Samstag, 15. Juli 2006

Realist

Martin Walser ist nicht gerade mein Lieblingsschriftsteller. Aber er sieht zumindest die Situation des "Kulturschaffenden" am Markt realistisch:
Die finanzielle Unabhängigkeit ist für den deutschen Schriftsteller Martin Walser ("Ein fliehendes Pferd", "Tod eines Kritikers") der höchste Wert. "Letztlich bleiben nur Geld und die Vermehrung des Geldes, um unabhängig zu sein", sagte Walser der Zeitschrift "Wirtschaftswoche". Es brauche Zivilcourage für einen deutschen Intellektuellen, das einzusehen, fügte der 79-Jährige hinzu.
ngo-online:Martin Walser lobt die Kräfte des Marktes

Was immer man von Walser und seiner Liebe zum Kapitalismus halten mag: Seine Haltung dürfte ein guter Schutz vor Tyrannophilie sein.
Übrigens ist Walser damit gar nicht mal so weit von einem der wenigen wirklich brauchbaren Autoren-Handbücher entfernt:
Bjørn Jagnow: Marketing für Autoren

„Marketing ist die Ausrichtung von Angeboten auf die Anforderungen des Marktes. Geben Sie sich nicht damit zufrieden, ein hervorragendes Angebot zu haben. Sie müssen es auch kommunizieren.“ Zwischen dem Verkauf von „Kulturgütern“ wie Büchern und dem von Schuhen, Gummibärchen und Tupperware-Behältern besteht kein grundsätzlicher Unterschied.
Jagnow, als "Linken"/PDS-Mitglied, ist übrigens alles andere als ein glühender Anhänger des Kapitalimus. Aber er ist Realist. (Wie ich behaupten möchte, anders als die Mehrheit der "Linken"/PDS-ler.)

Tyrannophilie

ist eine weit verbreitete "Krankheit" bei Künstlern. Hitlers "Lieblingbildhauer" Arno Breker ist ein extremes Beispiel: er schleimte sich bei einem Diktator ein, dessen (miesen) Kunstgeschmack er nicht teilte, unterstürzte ein System, in dem andere Künstler aus irgendwelchen, meist völlig willkürlichen Gründen als "entartet" Berufsverbot erhielten, wenn sie "Glück" hatten - hatte sie keins, wanderte sie wgen ihres Schaffens ins KZ, wenn sie nicht rechtzeitig emigrieren konnten. Er wußte von der Judenverfolgung, von dem ungeheuerlichen Kunstraub der Nazi, von Sklavenarbeit - und kroch weiter dem Diktator in den Hintern, aus "niederen Beweggründen" - Geld, Ruhm, ein bißchen Macht. Und auch nach dem Ende der Nazizeit hängte er sich gern an die Reichen und Mächtigen an, und zwar nicht nur des Geldes wegen, denn für den "Kunstmarkt" produzierte er nicht gern, obwohl einige seiner Werke gut Preise erzielten.
Bloß nicht von irgendwelchen Kunstsammlern oder gar Spekulanten abhängig sein, dann lieber nach der Pfeife mächtiger "Gönner" tanzen! Bloß nicht einsehen wollen, dass auch ein Künstler letzten Endes Waren und Dienstleistungen produziert!
Das durch DDR-Sprachgebrauch leicht beschädigte Wort vom "Kulturschaffenden" trifft die wahre Situation ziemlich genau. "Kunst der Kunst wegen" bezahlt keine Rechnungen. Entweder ich bin bereit, meine Kunst öffentlich zum Verkauf anzubieten - oder meine "Seele", meine Integrität, dem Wohlwollen eines "Gönners" auszuliefern. (Es gibt dazwischen noch Einiges, vom Mäzenatentum bis zur öffentlichen Kulturförderung - was am grundsätzlichen Mechanismus nichts ändert.)

Noch mehr als materielle Güter ist der Applaus das Betäubungsmittel für Künstler und Intellektuelle. Der Diktator muß dem "Kulturschaffenden" schmeicheln, ihm das Gefühl geben, etwas "Besseres" als eben nur ein bloßer "Kulturschaffender" zu sein - dann ist die Kritikfähigkeit dieser berufsbedingt of maßlos eitlen "geistige Elite" zuverlässig choloroformiert.
Schlimmer wird es noch, wenn besagter Künstler - wie z. B. der von mir durchaus geschätzte Savador Dali - auch noch auch ideologischer Überzeugung Ungleichheit und autoritäre Herrschhaft befürwortet. Künstler halten sich gern für etwas Besseres als schnöde "Normalmenschen". Das macht sie anfällig für totalitäre Ideologien.

