Sonntag, 19. Februar 2006

Heute vor 20 Jahren: Mir erreicht den Orbit

Nur kurz nach der bis dahin größten Katastrophe der US Raumfahrt (Vor 20 Jahren: Space Shuttle CHALLENGER explodiert) errang die bemannte Raumfahrt der UdSSR ihren letzten Triumpf. Der Basisblock der modular aufgebauten Raumstation MIR erreichte die Umlaufbahn. Anfangs ging das Projekt in den Medien etwas unter, denn der Basisblock war nicht viel größer als die bisher verwendeten kleinen Orbitalstationen vom Typ SALJUT - und wesendlich kleiner als die US-Station SKYLAB von 1973. Leider fanden die scheinbar zahlreichen Pannen (die bei einem experimentelllen Projekt nicht zu vermeiden sind) und einige spektakuläre (aber gemeisterte) Unfälle mehr Beachtung als die dort geleistete Forschungs- und Entwicklungarbeit.

Durch den ständigen Ausbau wuchs die Mir zu einem leistungsfähigen Außenposten im All heran. Neben vielen wissenschaftlichen Experimenten wurden hier vor allem Erfahrungen über den Langzeitaufenthalt im Weltraum gesammelt. Einzelne Kosmonauten hielten sich bis zu einem Jahr in der Raumstation auf. Der modulare Aufbau der Mir wurde zum Vorbild für die spätere Internationale Raumstation ISS. In ihrer 15-jährigen Geschichte umrundete die ursprünglich nur für eine Lebensdauer von 7 Jahren ausgelegte Mir die Erde 86.325 Mal in einer Höhe von 390 km über der Erdoberfläche.

Als die Mir startete, war der "kalte Krieg" noch nicht ganz beigelegt, die Pläne der beiden großen Raumfahrtnationen, sich gegenseitig im All zu bekriegen auf beiden Seiten noch aktuell.
Aber schon vor dem Ende der UdSSR wurde die Mir zum Musterbeispiel internationaler Zusammenarbeit auf wssenschaftlichem und technischem Gebiet. Legendär wurde die Mission der Kosmonauten Alexander Wolkow und Sergej Krikaljow, die 1991 noch in der UdSSR starteten - und bei deren Rückkehr 1992 es die UdSSR nicht mehr gab.
1995 dockte der Space Shuttle ATLANTIS zum ersten Mal an die russische Raumstation an.
Am 23. März 2001 wurde die Mir mit drei Bremsschüben des letzten Progress-Raumfrachters zum kontrollierten Wiedereintritt in die Atmosphäre gebracht. Die nicht verglühten Trümmer der Station stürzten um 6.57 Uhr im Zielgebiet in den Pazifischen Ozean.

Die Mir trug ihren Namen, der sowohl "Welt" wie "Frieden" bedeutet, zurecht.

Nachzutragen: Ein wichtiges, ein schönes Lied: Blauer Planet

Für jene, die uns wahrhaft zeigten, dass wir auf einem Planeten leben, und dieser Planet blau ist - ein blauer Saphir im schwarzem Samt des Alls, kostbar und zerbrechlich.

Stimme der Vernunft

Anlässlich des unsäglichen "Karikaturenstreits" und des herbeigeredeten "Kampf der Kulturen" schrieb Muhammad Kalisch, Direktor des Centrums für religiöse Studien an der Uni Münster einen sehr klugen, sehr fundierten und unbedingt lesenswerten Aufsatz über das Denken der Muslime, die Heuchelei des Westens und die Widersprüche innerhalb der westlichen Zivilisation, und die Notwendigkeit von Reformen des Islams aus eigenem Antrieb.
Ein möglicher Ausweg aus einer kulturellen Krise, für die der "Karikaturenstreit" nur Symptom, aber nicht Ursache ist.

Stellungnahme zum gegenwärtigen Konflikt um die Karikaturen, die den Propheten Muhammad abbilden

Verschwörungstheorien II.

