der die japanische Angriffsflotte angeblich operierte, war eine Lüge. Stinnett legt 129 Radiotelegramme vor, die sofort entschlüsselt wurden.
  • Dass die US-Navy in Pearl Harbor fast ausradiert wurde, ist eine Lüge. Alle modernen Schiffe wurden kurz vor dem 7. Dezember 1941 überraschend aus dem Hafen abkommandiert.
  • Dass die japanischen Angreifer ins Nichts verschwanden, ist eine Lüge. Man hätte sie verfolgen und vernichten können, aber das passte nicht ins Drehbuch der Tragödie.
Aus Gerhard Wisnewki: Kino der Angst (über das gleichnamige Buch von Peter Bürger).

Der erste Punkt entzieht sich einer Ad-Hoc-Überprüfung ohne größeren Rechercheaufwand. Man kann Stinnet glauben oder nicht. Immerhin ist seine Darstellung einigernmaßen plausibel. (Hierzu: Nebelbank: Pearl Harbor.)

Der Dritte Punkt kann nur dann stimmen, wenn der zweite Punkt stimmt, und die US-Flotte in Wirklichkeit nur ein paar veraltete Schlachtschiffe und Flugzeuge verlor, aber in ihrer Kampfkraft nicht beeinträchtigt war.
Die japanische Angriffsflotte bestand aus: 6 Flugzeugträgern, 2 Schlachtschiffen, 3 Kreuzern, 9 Zerstörern, 23 U-Booten und 5 Mini-U-Booten und hatte 441 Kampfflugzeuge. 29 Kampfflugzeuge und 5 Klein-U-Boote gingen verloren.
Schon vor dem Angriff wäre das ein harter Brocken für die US-Pazifikflotte gewesen. Unmittelbar nach dem Angriff waren die Flugplätze in Pearl Harbor durch Flugzeugwracks blockiert; in der Hafeneinfahrt des Flottenstützpunktes lagen gesunkene und beschädigte Schiffe. Ohne Aufräumarbeiten - die Wochen dauerten - hätten die noch unbeschädigten Schiffe und Flugzeuge gar nicht zum Einsatz kommen können.
In der Praxis hätten für einen "Gegenangriff", um die japanische Flotte zu "vernichten" nur der in See befindliche Flugzeugträger USS "Enterprise" und seine Begleitschiffe - 3 Kreuzer und 9 Zerstörer - und eventuell der weiter entfernt, in der Nähe von Midway stehende Verband um den Flugzeugträger USS "Lexington" und seinen 3 Kreuzern und 5 Zerstörern zur Verfügung gestanden. Also maximal 2 Flugzeugträger, 6 Kreuzer und 14 Zerstörer gegen 6 Flugzeugträger, 2 Schlachtschiffe, 3 Kreuzer und 9 Zerstörer - realistischerweise aber nur der Trägerverband der "Enterprise", weil die "Lexington" sich noch in der Nähe der Midway-Inseln befand, weit südlich des Heimatkurses der Japaner.

Außerdem hatten die amerikanischen Flugzeugträger nur einen Teil ihrer Sollstärke an Flugzeugen an Bord, die "Enterprise" hatte zudem einige ihrer Flugzeuge beim Kampf um Pearl Harbor verloren. Bei diesem Kräfteverhältnis wäre ein Angriff auf die japanische Flotte - wenn ihr Standort denn bekannt gewesen wäre - viel zu riskant gewesen.

Der kritische Punkt ist Punkt 2: lagen wirklich nur veraltete Schiffe in Pearl Harbor? Und: wieso lagen ausgerechnet die drei Flugzeugträger der Pazifik-Flotte nicht im Hafen?