Noch deutlicher als bei bildenden Künstlern und Musikern wird diese Tyrannophilie bei Schriftstellern. Von Mussolini über Hitler bis Franco, von Stalin über Mao, Castro und Ho Chi Min, ja sogar Pol Pot und Saddam Hussein, ganz zu schweigen von Slobodan Miloschewitsch, Muhammar al Qaddafi, Kim il Sung - sie alle hatten oder haben eineN gewaltigen Fanclub aus an sich kritischen, an sich denkfähigen, an sich gebildeten Intellektuellen.
Sogar brilliante Philosophen wie Heidegger (packtierte mit den Nazis), Bloch (verteidigte lange Zeit den Stalinismus), Satre (fand Mao und Castro gut) oder selbst Foucault (schwärmte zeitweise für Ruhollah Chomeini) sind nicht von tyrannophilen Aussetzern sicher.

Gegen diese Masse an kollektiver Blindheit kann man die wenigen wirklich kritischen (das heißt immer auch: selbstkritischen) Künstler, Schriftsteller, Intellektuellen mit der Lupe suchen.

Donnerstag, 13. Juli 2006

Breker - oder: wie man das Falsche tut, wenn man einem Künstler gerecht wird

Arno Breker war der "Lieblingsbildhauer" Adolf Hitlers und ein Künstler, dessen Leben und Schaffen mit den Vokabeln "ambivalent" und "opportunistisch" nur unzureichend beschrieben werden kann.
Eine Breker-Ausstellung in Schwerin zeigt 70 Werke des Bildhauers. Nicht ohne Widerspruch.

Ein entschiedener Gegner Brekers ist der Schriftsteller und Publizist Ralph Giordano, der sogar forderte, die Breker-Statuen auf dem Gelände des Berliner Olympia-Stadions einzuschmelzen:
"Diese Brekerfiguren verfolgen mich, seitdem sie da stehen, 1936. Ich war 13 Jahre alt damals und fiel unter die Nürnberger Rassegesetze meiner jüdischen Mutter wegen und habe bei diesen Figuren mein ganzes Leben lang nichts anderes empfunden, als dass es eine seelenlose oder eine entseelte Gigantomanie war, die mir nichts sagte – von der mir von vornherein klar war, was sie bezweckte – nämlich die Verherrlichung der Nazis."
Aus: rbb: Streitfall Breker
Eine klare Aussage. Allerdings heben sich Brekers Statuen nicht von den Werken anderer Bildhauer der klassizistischen Tradition ab, und entsprachen durchaus dem "internationalen" Zeitgeschmack, zwischen Art Deco, "Sachlichkeit" und Neoklassizismus. Breker schwamm im künstlerischen Mainstream der dreißiger Jahre. Damit liegt die Schlußfolgerung nahe, dass Giordanos Aussagen vom subjektiven Leiden bestimmt sind - dass es die Achtung vor den Opfern verbietet, Brekers Statuen einfach als Kunst zu sehen.
Sollte man aber Breker in erster Linie als Künstler würdigen, wie dies in der Schweriner Ausstellung geschieht? Das meint zumindest ein noch bekannterer Schriftsteller, nämlich Günter Grass. Er befürwortet Breker-Austellung. Netzeitung:Günter Grass für Ausstellung über Arno Breker
«Breker hatte durchaus Talent, das lässt sich aus seinen Anfängen heraus beweisen. Er hat sich aber von den Nationalsozialisten korrumpieren lassen, wie viele andere Künstler und Intellektuelle auch – etwa Gottfried Benn, Wilhelm Furtwängler oder Martin Heidegger. Wir fragen uns heute, warum sie das taten. Die Ausstellung, wenn sie dokumentarisch und informativ gestaltet ist, kann Antwort auf diese Frage geben», argumentierte Grass. Brekers Arbeiten - zumindest die aus der Zeit bis 1936 - unterschieden sich in ihrer künstlerischen Qualität nicht von denen anderer konservativer Bildhauer jener Zeit.
Tatsächlich liegt er meiner Ansicht nach gar nicht mal so falsch mit seiner Einschätzung des Künstlers Brekers.