Vielleicht ist das Beste gegen den Irrsinn draußen in der Welt (und den in meinem unmittelbaren Umfeld) einfach Lachen. "Lachen bannt".
Das Mondgestein übrigens wurde bei bisherigen Analysen immer als "echt" eingestuft. Ein solches Mineral habe man bisher auf der Erde nicht gefunden. Für die Verschwörungsanhänger, so mutmaßt man im Internet, bliebe so immerhin ein neuer Ansatz für eine weitere Theorie: Die Nasa flog nur zum Mond, um Steine für eine vorgetäuschte Mondlandung zu besorgen.
gefunden hier: Da draussen ... Mond

Von der selben Website:
Mein Verschwörungstagebuch
(Bestätigt etwas, was ich schon immer geahnt hatte:
Die Binnenalster! Natürlich: Wo in normalen Städten (Münster, Köln, Florenz) eine Kirche in der Mitte steht, ist in Hamburg nur ein Loch mit Wasser drin. Da wird doch was versteckt. Aber was? Vielleicht Bielefeld
Ich habe übrigens eine Erklärung für die irritierende Tatsache gefunden, dass Verschwörungstheoretiker so auffällig oft unhöflich und unbeherrscht sind. Der eigentliche Organisator des Illuminatenordens war Adolph Freiherr Knigge! (Stimmt wirklich!)

Puh, da raubt mir auch der Gedanke daran, dass der Quatsch der "Weisen von Zion" fröhliche Auferstehung feiert, nicht mehr den Schlaf: Christen und Moslems verurteilen Karikaturen
Salah und Hanna beschuldigten "Zionisten", die Karikaturen zu manipulieren. Dadurch wollten sie das Zusammenstoßen der Zivilisationen zwischen Moslems und westlicher Welt zum Eskalieren bringen. Der Führer der "Islamischen Bewegung" behauptete, die Chefredakteure der dänischen und norwegischen Zeitungen, in denen die Zeichnungen publiziert wurden, seien Mitglieder der Internationalen Jüdischen Konferenz. Dänemarks Premierminister und der Generalstaatsanwalt hätten die Karikaturen vor der Veröffentlichung persönlich gesehen und für gut befunden.
Nichts ist so absurd, dass es nicht irgend welche Idioten glauben würden ...
Ja, und Prinz Frederik von Dänemark, als Nachkomme der Merowinger und Erbe des Anführers des 1. Kreuzzugs, dem Jerusalem-Eroberer Gottfried von Bouillon, will König von Palästina und später vielleicht mal Kaiser von Europa werden. (Das ist jetzt von mir, ist aber völlig stimmig, wenn die Theorie aus "Der heilige Gral und seine Erben" zuträfe.) Oh, wenn das stimmt, dann ist Frederik väterlicherseits leiblicher Nachkomme von Jesus Christus, während sein Stammbaum mütterlicherseits bis auf Allvater Odin zurückgeht. Als muselmanischer Paranoiker frommer Islamist würde ich mir ernsthaft Sorgen machen!
Hans Kongelige Højhed Kronprins Frederiks officielle hjemmeside (Das ist übrigens kein Witz, das ist dänisch!)
Kann es da ein Zufall sein, dass die Herzogin von Schleswig und Königin von Dänemark, Margrethe II. , höchstpersönlich die Illustrationen zur dänischen Ausgabe von Tolkiens "Herr der Ringe" ("Ringenes Herre") zeichnete?!? Da tun sich ungeahnte verborgene Zusammenhänge auf. "Herr der Ringe" - das verschlüsselte Programm zur Machtergreifung der "Gralsfamilie"???

Lachen wir um unser Leben.

Realität ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufhört daran zu glauben. Phillip K. Dick

Und was wollen wir morgen abend machen, Brain?
Dasselbe, was wir jeden Abend machen: wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu reißen.
Pinki und Brain

Freitag, 17. Februar 2006

... und noch ein (scheinbarer) Widerspruch

Erschütternde Bilder aus Abu Graib:
Neue Bilder von Misshandlungen in Abu Ghraib

Beruhigende Bilder aus Abu Graib:
New Abu Ghraib Photos!

Lügt da jemand? Nein, denn die Fotos von Mißhandlungen stammen aus dem Jahr 2003, die Fotos auf dem (US-militär-nahen) Blog aus dem Jahr 2006.