Die erste Frage läßt sich relativ einfach beantworten, wenn man sich z. B. auf der Website der US-Navy oder im Dictionary of American Naval Fighting Ships, ansieht, welche Schiffe am 7. Dezember 1941 in Pearl Harbor lagen, wann sie in Dienst gestellt wurden.
Der älteste Kreuzer in Pearl Harbor war die USS Raleigh (CL-8), in Dienst gestellt 1922, der neueste die USS Helena (CL-50) in Dienst gestellt 1936. Der älteste Zerstörer war die USS Allen (DD-66) im Dienst seit 1917, was allerdings einen falschen Eindruck vermittelt, denn nur drei der 29 im Hafen liegenden Zerstörer waren vor 1935 gebaut worden; der neueste Zerstörer war die USS Jarvis (DD-393) im Dienst seit 1937.
Aufällig ist aber das relativ hohe Alter der schwersten Einheiten, der Schlachtschiffe. Das älteste aktive Schlachtschiff in Pearl Harbor war die USS Nevada (BB-36), in Dienst gestellt 1916, das neueste die USS West Virginia (BB-48), im Dienst seit 1923.
Haben die "Verschwörer" also dafür gesorgt, dass die besseren und neueren Schlachtschiffe nicht im Hafen lagen?
Die US-Navy hatte 1941 keine besseren und neueren Schlachtschiffe: Alle "Big Five", die 5 Schlachtschiffe der Tennessee- und der Maryland - Klasse, die erst nach dem Ersten Weltkrieg gebaut worden waren, und die die kampfstärksten Schlachtschiffe zwischen den Weltkriegen waren, gehörten zur Pazifik-Flotte.
Das hohe Durchschnittsalter der Schlachtschiffe war die Folge des Washingtoner Flottenabkommens von 1922 und der folgende Flottenverträge von London 1930 und 1936. Zwischen 1923 und 1936 wurden nur sehr wenige Schlachtschiffe gebaut, darunter kein amerikanisches und auch kein japanisches. Die japanische Schlachtflotte war also ähnlich alt wie die amerikanische. Erst nach 1936 legten alle größere Seemächte wieder Schlachtschiffe auf Kiel. 1941 hatten die USA zwei Neubauten in Dienst gestellt, die USS North Carolina und die USS Washington. Sie waren im Dezember 1941 noch nicht voll einsatzfähig und befanden sich noch auf Ausbildungsfahrt. Nach "Pearl Harbor" kamen sie praktisch sofort nach Erlangung der Einsatzreife zur Pazifikflotte.
Die japanische Neubauten, die Superschlachtschiffe "Yamato" und "Musashi" - deren alle Vertragsgrenzen sprengenden Dimensionen einer der Gründe waren, aus denen die Flottenabkommen ab etwa 1938 nur noch Papier waren - stellten erst nach "Pearl Harbor" in Dienst.
Anzumerken bliebe, dass Schlachtschiffe als langlebige Einheiten konzipiert waren. Gemäß dem Washingtoner Flottenabkommen durfte ein Schlachtschiff frühestens nach 20 Jahren durch einen Neubau ersetzt werden. (Mit dem Abkommen von London 1930 wurde das Mindestalter für zu ersetzende Schlachtschiffe auf 26 Jahre erhöht.) Tatsächlich waren Schlachtschiffe sogar für 40 - 50 Jahre Lebensdauer ausgelegt. (Dass nur wenige Schlachtschiffe dieses Alter erreichten, lag nicht an ihre Bauweise.) Ein 20 Jahre altes Schlachtschiff war also keineswegs ein "Oldtimer". Bis auf die nicht mehr zu hebende "Arizona" und die gekenterte "Oklahoma" wurden alle versenkten US-Schlachtschiffe gehoben, repariert und im 2. Weltkrieg eingesetzt, sogar die gestrandete und sehr schwer beschädigte "Nevada" - was nicht dafür spricht, dass sie als "entbehrliche alte Kähne" angesehen wurden.

Fazit: Obwohl keine "werftneuen" Schiffe in "Pearl" lagen, waren die Einheiten durchweg modern. Bis auf die alte "Allen" und das längst aus dem aktiven Dienst ausgeschiedene, nur noch für Zielübungen verwendetete Schlachtschiff USS Utah (BB-31) - waren keine leicht zu entbehrende veraltete "Pötte" dabei.
(Übrigens standen einige Pearl Harbor-Veteranen noch lange nach dem 2. Weltkrieg im Dienst. Der "berühmteste" von ihnen wurde die USS Phoenix (CL-46), ab 1952 unter argentinischer Flagge unter dem Namen "General Belgrano", am 2. Mai 1982 während des Falklandkrieges durch ein britisches U-Boot versenkt.)