Aber dennoch liegt Grass, denke ich, politisch falsch.
Anders als bei anderen ambivalente Künstler des "3. Reiches", wie Gustaf Gründgens und Leni Riefenstahl, können die bekannsten Werke Arno Brekers nicht von ihrer Funktion als Propagandakunst getrennt werden. Tatsächlich ist alles wirklich "Bedeutende", das Breker über reine "Alltags- und Gebrauchskunst" hinaus schuf, zum Zweck der Nazi-Propaganda erschaffen worden. Alles andere ist "Kleinkram", mit dem Breker es in kein Kunst-Lexikon geschafft hätte. Im Gedächtnis bleibt er als Hitlers Lieblingsbildhauer, der den wahnsinnigen Ideen des nationalsozialistischen Rassenwahns martialische Form gab - das überstrahlt seine Frühwerke, seine Portraitbüsten, seine Freundschaften mit Cocteau, Dali, Liebermann, Marais. Es ist etwa so, als wäre Leni Riefenstahl vor "Triumpf des Willens" nur als mäßig erfolgreiche Schauspielerin und nach dem Propagandafilm nur mit ein paar wenig bekannten Fotobänden in Erscheinung getreten. Er war ein begabter Künstler, der alle Möglichkeiten hatte - und statt dessen lieber plakative Propaganda schuf.
Jeder Versuch, Brekers Kunst zuerst als "Kunst", und dann erst als "Nazi-Propaganda" zu sehen, ist von daher verfehlt. (Ganau so übrigens, wie Pauschal-Bäh-Urteile wie "Kitsch" oder auch Gioranos "seelenlose Monomentalität" verfehlt sind.) Brekers Statuen gehören sehr wohl ins Museum - aber ins historische Museum, Abteilung "Selbstdarstellung des NS-Staates", nicht in eine "neutrale" Kunstausstellung.

Von daher schließe ich mich Grass, bei allem Verständnis, nicht an, und halte es mit Klaus Staeck, dem Präsidenten der Berliner Akademie der Künste: "Es besteht der Verdacht, dass in Schwerin in Wahrheit an der Rehabilitation Brekers gearbeitet wird".

Oder an Ursel Berger, Direktorin des Berliner Kolbe-Museums, die Breker wiederholt in Gruppenausstellungen gezeigt und kritisch kommentiert hat: „Man kann und muss Breker ausstellen, damit er kein Phantom bleibt – aber bitte vorsichtig!"

Hierzu:
SpOn: Modellstreit mit Bildhauer
Berliner Morgenpost:Der Diktator und der Künstler

In den Texten stark apologetisch, aber für einen Überblick über das künstlerische Schaffen Brekers brauchbar: Museum Arno Breker.

Montag, 10. Juli 2006

2,3,7,8-Tetrachlordibenzo-p-Dioxin

Oder kurz TCDD gilt gemeinhin als der giftigste unter den bekannten künstlich erzeugten Stoffen (gemessen an an der tödlichen Dosis). Es ist ein erbgutschädigendes und krebserzeugendes Zellgift. Kontakt führt zu Chlorakne, schweren Organschäden, neben der Haut insbesondere der Leber, Erbgutschäden, Missbildungen von Ungeborenen, Krebs.

Vor 30 Jahren erlangte dieses Gift unter dem Namen "Seveso-Dioxin" eine traurige Bekanntheit, als am 10. Juli 1976 in der chemischen Fabrik Icmesa S.p.A in Meda bei Mailand bei der Trichlorphenol-Prokduktion ein schlecht gewarteter Autoklav überhitzte. Gut 2 kg TCDD entwichen und verteilten sich in den Gemeinden Seveso, Meda, Desio und Cesano Madern. Näheres zu den skandalösen Begleitumständen und Folgen des Unfalls: Sevesounglück.

Es war bei weitem nicht der schwerste Unfall in der Geschichte der chemischen Industrie - das war der Unfall im Werk Bhopal der UCC, im Dezember 1984, bei dem (nach unterschiedlichen Schätzungen) 3.800 bis 20.000 Menschen durch Isocyanid-Vergiftung starben. Bhopalunglück.
Aber "Seveso" markiert einen Wendepunkt - es wurde zum Auslöser für den Kampf um mehr Sicherheit in der chemischen Industrie.
Der Unfall schreckte die Bürger auf, die Politiker reagierten (mit der üblichen Trägheit): 1982 verabschiedete die EU die so genannte Seveso-I- Richtlinie. Darin wird festgehalten: Industriebetriebe, die mit bestimmten Mengen an Gefahrstoffen umgehen, müssen Risiken systematisch analysieren. Danach seien viele Schwachstellen beseitigt worden, sagen Experten.

Auch in der chemischen Industrie selbst setzte ein Umdenken ein: Schon vor 1976 gab es schon die technischen Möglichkeiten, einen solchen Unfall zu verhindern. Diese wurden aber aus Kostengründen nicht genutzt. "Seveso" zeigte, wegen der enormen Folgekosten, dass sich Unfall-Vorsorge und Umweltschutz auch wirtschaftlich lohnen. Solche monetären Überlegungen mögen zynisch klingen, aber das Ergebnis sind sicherere Anlagen und weniger Umweltverschmutzung.

Samstag, 8. Juli 2006

Träume ...

Angeregt durch einen Blogbeitrag bei Karan Träume und einem bei metalust & subdiskurse Die Antitraumdroge, Teil 1 - und durch ein Fußballspiel ...