Schmilzt Grönland oder nicht?

Mehrere Medien berichten heute über eine alarmierende Entwicklung im Klimawandel, z. B. die netzeitung: Grönlands Gletscher fließen schneller oder wissenschaft.de Grönlands Gletscher geben Gas.
Der Gletscherfluss auf dem grönländischen Festland hat sich beschleunigt. Die Gletscher im Süden Grönlands kalben häufiger und entlassen etwa doppelt so viel Eis ins Meer wie noch vor fünf Jahren. Der vorausgesagte Anstieg des Meeresspiegels aufgrund der globalen Erwärmung könnte demnach deutlich unterschätzt worden sein.
Im - scheinbaren - Widerspruch hierzu veröffentlichten Ende
letzten Jahres norwegische Forscher einen Bericht, dass der Eispanzer Grönlands wächst
Greenland's ice cap has thickened slightly in recent years despite wide predictions of a thaw triggered by global warming. Recent growth in the interior regions of the Greenland Ice Sheet is reported by a Norwegian-led team of climate scientists. The growth is estimated to be about 6 cm per year during the study period, 1992-2003.
Quelle: Recent ice sheet growth in the interior of Greenland
Details zur Satelliten-Untersuchung hier: ERS altimeter survey shows growth of Greenland Ice Sheet interior

Der scheinbare Widerspruch ergibt sich daraus, dass die Studie der Universität Kansas den Gletscherfluß im Süden Grönlands untersuchte, die norwegische Studie hingegen ganz Grönland.

Im Süden Grönlands liegen die Temperaturen im Sommer über dem Gefrierpunkt. Wird es, wie in der letzten Jahren, in Südgrönland wärmer, dauert die frostfreie Periode am Rande des Inlandeises länger, es schmilzt tendenziell mehr Eis ab. Hier sind die Gletscher tatsächlich auf dem Rückzug.
Weiter nördlich und weiter im Inneren des Inlandeise steigt die Temperatur niemals über den Gefrierpunkt. Ob die Jahreshöchsttemperatur dort -15 oder -12 Grad beträgt, ist für die Eisschmelze irrelevant.
Gleichzeitig haben die Niederschläge zugenommen. Es fällt mehr Schnee, weshalb die Gletscher dort wachsen und - aufgrund des durch die Eismassen anwachsenden Drucks - die Fließgeschwindigkeit des Eises zunimmt. (Eine Zunahme der Fließgeschwindigkeit deutet also nicht zwangsläufig auf "Abschmelzen" hin.)

Wichtig, aber unbeachtet

Die "Initiative Nachrichtenaufklärung" hat seine Liste der vernachlässigten, aber wichtigen, Nachrichtenthemen des vergangenen Jahres am 14. Februar im Rahmen einer Pressekonferenz an der Universität Bonn der Öffentlichkeit vorgestellt. Jetzt ist die Liste auch online verfügbar:

Topthemen - Jahresübersicht
Topthemen 2005
1. Korruptionsbekämpfung durch die UNO - Deutschland ist nicht dabei

2. Bedenklicher Einsatz von Wahlmaschinen

3. Der Pestizid-Bumerang: Die verbotenen Gifte kommen zurück

4. Strategie der Abhängigkeit: Irakische Bauern müssen Lzenzgebühren für Saatgut zahlen

5. Geheimdienste überwachen unkontrolliert die digitale Kommunikation in Europa

6. Fehler im System: Wie der “Grüne Punkt” ausgehebelt wird

7. Deutschland verschläft die Energiewende

8. EU-Chaos beim digitalen Fahrtenschreiber

9. Schmutzige Kredite

10. Vom Petro-Dollar zum Petro-Euro: Iran plant neue Ölbörse
Zum amerikanischen Gegenstück "Project Censorend" habe ich schon gesenft: Project Censored - Unterdrückte Nachrichten 2006

Noch mal "Verschwörungstheorien"

Das Thema "Verschwörungstheorien" läßt mich nicht los. Wohl, weil sie im Moment (?) das politische Denken nicht nur in Palestina bestimmen "Jüdische Weltverschwörung". Die ebenso alberne wie unheilvolle "Karritaturenaffäre" liefert reichlich Anschauungsmaterial Image hosting by Photobucket.