Was ist aber mit den drei Flugzeugträgern der Pazifikflotte?
Bei der USS Saratoga (CV 3) ist die Frage leicht zu beantworten: sie war nach einem Werftaufenthalt in Bremerton auf dem Weg nach San Diego, ihrem Heimatstützpunkt.
Der Flugzeugträger USS Enterprise (CV 6) hätte theoretisch seit dem 6. Dezember in Pearl Harbor liegen sollen, er hatte mit 3 Kreuzern und 9 Zerstörern eine Staffel Jagdflugzeuge nach Wake Island transportiert. Der Verband musste jedoch auf dem Weg zurück durch einen Sturm laufen, was zu einer Verspätung von 24 Stunden und einem Einlaufen erst am Nachmittag des 7. führte. (Flugzeuge der "Enterprise" griffen gegen die 2. Angriffswell der Japaner ein, allerding glücklos - einige fielen der desorganisierten US-Flak zum Opfer.) Die USS Lexington, (CV 2) transportierte mit 3 Kreuzern und 5 Zerstörern eine weitere Jagdstaffel nach Midway. Da die Verlegung der beiden Staffeln jedoch nach Möglichkeit geheim gehalten werden sollte, befanden sich die Träger offiziell auf Übungsmissionen. Teilweise hat sich diese Tarngeschichte bis zum heutigen Tag gehalten; in nicht wenigen Artikeln und Büchern steht noch immer, dass die Träger kurz vor dem Angriff den Hafen zum Üben verließen. (Was natürlich Spekulationen Vorschub leistete: warum übten beide Trägerverbände zur gleichen Zeit? Das war nicht üblich.)
Dass die Flugzeugträger Jagdflugzeuge zu vorgeschobenen Stützpunkten brachten, deutet darauf hin, dass man auf US-Seite tatsächlich mit einem unmittelbar bevorstehenden japanischen Angriff rechnete, allerdings eher auf die "schwachen" vorgeschobenen Stützpunkte als auf den "gut verteidigten" Hauptstützpunkt Pearl Harbor.

Das wirkliche Rätsel um Pearl Habor- und das "Glück im Unglück" für die USA - war ein anderes: Nach der ursprünglichen Planung hätte auf die ersten beiden Angriffswellen mindestens eine weitere folgen sollen, um die Werftanlagen und Treibstofftanks zu zerstören. Der Verlust dieser Anlagen und Vorräte hätte Operationen der US-Streitkräfte im Pazifik in den folgenden Monaten massiv eingeschränkt. Angesichts des Kriegsverlaufs sind viele Historiker der Auffassung, dass das Ausschalten von Pearl Harbor als Flottenstützpunkt für die USA ein weit schwererer Verlust gewesen wäre als die ausgeschalteten Schlachtschiffe.
Dennoch entschloss sich Admiral Nagumo, die dritte Welle nicht zu starten, sondern sich zurückzuziehen, sobald die Angriffsverbände zurückgekehrt waren. Er hatte zwar seine Gründe, aber seine Vorsicht ist, im Vergleich zum tollkühnen "Draufgängergeist" anderer japanischer Offiziere, doch erstaunlich.

(Ausgezeichneter, kritischer und ausführlicher Artikel in der Wikipedia: Angriff auf Pearl Harbor - Ja, Wisnewski mißtraut der Wikipedia.)

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Nikolausi ...

Passend zum 6. Dezember und zum drohenden Weihnachtsfest startet ARTE eine Aktion Weihnachten anno dazumal.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus dieser Seite:
Ausschnitt aus ARTE-Website

Äh, mh - wie war das noch mal mit dem roten Mantel?
Nikolaus aus Struwelpeter
Nikolaus aus dem Struwwelpeter - erschienen 1845

Dienstag, 5. Dezember 2006

Auch übrigens ...

Ich erwähnte es zwar schon mal, aber da es übermorgen ernst wird:

arte zeigt die Singvøgel
Am 7. Dezember um 23:30, also nächsten Donnerstag, zeigt arte die Singvøgel in der Sendung tracks, Thema "Pop und Religion". Die Singvøgel vertreten dabei die heidnische Richtung. Mehr dazu bei Sven, auf dessen Blog es auch einen kleinen Vorgeschmack gibt.
(Wiederholung am Dienstag, 12. Dezember 2006, leider zu einer Zeit, in der man besser das Zusehen dem Rekorder überläßt: um 01.05 Uhr.)