Das Träume "Schäume", also unwichtig, seien, ist eine Behauptung, über die nicht nur Anhänger der Psychoanalyse (zu denen ich mich nicht zähle) nur müde lächeln können.
Manchmal machen mir Träume angst. Denn meine Träume haben die Tendenz, Wahrträume zu sein, auch präcognitiver Art. Heute habe ich mich darüber geägert, dass ich den Traum vom letzter Woche, in dem ich nicht nur geträumt hatte, dass Deutschland gegen Portugal um den dritten Platz der Fußball-WM spielen würde, sondern auch noch das korrekte Ergebnis 3 : 1 - nicht zu Anlaß einer Wette genommen habe. Aber da die Zukunft immer nur Möglichkeit ist, kann ich über den Wahrheitsgehalt eines prophetischen Traums leider erst im Nachhinhein urteilen. Deshalb vermeide ich es auch, anderen Menschen von meinen Träumen zu erzählen. Als Anregung für mein Leben im Wachzustand und als Warnung nehme ich mutmaßliche Wahrträume schon ernst.

Aber natürlich weiß ich als aufgeklärter Mensch ganz genau, dass es
präcognitive Wahrträume nicht geben kann - und das alles nur ein Scheineffekt infolge selektiver Wahrnehmung ist. (Ich träume zwar äußerst selten von Fußballspielen, aber es ist die plausibelste Erklärung, die ohne Metaphysik auskommt. Und ohne die Vermutung, ich würde einfach lügen.)

Einige Ergänzungen zu dem, was ich bereits in Karans Blog schrieb:
Träume zeigen, was wir nicht wahr haben wollen.
Nicht alle Träume. Aber viele. Das macht auch Träume, die keine Alpträume sind, oft unangenehm. (Ich habe übrigens sehr selten Alpträume.)
In der Sprache der Psychoanalyse: Träume zeigen Verdrängtes.
Dass ich kein Anhänger der Psychoanalyse nach Freud & Co. bin, heißt nicht, dass ich alles, was aus dieser Richtung kommt, für Nonsense hallte.
Das, was nicht den geregelten, möglichst angenehm eingerichteten Alltag paßt. Das, was nicht sein darf. Träume erlauben oft einen Blick in das, was wir in unserem Alltags-Wach-Verstand "Zukunft" nennen. Manchmal überraschend genau. Wobei in einem nicht-deterministischen Weltbild "Zukunft" stets "Möglichkeit" bedeutet.
Siehe oben. Ich halte übrigens die übliche lineare Abfolge "Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft" für ein schon den physischen Realitäten überhaupt nicht gerecht werdendes Modell der Zeit. Den metaphysischen Wirklichkeiten schon gar nicht.
Noch häufiger zeigen sie alternative Realitäten. So, wie es ist, muß es nicht sein.
Das ist meines Erachtens die wichtigste Funktion des Träumes. (Abgesehen von seiner physiologischen und psychologischen Notwendigkeit. Auch Menschen, die keinen REM-Schlaf haben, träumen. Auch wenn ich es nicht beweisen kann, vermute ich, dass Traum und Bewußtsein eng zusammenhängen. Alle denkenden Wesen träumen. "Träumen Roboter von elektrischen Schafen?" - Wenn die "künstliche Intelligenz" tatsächlich zu künstlichem Bewußtsein führen wird, ja.)

Eine "Anti-Traum-Droge" wäre schon aus diesem Grunde eine Versuchung für totalitäre Herrschaftsysteme.
(Es gibt tatsächlich Drogen, die die Fähigkeit zum Träumen beeinträchtigen. Allerdings beeinträchtigen diese Drogen auch die Denkfähigkeit. In einem Maße, dass sie selbst für intellektuell anspruchlose Diktaturen unattraktiv machen würde.)
"Anti-Traum-Maschinen" im übertragenen Sinne sind da schon attraktiver - vor allem gegen "Träume" im übertragene Sinne von "Wunschvorstellung" - das einfachste Mittel, Menschen wunschlos glücklich zu machen, ist ihnen die Wünsche zu nehmen.
(Ferdinand Lassalle nannte das "die verdammte Bedürfnislosigkeit des deutschen Arbeiters" - Eine kleine Wohnung, Bier und Wurst am Feierabend - also "bescheidener Wohlstand" - und der deutsche Arbeiter (und mit geringfügig höheren materiellen Ansprüchen der deutsche Kleinbürger) ist "wunschlos zufrieden".)

Und manchmal empfinde ich mein Leben als Alptraum. Aber das ist ein anderes Thema ...