Um nicht alle Überlegungen doppelt und dreifach ins Netz stellen zu müssen, hier ein Link zum Nornirs Ætt-Forum: Verschwörungstheorien

Ein langer Thread mit vielen Links, aber es lohnt sich.

Ein paar Kostproben:
Verschwörungen bauen sich meist nach dem selben Muster auf: Nimm ein Stück Wahrheit (z.B. Anlagen, die "Langwellen" emittieren), gehe davon aus, dass die Motivation nie die ist, die vorgegeben wird (Radar? Funk? Nein, die wollen was gaanz anderes) und spekuliere über alternative Motivationen, die natürlich gegen einen gerichtet sind ("Manipulieren/ Mind Control").

Dazu noch ein paar hübsche rekursive Logikfehler in die Argumentation eingebaut (Die Grundannahme ist eine These und ein Fakt, aus der eine Hypothese entwickelt wird, die dann durch den Fakt immer wieder als Ping-Pong-Spiel gestützt wird, und am Ende ist "vergessen" worden, dass die Logik nicht wegen der Fakten "funktioniert", sondern wegen des Thesenanteils der Grundannahme - die selbst aber keinerlei "Beleg" hat sondern reiner Glaubenssatz bleibt. Nimmt man die These von der Grundannahme weg, bricht auch die Schlussfolgerung zusammen, trotz noch so vieler "Fakten" - was zeigt, dass es eben nicht die Fakten waren, die die Hypothese gestützt haben, sondern der Glaubenssatz) - und fertig.
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Der Mondflug an sich ist ein ungeheures, außerhalb unserer tagtäglichen Erfahrung liegendes, Erlebnis. Dass es "die Raumfahrt" an sich gibt, kann niemand mehr leugnen, die ISS läßt sich mit bloßem Auge beobachten und das Sateliten-Navigationssystem funktioniert ohne Sateliten genausowenig wie das Sateliten-Fernsehen. Mit den Mondflug ist das anders, hinzu kommt die Erfahrung, was sich mit moderner Tricktechnik alles im Film darstellen läßt. Ein Betrug scheint so einfach möglich zu sein, ein Mondflug zu einer Zeit, als es noch nicht mal PCs gab und jedes dritte Auto ein VW-Käfer war, wirkt dagegen irgendwie irreal.
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Verschwörungstheoretiker wird man IMO dann, wenn im Denken hauptsächlich zwei Prioritäten überhand nehmen:

Einmal der Glaube, dass "das alles ja einen Grund haben muss", verstärkt durch die Grundannahme, dass ein offensichtlicher Grund niemals der "wahre" sein kann, also eine Art Angst vor dem "Profanen" verknüpft mit dem Glaubenssatz, dass alle Korrelation eine Kausalverknüpfung haben müsse.

Und zum anderen in einem Motivationsschwerpunkt, der Ursachen und Wirkungen "verdreht": nicht das Phänomen steht im Mittelpunkt der Überlegung (oder auch Problemlösungs) sondern das Phänomen ist der Beleg für eine These / den Glaubenssatz "da muss Absicht dahinterstecken" - wobei (ich hatte das ja schon erläutert) das System Beleg - Rückschluss - Beleg (per Kausalkette von Korrelationen z.B.) sich bei genauer Betrachtung komplett im Kreis dreht, sich sozusagen am eigenen Schopf ziehend "bewegt", was freilich lediglich eine optische Täuschung ist.
Zur Theorie der Verschwörungstheorie empfehle ich die Magisterarbeit "Zur soziologischen Topographie von Verschwörungstheorien und Verschwörungstheoretikern unter besonderer Berücksichtigung der Anschläge vom 11. September"
von Carsten Pietsch. Diese wissenschaftliche Arbeit geht auch auf die Arbeitsweise von Gerhard Wisnewski ein. (Download hier, leider im "MS Word" Format: Zur soziologischen Topographie von Verschwörungstheorien ... )

Noch ein Tipp: Die 18 Journalistenschüler des 25. Lehrgangs der Henri-Nannen-Schule haben sich zwei Wochen lang auf die Spuren von Verschwörern und Theoretikern begeben. Hier das Ergebnis: Da draußen ... Unbedingt lesen!