Die Singvøgel haben übrigens eine neue, sehr schön und übersichtlich gestaltete, Website, zu finden unter www.singvoegel.com.

Vollmond

Photobucket - Video and Image Hosting

Unter dem Vollmond "leiden" viele Menschen. Darunter z. B. Karan. Was irgendwie erstaunlich ist, denn statistisch lassen sich Mondeinflüsse nicht erhärten: weder gibt es bei Vollmond mehr Geburten, noch mehr Amokläufer, noch mehr Unfälle, noch bluten Wunden heftiger, selbst Schlafstörungen nehmen bei Vollmond nicht signifikant zu, noch hängen die Mondphasen mit dem weiblichen Monatszyklus zusammen. Selbst das Licht des Vollmondes ist, von der Lichtstärke her, viel zu schwach, um den Schlaf stören zu können.

Der Mondeinfluß ist also ein Mythos - sagt "die Wissenschaft". (Bzw. das ist das herschende Paradigma, das der wissenschaftlichen Theoriebildung zugrunde liegt. Ja, ich weiß, der Kuhn hat sich später teilweise von diesem Begriff verabschiedet ... )

Ein Mythos in doppelter Wortbedeutung - sage ich. Die Mythen um den Vollmond haben uns etwas zu sagen, aber man solte sich hüten, diese Mythen wörtlich zu nehmen.

Wie der Mythos vom Werwolf. Der verrät uns vieles über unsere Natur, sowohl unsere innere Natur, wie die Art und Weise, wie wir in die äußere Natur eingebunden sind.
Nimmt man ihn wörtlich, schlägt dieser Mythos in Aberglauben um. Dann müßte man die arme Karan, wie ich es scherzhaft vorschlug, in Vollmondnächten im Keller anketten, bei Wasser und Hundefutter.

Ob der Vollmond wirklich den Schlaf stört, ist immer eine Frage der subjektiven Wahrnehmung.

Auf ein ziemlich groteskes Beispiel einer subjektiven Wahrnehmung - man kann auch sagen: einer durch Vorurteile und Klischees verzerrten Wahrnehmung - stieß ich vor einiger Zeit in der Blogosphäre. Interessanterweise hat es mit einem entfernt werwolfsähnlichen Wesen zu tun:
harmloser Schäferhund
Wenn die Ansicht jenes Bloggers über jenes Blog, bei dem auch ich mitblogge stimmen würde, könnte allenfalls eine Art Werwolfverwandlung mein dortiges Mitbloggen erklären. Schließlich bin ich weder FDP-Wähler noch "Neoliberaler" (im Sinne von "Turbokapitalist") geschweige FDP-Mitglied oder Westerwelle-Fan. Trifft, wenn ich's recht bedenke, auf keinen B.L.O.G.ger voll und ganz zu. Gibt da ja sogar einen echten Sozi. Und ein paar Ex-Grüne. Und so ´nen komischen irgendwie Linksliberalen mit leicht anarchistischen Zügen und einer Schwäche für Basisdemokratie und Selbstorganisation und dem Hang, sich zwischen alle Stühle zu setzen - eben mich.

Oder drücken wir es mal so aus: wenn 37.6 recht hat, bin ich ein *atemstock* ....
... Wer-Westerwelle! (Guuuiiiiiiiidooooooo!)

Montag, 4. Dezember 2006

Wie antisemitisch ist Asatru? (1)

Schon vor 13 Jahren hat der Bonner Skandinavist Rudolf Simek in seinem Buch "Erde und Kosmos im Mittelalter" belegt, dass altnordische Schriften des 11. Jahrhunderts die Erde ganz selbstverständlich als Kugel beschrieben.