Freitag, 7. Juli 2006

Bittere Wahrheit

Vorgestern las ich im übrigens hervorragenden Artikel der FR-online über die skandalöse Bücherverbrennung in Pretzien etwas, auf das ich zugleich mit Beifall und Empörung reagierte: Blauäugiger Umgang mit Braunen.
Hier die bewußte Passage:
Bürgermeister Harwig habe versucht, die jungen Männer in die Vereinslandschaft zu integrieren. So kam es zum "Heimat Bund Ostelbien", der sich angeblich mit Dorfgeschichte befasste, eine Chronik und Informationen für Touristen schrieb und auch mal den Sportplatz säuberte. "Der Bürgermeister hat, wenn auch guten Glaubens, mit denen konspiriert", sagt Begrich. Nie sei öffentlich darüber gesprochen worden. Natürlich hätten die Rechtsextremisten die Situation genutzt, um ihr Gedankengut zu verbreiten. "Das ist doch deren Strategie", sagt Begrich. "Wenn Jugendliche anfangen, über germanische Mythologie zu reden, muss doch die Alarmglocke klingeln." Der Bürgermeister lud für Mittwochabend zu einer Ortsversammlung ein, bei der sich die jungen Männer entschuldigen sollten.
(Hervorhebung von mir, MM)

Beifall dafür, dass endlich mal beschrieben wurde, wie knallharte Neonazis, die sogar im Verfassungsschutzbericht auftauchen, "dank" naiver pädogogischer Konzepte und offensichtlich auf kommunaler Ebene wenig ausgepägtem demokratischen Bewußtsein, mühelos in die "Mitte der Gesellschaft" eindringen.
Empörung, weil ich ein sehr inniges und spirituelles Verhältnis zur "germanische Mythologie" und (unter anderem) "germanischen" Göttern habe. Wieder mal das alte Klischee: wenn es jemand "mit den alten Germanen hat" kann er doch nur ein Rechtsextremist sein - und, klar, wenn Jugendlilche auch nur von germanischer Mythologie reden, sind sie bestimmt Nazi-Propanda aufgessen!

Nach einer Weile legte sich die Empörung. David Begrich vom Verein "Miteinander", von dem die Ausage stammt, ist anscheinend ein in der Materie erfahrener Praktiker. Der Verein "Miteinander" zeichnet sich außerdem dadurch aus, dass er sehr basisnah und opferorient arbeitet und verbeiteten Nazi-Klischees entgegentritt. "Antifa"-Mythen und Germanenhorden-Klischees sucht man auf der Website des Vereins vergeblich: miteinander-ev.de)

Es spricht also sehr viel dafür, dass Begrich aus Erfahrung und nicht aus Vorurteil spricht, wenn er meint, dass, wenn Jugendliche anfingen, über germanische Mythologie zu reden, die Alarmglocken läuten müßten. Im Gegenteil: Damit hat er leider recht.

Im Gegensatz z. B. zu Island oder, bis zu einem gewissen Grade auch den skandinavischen Ländern, ist "alte Mythologie" nicht gerade in der deutschen Alltagskultur präsent. Von daher ist es schon etwas Besonderes, wenn sich Jugendliche für dergleichen interessieren.
Sicher, Fantasy-Filme, -Romane, -Computerspiele, und -Comics, die sich mehr oder weniger eng an Vorbilder aus der germanischen bzw. nordischen Mythologie anlehnen, ziehen bestimmt oft auch Interesse am "Original" nach sich. Aber in solchen Fällen ist der Bezug meistens klar: gerade junge Tolkien-Enthusiasten oder Wikinger-Fans geben sich in aller Regel nur zu bereitwillig als solche zu erkennen - oft intensiver, als es ihren Gesprächspartnern lieb ist.
Auch "ernstgemeintes" historisches oder archäologisches Interesse ist in aller Regel mühelos erkennbar. Vor allem für Lehrer und Eltern.
Fängt also ein junger Mensch an, bei politischen und gesellschaftlichen Themen, aber eigentlich bei allen Themen außerhalb des Kontextes "Fantasy und Abenteuer" oder "alte Geschichte" - von Germanen, germanischen Göttern und Helden, germanischem Brauchtum, germanischer Sitte zu erzählen, dann spricht durchaus einiges dafür, dass er mit "völkischen" oder gar neo-nazistischen Germanenschwärmern in Kontakt gekommen ist. Schon die reine statistische Wahrscheinlichkeit spricht leider dafür (Mehr zum Problem "Rechte Germanenschwärmer und rechte Heiden" in "Odins Auge". )

Eine bittere Wahrheit. Den Nornen sei dank aber eine, an der sich etwas ändern läßt ...

Vor genau einen Jahr ....

Yoda
(Dieses Bild stammt aus dem Weblog Were are not afraid, das nach den Bombenanschlägen auf die Londoner U-Bahn vom 7. Juli 2005 gegründet wurde.)