Donnerstag, 16. Februar 2006

Land unter ...

Heute vor 44 Jahren ereignete sich eine Naturkatastrophe, die das "kollektive Bewußtsein" in Norddeutschland und vor allem in Hamburg bis heute bestimmt: Wikipedia: Sturmflut 1962

In der Nacht vom 16. zum 17. Februar 1962 brachen an 50 Stellen die Deiche an der Unterelbe. Unter anderem wurde erwa ein drittel des Hamburger Stadtgebietes überflutet, darunter die dicht bewohnten und damals noch mit Notunterkünften für Flüchtlinge übervölkerten Stadteile Willhelmsburg und Georgswerder. 319 Menschen fanden den Tod. Erstaunlich wenig, wenn man die Umstände bedenkt.

Paralllelen z. B. zur durch die Hurrikan-Katastrophe in New Orleans letztes Jahr sind nicht zu übersehen: Hier wie dort wurde vor der Katastrophe die Deichsicherheit vernachlässigt. Hier wie dort war das Krisenmanagement (anfangs) chaotisch. Hier wie dort traf es vor allem die ärmsten Teile der Bevölkerung. Es gibt allerdings auch Unterschiede: Die Flut in New Orleans war weitaus schlimmer. Und - in Hamburg gab es einen Politiker, der bereit war, bestehende Gesetze glatt zu brechen und sich geradezu diktatorische Kompetenzen anzumaßen. obwohl er nur Innensenator von Hamburg war: der spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt.
Ohne seinen "Putsch" wäre weitaus mehr als 319 Menschen ertrunken, erfroren, an Erkräftung und Infektionskrankheiten verstorben.
"Sie begriffen die Katastrophe erst, als sie schon passiert war", so Schmidt über den Krisenstab. Anfangs hatte der Einsatzleiter den Senator nicht dabeihaben wollen. Als am Abend des 16. Februars Sturmflut-Alarm ausgelöst wurde, waren die meisten Dienststellen nicht mehr besetzt, die Bevölkerung wurde nicht informiert.
Schmidt forderte, unter Bruch des Grundgesetzes, das Einsätze der Bundeswehr im Inneren verbat, Bundeswehrsoldaten an. Außerdem bat er die in Deutschland stationierten allierten Truppen um Hilfe. Einzig der Bundestag wäre dazu berechtig gewesen. Selbst mit der Anforderung von Feuerwehren aus den Nachbarländern überschritt er seine Kompetenzen.
Aber: "Ich konnte mich nicht um Gesetze kümmern. Oder sollte ich warten, bis aus Bonn ein Fresspaket kommt?"

Schmidts glatter Verfassungsbruch wurde aber überwiegend positiv bewertet. Erst 1968, im Zuge der Einführung der umstrittenen Notstandgesetze, wurde dem Grundgesetz eine Klausel hinzugefügt, die den Inlandseinsatz der Streitkräfte im Katastrophenfall gestattete.
Schmidts Husarenritt konnte nur deshalb gelingen, weil er zuvor als Abgeordneter des Bundestages mit Verteidigungsangelegenheiten befasst war und die meisten Kommandierenden persönlich kannte. Er konnte sie so überzeugen, trotz fehlender Rechts- und Vorschriftenlage schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten. So kamen in Hamburg neben der Bundeswehr auch Soldaten aus den anderen NATO-Staaten zum Einsatz, vor allem Hubschrauber.

Auf die aktuelle politische Diskussion um den Einsatz der Bundeswehr im Inneren bei Großveranstaltungen wie der Fußball-WM bezogen, könnte die Lehre aus "Hamburg ´62" sein: Die beabsichtigte Verfassungsänderung ist überflüssig. Für den "Normalfall", der Straßenschlachten randalierende Fans ausdrücklich einschließt, reichen die Polizeikräfte aus. Ein Katastrophenfall, einschließlich eines terroristischen Anschlags, ist eben ein Katastrophenfall, dann braucht man mutige Politiker, die bereit sind, das Notwendige zu tun und für die Konsequenzen ihres Handels ihren Hut zu nehmen. Denn es geht bei der Diskussion gar nicht um den viel beschworenen Ausnahmefall.