Was hat das mit Antisemitismus und Odinismus (der geläufigere Ausdruck für Asatrú) zu tun? Einiges, finde ich. Es illustriert gleich zwei eben so grundfalsche wie allgemein übliche Vorstellungen: einmal jene, dass sich erst in der Neuzeit die Kugelgestalt der Erde herumgesprochen hätte - also die Vorstellung des "finsteren Mittelalters", und dann jene der kulturellen Rückständigkeit des "barbarischen Nordens".
Fügt man noch ein drittes, ebenso unzutreffendes, Klischee hinzu, nämlich dass Antisemitismus eine Spezialität der Rechtsextremisten sei, und addiert die Vorliebe der alten und neuen Nazis für germanische und pseudogermanische Symbolik, dann sind die Zutaten beieinander, aus dem fast alle Antisemitismusvorwürfe gegenüber Odinisten zubereitet werden.
Das geht etwa so: Wenn jemand an die Kultur räuberischer Barbaren aus dem finsteren Mittelalter anknüpft und gar deren Götter verehrt, dann kann das nur als Bekenntnis zu Barbarei verstanden werden. So etwas kann höchstens primitive (je nach Epoche und Ideologie) "Halbstarke", "Rocker", "Chaoten", "Hooligans", "Boneheads" usw. ansprechen. Für intelligente und gebildete Menschen kann so etwas eigentlich nicht attraktiv sein, also steckt bei ihnen etwas ganz anderes dahinter: Vermutlich getarnter Neo-Nazismus (weil: Nazis haben es ja mit den Germanen). Der Antisemitismus ist die einigende Klammer alter und neuer Nazis, also kann ein Odinist gar nicht anders als antisemitisch sein.

So gesehen könnte man auf Antisemitismus-Vorwürfe gelassen oder allenfalls mit einem Achselzucken reagieren. Leider ist das nicht so einfach, denn es gibt tatsächlich nicht wenige Antisemiten unter "echten" Asentreuen (nicht zu verwechseln mit Neonazis, für die der Thorshammer nur ein Ausweichsymbol für "Verbotenes" und das Bekenntnis zum Germanentum in erster Linie Ausdruck einer Mischung aus aggressivem Nationalismus und Rassismus ist). Damit meine ich jetzt nicht etwa den "Artglauben" der offen rechtsextremistischen Artgemeinschaft und Verwandtes, sondern ganz ehrenwerte, ansonsten weder rechtsextreme noch rassistische Anhänger der "Alten Sitte", die eine zutiefst antisemitische Vorstellung in ihr Weltbild integriert haben: die "Wüstenreligionen".

Hinter dem Begriff "Wüstenreligion" steckt die (unzutreffende) Vorstellung, die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam seinen in der Wüste entstanden, also unter völlig anderen, lebensfeindlichen, Umweltbedingungen, als die heidnischen "Feld, Wald und Wiesen"-Religionen des vorchristlichen Europas. Schon wegen ihrer sich aus der Wüsten-Herkunft erklärbarer Lebens- und Leibfeindlichkeit würden diese Religionen nicht nach Europa passen, seien vor allem in Nordeuropa stets kulturfremde Importe gewesen.
Erweckt schon das Wort "Wüstenreligion" antisemitische Assoziazionen, bekommt diese Vorstellung bei einigen - auch bei ansonsten keineswegs "rechten" - Heiden einen ideologisch-historischen Dreh: das "Judäo-Christentum" hätte die europäische Religion und Kultur angegriffen. (Das Christentum wird hierbei lediglich als Variante des Judentums begriffen, ungeachtet der jahrhundertelangen Judenfeindschaft der christlichen Kirchen.) Dieser Angriff sei vor allem dem Monotheismus zu verdanken, in dem sie die Wurzeln eines imperialistischen Totalitarismus sehen, der einer "vielgestaltigen", also "polytheistischen" Welt feindlich gegenüber stehe. Gehen sie noch ein kleines Stück weiter, sehen sie Insbesondere den Liberalismus und die westlichen Demokratie als Produkte des "Judäo-Christentums" an - und sind, auch wenn sie es nicht merken, mitten im rechtsradikalen Denken angekommen. Der Schritt zu antisemitische Verschwörungstheorien im Stile der "Protokolle der Weisen von Zion", den "Illuminaten" oder der "Ostküste" ist dann nicht mehr groß - irgendwo im Hintergrund lauern dann "eine handvoll Juden", die alles Böse in der Welt anzetteln.