Das Ziel des Terrors ist nicht das Opfer sondern Angst bei denen, die Zeuge wurden.
Auch Terroristen können dialektisch denken. Wer aus Angst vor dem Terror die offene Gesellschaft, die Bürger- und Menschenrechte mit immer neuen, immer härteren Gesetzen "zu Tode schützt", handelt in ihrem Sinne. Genau so, wie jeder, der sich bemüßigt fühlt, islamophob zu sein (und darauf noch stolz ist) genau das ist, was die Islamafaschisten wollen: ein "Feind", der erkennbar den von ihnen gemalten Feindbildern entspricht.

Erschütternder Bericht aus der Perspektive der überlebenden Opfer:
"Tagesspiegel": Kein Licht am Ende des Tunnels

Mittwoch, 5. Juli 2006

Positives Element in der "Gesundheits"-"Reform"

Andere habe es schon gesagt und geschrieben: Die Gesundheitsreform ist ein Musterbeispiel eines faulen Kompromisses, eine wenig funktionale "Minimallösung".

Trotzdem: es gibt tatsächlich eine wenige beachtete sinnvolle Regelung in , wenig beachtet, weil sie ein gern verdrängtes Problem betrifft: Es soll eine Versicherungspflicht für alle Bürger eingeführt werden.
Für einen Liberalen klingt das Wort "Versicherungspflicht" erst einmal grausig. Aber diese Einschränkung der Freiheit bringt ein sehr positives Element mit sich: eine "Pflicht" ist nur dann zu verwirklichen, wenn wirklich jeder in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen wird. Das ist bisher in Deutschland nicht der Fall. Mit erschreckenden Folgen:

Vor knapp einem Jahr wurde die Zahl der nicht krankenversicherten Deutschen auf ca. 300 000 geschätzt.

Ich konnte mir das auch nicht so recht vorstellen, da ja die Krankenversicherung von Sozialhilfeempfängern vom Sozialamt übernommen wird, aber es gibt eine klaffende Lücke im vielgelobten "sozialen Netz".
Man fällt aus dem Versicherungssystem heraus, wenn man noch zuviel Vermögen oder Einkommen hat, um sozialhilfeberechtig zu sein, aber nicht genug Geld für eine private Versicherung oder die extrem teure freiwillige Versicherung bei einer Krankenkasse hat und und nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist bzw. kein Arbeitslosengeld erhält.
Bei Freiberuflern und Kleingewerbetreibende ist dieser Risiko stehts vorhanden, bei "gescheiterten" Selbstständigen - unter ihnen nicht wenige, die die Selbstständigkeit der Arbeitslosigkeit vorgezogen haben - sehr groß. Die viel geforderte Eigenverantwortung wird so de facto bestraft - und die weit verbreitete Kultur der Risikoscheu gradezu systematisch gefördert. Es kann aber auch "ganz normalen" Arbeitnehmern passieren, wie dem Familienvater, der durch einen Unfall und die anschließende längere Arbeitsunfähigkeit aus der Versicherung rutschte und sich die jetzt dringend notwendige Folgeoperation nicht leisten kann - mit verheerenden Folgen für seine Gesundheit und seine finanzielle Situation. Ihm bleibt eigentlich nur die zynische Möglichkeit, möglichst schnelll arm zu weden, damit das Sozialamt die Krankenversicherung übernimmt. Auch eine Form der "steuerfinanzierten Krankenversicherung". Aber eine, auf die alle Beteiligten gern verzichten würden.

Besonders schlimm ist, dass die Kinder der nicht versicherten bisher ebenfalls nicht unversichert waren. Dieser skandalöse Mißstand wird tatsächlich durch die Steuerfinanzierung der Kinderversicherung beseitigt.

Es hängt jetzt sehr viel davon ab, wie die "Versicherungspflicht für alle" umgesetzt wird. Eine sinnvolle Möglichkeit wäre, dass Geringverdiener - egal, wo und wie sie ihr geringes Einkommen verdienen - zu einem niedrigen Satz einer ganz normalen Krankenkasse beitreten können. Auch muß es erheblich leichter werden, bei Bedarf wieder von der Privaten in die gesetzliche Kasse zu wechseln.
Zur Freiheit: sicherlich gibt es Menschen, die sich, weil rundum gesund, gern die Krankenversicherung sparen. Allerdings: niemand ist vor Krankheit und Unfall gefeit. Pasierte so einem "Sparsamen" Menschen etwas Ernstliches, dann liegt er kurz oder lang dem Sozialamt auf der Tasche. Auch keine Lösung.

"Schutzbund Deutschland" verboten

Gestern, am 4. Juli 2006, hat das brandenburgische Innenministerium nun den Verein "Schutzbund Deutschland" verboten. Eine Plakataktion, mit der die Neonazis während der WM versucht hatten, Angst unter Ausländern zu sähen, dürfte der hauptsächliche Anlaß des Verbots gewesen sein: In mehreren brandenburgischen Städten, darunter Cottbus, tauchten vom "Schutzbund" verbreitete Warnschilder mit dem Slogan "Stop! No go area!" auf.