Mittwoch, 15. Februar 2006

Verschwörungstheorien "Rolltreppe abwärts"

Möglicherweise gibt es bei Verschwörungstheoretikern eine eingebaute Abwärtsspirale, was das inhaltliche Niveau der Theorien angeht, begleitet von zunehmender Paranoia.

Jedenfalls hatte ich diesen Eindruck, als ich das neueste Buch von Gerhard Wisnewski entdeckte (in der öffentlichen Bücherei, kaufen wollte ich es nicht): Lügen im Weltraum: Von der Mondlandung zur Weltherrschaft

Gekauft hatte ich vor Jahren ein gutes Buch, an dem Gerhard Wisnewski mitschrieb. "Das RAF-Phantom". Es legte eine durchaus schlüssige Indizienkette dafür vor, dass es die "3. Generation" der RAF, die in den frühen 90er Jahren gern von "Sicherheitsexperten" als Gefahr an die Wand gemalt wurde, nie gegeben hat. Auch die Frage, wem das nützt, konnte das Autorenteam wenigstens ansatzweise beantworten: Das "RAF-Phantom" diente als Rechtfertigung für den sonst nur schwer durchsetzbaren Ausbau des Sicherheitsapparates und des Abbaus von Bürgerrechten.
Allerdings bin ich schon damals darüber gestolpert, dass die RAF der 3. Generation nicht etwa als zur akuten Bedrohung aufgeblasenes Häufchen politisch dilletantischer Gewalttäter gesehen wurde, sondern gleich als komplette Inszenierung. Ein Hauch von "Weltverschwörung" durchwehte schon dieses Buch.

Dann, 2003, lief die WDR-Dokumentation "Aktenzeichen 11.9. ungelöst", für die Wisnewski zuerst gefeiert wurde - weil er kritische Fragen stellte. Dann wurde er gefeuert weil seine "Antworten" extrem an den Haaren herbeigezogen und zudem fadenscheinig waren - und nicht passende Fakten schlichtweg ignorierten. Fantomas kehrt zurück
Es mag in der Tat viele offene Fragen zu den Anschlägen vom 11. September 2001 geben. Doch die Darstellungen von Gerhard Wisnewski sind hanebüchen. Die Aussage eines Mannes, der als Kind im Innenhof des Pentagon auf einer Kiste gesessen haben will, in der, wie man ihm sagte, Flugabwehrgeschütze gelagert seien, soll flugs die Behauptung stützen, dass das Pentagon vor einem Flugzeugeinschlag gefeit gewesen wäre. Ein alter Mann, der erklärt, in Pennsylvania an der Absturzstelle kein Flugzeug gesehen zu haben, soll die These belegen, es habe dort keinen Absturz gegeben. Insgesamt kommt Wisnewskis Argumentation jedoch ohne Beweise aus.
Schlimmer noch, auf seiner Website vertrat er offen antisemitische Verschwörungstheorien. Gerhard Wisnewski will nicht "offener Antisemit" genannt werden: Antisemit? I wo!

Im Zuge dieses allgemeinen Abwärtstrends wundert es nicht, dass jemand, der mal als kritischer Journalist angefangen hat, in der untersten Schublade der Verschwörungstheorien landete: Beim "Mondschwindel". Zugegeben, was Wisnewski da über Propagandamanöver und Machenschaften des militärisch-industriellen Komplexes schreibt, liest sich spannend und plausibel.
Aber Recherche gehört eindeutig nicht zu seinen Stärken. Er behauptet z. B. in Encyclopedia Astronautica seien keine bemannten Redstone-Flüge aufgeführt. Na ja: Encyclopedia Astronautica: Mercury-Redstone
Als Raumfahrt-Enthusiast kenne und nutze ich die Encyclopedia Astronautica schon seit Jahren, der Mercury-Artikel ist seit mindestens fünf Jahren online! Außerdem dürfte schon eine flüchtige Lektüre der E. A. die meisten Argument der "Apollo-Skeptiker" ad absurdum führen.