Um Missverständnisse gar nicht erst aufkommen zu lassen: Kritik an den Kirchen, am Christentum und am Monotheismus aus neuheidnischen Kreisen ist nicht automatisch antisemitisch. Sogar die unter Heiden und Hexen weit verbreiteten Vorstellungen von einer blutigen Zwangmission, in der das heidnische Europa von der christlichen Kirche im Bündnis mit eroberungssüchtigen Herrschern im Stile der spanischen Conquistadores in Amerika unterjocht und seiner Kultur beraubt wurde, oder die Vorstellung, die Hexenverfolgung sei ein Feldzug der Kirche gegen die letzten verbliebenen Heiden gewesen, sind, so wenig sie den historischen Tatsachen entsprechen, nicht zwangsläufig antisemitsch. (Ein gern von kirchlichen Weltanschauungsbeauftragten gemachter Denkfehler ist es, Angriffe auf das Christentum aus neopaganer Ecke per se als antisemitisch motiviert zu betrachten.)

Es gibt also durchaus Antisemitismus im Asatrú - wenn auch sicher nicht in jenem Ausmaß, dass jeder Thorshammerträger im Zweifel als Judenfeind zu betrachten ist.

Es stellt sich allerdings die Frage, ob die "alten Germanen" und die "Wikingern" fremden Kulturen im Allgemeinen und Juden im Besonderen feindlich gegenüber standen. Es also eine öriginär germanische Xenophobie und eine "alte Judenfeindschaft" gäbe.
Sollte das nicht der Fall gewesen sein, stellt sich damit die Frage, wie denn der Antisemitismus - historisch gesehen - in den germanischen Neopaganismus hineingeraten ist. Teil 2

Sonntag, 3. Dezember 2006

Heine zur Wiederkehr der Alten Götter

Ein überaus kluges und geradezu prophetisches Werk Heinrich Heines ist sein langer Essay "Zur Geschichte der Religion & Philosophie in Deutschland", geschrieben zu einer Zeit, als "Deutschland" ein politischer Flickenteppich war. Ein Warnung, vor dem Konsequenzen, die aus der deutschen Nationalromantik erwachsen, wenn man sie nur konsequent zuende denkt - und sich dazu einen deutschen Nationalstaat denkt, das nationalromantisch geprägt ist. Wahrscheinlich konnte nur ein ausgewiesener Romantiker (und widerwilliger Patriot) wie Heine das kommende Unheil so klar erkennen.
In Zur Geschichte der Religion & Philosophie in Deutschland - Drittes Buch bespöttelt er geistreich die Philosophen des "deutschen Idealismus", von Kant bis Hegel, und legt deren inhumane und potenziell gefährlichen Tendenzen bloß.
Nebenbei liefert er eine einleuchtende Erklärung für das große Rätsel, wieso Kant, der so spritzig und verständlich schreiben konnte, wenn er wollte, ausgerechnet sein Hauptwerk, die "Kritik der reinen Vernunft" in einem "so grauen, trockenen Packpapierstil" geschrieben hatte.
Da ich es mit den "Alten Göttern" habe, sprach mich folgender Absatz besonders an - bitte sorgfältig lesen. Es ist nicht Heines Kommentar zum Asatrú, auch wenn es streckenweise so klingt:
"Das Christentum - und das ist sein schönstes Verdienst - hat jene brutale germanische Kampflust einigermaßen besänftigt, konnte sie jedoch nicht zerstören, und wenn einst der zähmende Talisman, das Kreuz, zerbricht, dann rasselt wieder empor die Wildheit der alten Kämpfer, die unsinnige Berserkerwut, wovon die nordischen Dichter so viel singen und sagen. Jener Talisman ist morsch, und kommen wird der Tag, wo er kläglich zusammenbricht; die alten steinernen Götter erheben sich dann aus dem verschollenen Schutt, und reiben sich den tausendjährigen Staub aus den Augen, und Thor mit dem Riesenhammer springt endlich empor und zerschlägt die gotischen Dome. Wenn Ihr dann das Gepolter und Geklirre hört, hütet Euch, Ihr Nachbarskinder, Ihr Franzosen, und mischt Euch nicht in die Geschäfte, die wir zu Hause in Deutschland vollbringen. Es könnte Euch schlecht bekommen. Hütet Euch das Feuer anzufachen, hütet Euch es zu löschen; Ihr könntet Euch leicht an den Flammen die Finger verbrennen. Lächelt nicht über meinen Rat, über den Rat eines Träumers, der Euch vor Kantianern, Fichteanern und Naturphilosophen warnt. Lächelt nicht über den Phantasten, der im Reiche der Erscheinungen dieselbe Revolution erwartet, die im Gebiete des Geistes stattgefunden. Der Gedanke geht der Tat voraus, wie der Blitz dem Donner. Der deutsche Donner ist freilich auch ein Deutscher und ist nicht sehr gelenkig und kommt etwas langsam herangerollt; aber kommen wird er, und wenn Ihr es einst krachen hört, wie es noch niemals in der Weltgeschichte gekracht hat, so wißt, der deutsche Donner hat endlich sein Ziel erreicht. Bei diesem Geräusche werden die Adler aus der Luft tot niederfallen, und die Löwen in der fernsten Wüste Afrikas werden die Schwänze einkneifen und sich in ihren königlichen Höhlen verkriechen. Es wird ein Stück aufgeführt werden in Deutschland, wogegen die französische Revolution nur wie eine harmlose Idylle erscheinen möchte. Jetzt ist es freilich ziemlich still; und gebärdet sich auch dort der eine oder der andre etwas lebhaft, so glaubt nur nicht, diese würden einst als wirkliche Akteure auftreten. Es sind nur die kleinen Hunde, die in der leeren Arena herumlaufen und einander anbellen und beißen, ehe die Stunde erscheint, wo dort die Schar der Gladiatoren anlangt, die auf Tod und Leben kämpfen sollen."
Heine sollte leider recht behalten. Ob es wirklich das Christentum war, das die "brutale germanische Kampflust" zähmte, lass ich einmal dahingestellt.
Ob Thor wirklich darauf aus ist, mit seinem Hmmer die gotischen Dome zu zerschlagen, wage ich, in Kenntnis der Mythen, sehr zu bezweifeln. Das steht gewissermaßen nicht in der Stellenbeschreibung des Riesen-Bekampfers und Schützers der Menschheit.
Wer, so fasse ich Heine auf, darauf aus ist, mehr als nur Dome zu zertrümmern, dass ist das grosteskt wirklichkeitsfremde, "idealistische" Bild der Deutschen von der Welt und von sich selbst. Die Mentalität des ewigen Schulmeisters. Wie in einer Annekdote über Hegel, der gesagt haben soll, wenn seine Philosophie nicht der Wirklichkeit entsprechen würde, wäre das umso schlimmer für die Wirklichkeit. Oder, im Alltag, des Bürokraten, der nicht sieht, was in seinen Vorschriften nicht vorgesehen ist. Oder des Autofahrers, auf dessen Grabstein steht: "Ich hatte Vorfahrt!"
Idealismus, schnell umschlagend in ideologisches Denken, ungezähmt durch Ethik und Moral. Die ja in der deutschen Praxis meist christliche Ethik und Moral sind.