Der Verein "Schutzbund Deutschland" ist eine rechts von der NPD stehende Neonazi-Propagandaorganisation, die sich an organisierte und nicht-organisierte, offen rasstische Rechtsextremisten wendet. Im Vorfeld der Fußball-WM machte der "Schutzbund" mit der Kampagne "Du bist nicht Deutschland, Du bist BRD" von sich reden. Schlagzeilen machten die Plakate und Aufkleber, die mit einer gehässigen Karrikatur und dem Spruch "Nein Gerald, Du bist nicht Deutschland" den deutschen Nationalspieler Gerald Asamoah verunglimpften.
Inhaltlich und in der Gestaltung des Propagandamaterials lehnt sich der "Schutzbund" eng an die Propaganda der NSDAP an. Weil sich der "Schutzbund" lange Zeit im Feld des "gerade noch nicht Strafbaren" bewegte, galt er, obwohl die Propaganda deutlich "nazimäßiger" und in ihrem Rassismus brutaler ist als z. B. die der NPD, als "schwer angreifbar". Allerdings wurde der "Schutzbund" in letzter Zeit "mutiger" - und damit nachlässiger.

Die Verbotsverfügung sei am Dienstagmorgen 13 Personen zugestellt worden, sagte Innenminister Jörg Schönbohm in Potsdam. Polizeikräfte hätten das Verbot anschließend vollzogen und 13 Objekte in Brandenburg sowie ein Haus in Halle/Saale durchsucht. Das Vermögen des Vereins sei beschlagnahmt und eingezogen worden. Insgesamt waren mehr als 250 Polizisten im Einsatz.
ngo-online: Ministerium verbietet "Schutzbund Deutschland"
taz: Schönbohm stellt Nazis vom Platz

Nicht überrascht, dass die Polizei bei den Hausdurchsuchungen auf eine professionelle Druckerwerkstatt stieß, nebst einem Auslieferungslager mit zehntausenden Flyern, Plakaten und Aufklebern. Schlecht für die Neonazis, dass sich darunter auch offen nationalsozialistisches Propagandamaterial mit verbotenen NSDAP-Zeichen ist, nebst Material der seit 2000 verbotenen Organisation "Blood & Honor".

Führender Kopf des 13 Mitglieder zählenden "Schutzbundes" war laut Innenministerium der frühere NPD-Landeschef Mario Schulz, der als parteiloser Politiker im Prignitzer Kreistag sitzt. Ihm sei - ebenso wie anderen Exmitgliedern des NPD-Kreisverbandes Prignitz-Ruppin - die NPD zu "lau", sprich nicht rassistisch genug gewesen.

Obwohl der "Schutzbund" augenscheinlich bisher finanziell gut ausgestattet war, bat er den vergangenen Wochen in rechtsextremen Internetforen und per Massen-Email um Spenden, weil er offensichtlich durch Gerichtsverfahren gegen die rassistische Kampagne gegen Asamoah in Geldnot geraten war. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte erfolgreich gegen die "Du bist nicht Deutschland"-Kampagne geklagt.

Trotz seiner kleinen Mitgliederzahl war der "Schutzbund" ein Kristallisationskern der Neonazi-Szene nicht nur in Brandenburg.

Einige Anmerkungen: Anscheinend ist der "Schutzbund" eine kleine "Frontorganisation" - um es im "rechtsaußen" gängigen Militärjargon zu sagen: Eine vorgeschobene Kampfgruppe, bei der Verluste, einschließlich einiger Zeit im Knast für einige exponierte "Kämpfer", einkalkuliert sind. Das heißt, er ist ohne Weiteres ersetzbar. Am meisten dürfte die Neonazis noch der Verlust an Vermögen treffen. Somit ist das Verbot zwar notwendig und richtig, aber eine reine Verbotsstrategie weniger effektiv, als es Schönbohm nun verkündet.
Außerdem war es wieder einmal allein der Leichtsinn der Nazis, die einen Zugriff ermöglichten. Einer Organisation, die wie lange Zeit auch der "Schutzbund", sorgfältig am Rande des nicht ausdücklich Verbotenen agiert, ist so nicht beizukommen. (Ich denke da u. A. an die "Artgemeinschaft".)
Bezeichnend auch, dass das Verbot erst erfolgte, nachdem der "Schutzbund" bereits beinahe weltweit Schlagzeilen geliefert hatte. Rein inhaltlich hatte sich der "Schutzbund" nämlich schon bei Beginn der "Du bist nicht Deutschland"-Kampagne vor gut einem halben Jahr weit genug aus dem Fenster gelehnt, um ein Verbot zu rechtfertigen.