Abschließend eine Website, die sich ausführlich mit den Argumenten "contra Mondlandung" auseinandersetzt - auch solchen, die besser sind, als die von Wisnewski angeführten:
Mondlandungs(f)lüge?

Nachtrag: als kurzer Überblick über die wichtigsten "Mondlandungs-Lügen"-Argumente nebst Widerlegung reicht schon die Wikipedia (von der Wisnewski übrigens nicht viel hält Image hosting by Photobucket )
Mondlandungslüge
Eine weitere sehr gute, auch für technische Laien verständliche Punkt-für-Punkt Widerlegung der Mondlandungslüge: Apollo-Projekt
Und der "Klassiker" unter den Mondlandungslügen-Widerlegungs-Websites (auf Englisch): Bad Astronomy: Fox TV and the Apollo Moon Hoax

Und noch eine Fundsache: Das Team von "Moon Base Clavius" hat sich kritisch und sachkundig mit Wisnewskis Buch auseinandergesetzt:
Deutsche Moonhoax Autoren - Gerhard Wisnewski
Gerhard Wisnewski hat in Lügen im Weltraum sein geballtes Raumfahrt-Nichtwissen niedergeschrieben, inklusive einer Unmenge an längst gelösten und unsinnigen Fragen.

Dienstag, 14. Februar 2006

Traurig, absurd, zornigstimmend

Ein melancholisch stimmende Geschichte.
Sie liest sich wie eine Mischung aus einen tragischen Märchen von Hans Christan Andersen und einer besonders bissigen Monty Python Episode, einer von der Sorte, bei der einem ob der schwärze des Humors das Lachen im Halse steckenbleibt.

Die wahre Geschichte von Kåre Bluitgen, dem Kinderbuchautor, der "eine Haltung" hat:
"Dein Leben hat sich verändert", sage ich. Er nickt. Bis vor zwei Wochen saß er in diesem Zimmer allein, Tag für Tag, früh bis spät, seine Bücher schreibend. Zuletzt ein Buch über den Koran und das Leben des Propheten Mohammed. Für Kinder. Als er Zeichner bat, ihm das Buch zu illustrieren, sagten die Zeichner: "Nein!" Sie fürchteten moslemische Fundamentalisten. Es sei verboten, den Propheten abzubilden. Der Zeichner, der schließlich ja sagte, bestand auf seiner Anonymität. Bluitgen, der eine Haltung hat, erzählte davon im Freundeskreis. Einer der Freunde, Journalist, fand, das sei eine Geschichte. Ach was, sagte Bluitgen. Doch! fand der Freund. Nach zwei Monaten Hin und Her führten sie schließlich ein Interview, das Interview animierte den Chefredakteur von "Jyllands-Posten" eine Art Mohammed-Karikatur-Wettbewerb auszuschreiben. Man kennt den Rest, soweit.
"Man muß es sich trauen"

Ich frage mich, was hätte ich an Kåre Bluitgens Stelle getan. Vermutlich hätte ich das Kinderbuch-Projekt in der Schublade versenkt. Nicht aus Einsicht. Sondern aus Mangel an Haltung.

Montag, 13. Februar 2006

Was wirklich wichtig ist ...

... geht im allgemeinen Medienkrawall (weitgehend) unter. Zum Beispiel der real stattfindende Kampf, bei dem es um die Lebensqualität von Millionen Menschen geht - reduziert auf Schlagworte wie "Sozialabbau" und wohlfeile Patentrezepte konservativer, "neoliberaler", etaistischer, sozialistischer und leider zunehmend auch nationalistischer Bauart. Es geht um "Eingemachte". Und das Dumme ist: die wenigsten kommen auf das Offensichtliche.