Es stimmt, dass in der Nationalromantik, im "deutschen Idealismus" das vorhergedacht wurde, was dann unter Bismark und später in Eisen und Blut realisiert wurde. Nicht im Sinne einer Schuld, auch nicht im Sinne einer Kausalkette, noch nicht einmal, indem die Praktiker des deutschen Nationalismus sich auf diese Philosophen berufen würden - meistens wird ihre Bildung nicht so weit gereicht haben - Nationalismus ist in Deutschland vor allem Sache der Halb- (oder weniger) Gebildeten. Nein sie (am wenigsten noch Kant) schufen ein geistiges Klima, in dem totalitäres Denken (im Sinne Poppers oder Hannah Arendts) besonders gut gedieh.
Bis heute.

Ich halte den "antideutschen" Ansatz für verfehlt (auch weil er sehr deutsch daher kommt - negativer Nationalismus), aber ein gesundes Mißtrauen gegenüber dem "deutsche Wesen" ist angebracht. Oder, wie Heine seinen französischen Lesern riet:
Da Ihr, trotz Eurer jetzigen Romantik, geborene Klassiker seid, so kennt Ihr den Olymp. Unter den nackten Göttern und Göttinnen, die sich dort bei Nektar und Ambrosia erlustigen, seht Ihr eine Göttin, die, obgleich umgeben von lauter Fröhlichkeit und Kurzweil, dennoch immer einen Panzer trägt und den Helm auf dem Kopf und den Speer in der Hand behält. Es ist die Göttin der Weisheit.

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