Montag, 3. Juli 2006

Vor 35 Jahren: der "Lizard King" starb unter ungeklärten Umständen

Am 3. Juli 1971 starb der Leadsänger der Musikgruppe The Doors, Jim Morrison in Paris im Alter von nur 27 Jahren.
Der Totemlotse
(Zeichnung: Duke Meyer)
You could say it's an accident that I was ideally suited
for the work I am doing.
It's the feeling of a bowstring being pulled back
for 22 years and suddenly being let go.
I am primarily an American, second,
a Californian, third, a Los Angeles resident.
I've always been attracted to ideas
that were about revolt against authority.
James Douglas "Jim" Morrison

Am 3. Juli fand ihn seine Freundin Pamela Courson tot in der Badewanne. Die offizielle Todesursache lautet auf "Herzversagen", die genauen Umstände seines Todes wurden nie hinreichend geklärt, die Beerdigung erfolgte hastig und ohne Autopsie. Reichlich Futter für bizarre Verschwörungstheorien, zumal Courson als einzige Zeugin drei Jahre später an einer Überdosis Heroin stirbt.
Nach verschiedenen Indizien und Theorien ist es möglich, dass Morrison eine Portion puren Heroins für Kokain hielt und durch den Konsum ein Kreislaufversagen erlitt. Morrison war, trotz seiner Alkoholexesse und Drogenexperimente, entgegen einer weitverbreiteten Legende, kein Heroin-Konsument. Patricia Kennealy, Morrisons andere Lebensgefährtin, mit der er immerhin "handfasted" war, ist sich sicher, dass Courson Morrison unbeabsichtigt umgebracht hat - in einem Versuch, ihn ebenfalls heroinabhängig zu machen, oder ihn zu kontrollieren, oder ihn dafür zu strafen, dass er sie verlassen wollte. Derartig "verrücktes", die Konsequenzen des eigenen Tuns nicht berücksichtigende, Handeln ist für hochgradig Heroinabhängige leider nicht untypisch. Andererseits räumt Kennealy ein, dass Jim Morrison einen starken Hang zur Selbstzerstörung hatte - Suizid ist also keineswegs ausgeschlossen.

Eine kleiner Exkurs: "handfasted" bedeutet, dass Jim Morrison und Patricia Kennealy am 24. Juni 1970 einer heidnischen Zeremonie getraut wurden. Auch wenn das juristisch ohne Bedeutung war, wird es für Kennealy als Wicca-Priesterin und Morrison, der ernsthaft an Wicca interessiert war und sich als moderner Schamane verstand, ähnlich bindend gewesen sein wie eine kirchliche Trauung für gläubige Christen. Dass Morrison mit Pamela Susan Courson eine weitere Lebensgefährtin hatte, störte dabei nicht, tatsächlich verstanden sich die beiden Frauen recht gut. Das "Dreiecksverhältnis" war wahrscheinlich nicht annähernd so problematisch und turbulent wie es in Oliver Stones sehr großzügig mit den Fakten umgehenden "Doors"-Film dargestellt wurde. Morrisons enges Verhältnis zu einer Hexe lieferte natürlich Stoff für zahlreiche der oben erwähnten Verschwörungstheorien.

Morrison ist ein sehr inspirierter und inspirierender Dichter. Neben seinen großartigen Texten für die Doors schrieb er zahlreiche Gedichte, die in mehreren Gedichtbänden veröffentlicht wurde. So exzessiv er sich manchmal in der Öffentlichkeit gab, so verletzbar und unsicher war sein Innenleben. Morrison behauptete, den Geist eines verstorbenen Indianers in sich zu tragen und sah sich als Schamane - mehr als eine Laune, er beschäftigte sich ernsthaft mit Schamanismus und indianischer Kultur.
Er gab sich den spirituellen Namen "Lizard King" - Echsenkönig. Denn seine schamanischen Krafttiere waren Eidechsen und andere Reptilien - kraftvoll - und nicht ungefährlich.

"I am the Lizard King, I can do anything!" —Jim Morrison, "Not To Touch the Earth"

Neben dem Schamanismus sind seine tiefgründigen Gedichte von Rimbaud und Nietzsche beeinflußt, sowie von der Tiefenpsychologie C. G. Jungs. Immer suchte Jim Morrison nach dem Sinn hinter den Dingen - eine Suche, bei der er auf das problematische Hilfsmittel "Drogenrausch" zurückgriff. Morrison war bekannt für seinen exzessiven Alkohol- und Drogenkonsum, er neben konsumierte "bewußtseinserweiternden" Drogen wie Mescalin und LSD auch Amphetamine ("Speed") und im immer wachsenden Maße Alkohol.

Wie viele sensible und kreative Naturen starb Jim Morrison viel zu früh.
This is the end
Beautiful friend
This is the end
My only friend, the end

It hurts to set you free
But you'll never follow me
The end of laughter and soft lies
The end of nights we tried to die

This is the end

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