Offensichtlich ist z.B. das, was MomoRules on auf Metalust & Subdiskurse" schreibt:
Alle Räder stehen still
Wahrscheinlich fällt die Antwort so aus, daß die Löhne offensichtlich zu hoch sind, und würden sie allseits gesenkt, dann könnte man auch wieder mehr Leute einstellen. Oder aber die Sozialabgaben seien zu hoch. Das Argument gälte jedoch nur dann, wenn es dieses fiese Prinzip der Gewinnmaximierung nicht gäbe ... kein gewinnorientiertes Unternehmen stellt mehr Leute ein, wenn's auch so irgendwie klappt, schon gar kein börsennotiertes.
Eine Binsenwahrheit, nicht wahr? Komischerweise aber eine, die sämtliche "Wirtschaftsexperten" beim medienwirksamen Rezepteverteilen "übersehen" bzw. verdrängen. Oder, auf der vermeindlich "linken" Seite, in "verkürzter Kapitalismuskritik" auf die "Profigeier", "Heuschrecken", "Blutsauger" und anderes Getier schimpfen. Nur: wenn es nichts mehr zu verdienen gäbe, gäbe es auch keine AGs. Also bleiben nur die Alternativen, sich mit dem Kapitalismus der derzeitige Bauart abzufinden - oder lauthals den Sozialismus zu fordern? Nein, es gibt jede Menge sinnvoller Alternativen, z. B. die hier (wieder
MomoRules):
All das schreit für mich danach, das Ganze mal auf gesamteuropäischer Ebene zu diskutieren. Statt, wie's derzeit der Fall ist, nunmehr Arbeitnehmer aller Länder gegeneinander auszuspielen, wie das bei der AEG geschieht, wie Lafontaine es macht, und parallel die EU dafür sorgen zu lassen, daß alle sich jenen Ländern, in denen die miesesten Sozialstandards herrschen, perspektivisch anzupassen hätten.

Nivellierung nach unten für die Gewinne weniger, das ist ja aktuell der Trend. Würde nun also der europäische Generalstreik in privatwirtschaftlichen Unternehmen ausbrechen, ich wäre dafür!

Und parallel sollen mal nicht alle nur daherquatschend die Macht des Kunden beschwören, sondern lieber selbst Genossenschaften und ähnliche Unternehmensformen gründen, in denen anders gewirtschaftet wird als in Aktiengesellschaften, z.B.. Alles andere riecht immer nach "zurücklehnen und bewerten, was Andere tun", und so lange das so ist, kommt die FDP mit ihrer unsäglichen "Leistungsträger"-Ideologie um die Ecke und alle drehen sich im Kreis.
Ich schreibe das nicht aus der Position des gut abgesicherten Kleinbürgers unterschiedlicher sozialer Schichtzugehörigkeit, sondern bin jemand, den "man" hinter vorgehaltener Hand schon mal "verkrachte Existenz" nennt. Willl damit sagen: ich bin mehrfach im Leben ziemlich schmerzhaft auf die Schnauze gefallen, habe beim Versuch,wieder auf die Beine zu kommen, leider auf die falschen Ratgeber (in meinem Falle sogar staatlich bezahlte) gehört, was zu Folge hatte, dass ich noch tiefer abstürzte. Nö, ich will nicht lamentieren, wie schlecht es mir doch geht, und Schuld zuweisen will ich auch nicht, auch wenn es bequem wäre. (Ich unterstelle besagten schlechten Ratgebern mal dass sie das, was sie da erzählten, auch glaubten und es gut meinten. Und einfach auf "den Kapitalismus", wahlweise auch auf "die Globalisierung" oder "die Heuschrecken" zu schimpfen, ist mir echt zu billig.)

Nein, ich bin sehr dafür, den nicht primar an der Kapitalrendite interssierten (aber sehr wohl "kapitalistischen") genossenschaftlichen und sonstwie "alternativen" Sektor zu stärken. Und sehr bereit, dafür, wie es so schön heißt, die Ärmel hochzukrempeln. Ich sehe auch nicht unbedingt und immer "die Unternehmer" als Gegner. Denn die Manager in großen Kapitalgesellschaften, denen ich ein gutes Stück Verantwortung für (wohlgemerkt: nicht Schuld an) der derzeigen Misere gebe, sind gar keine Unternehmer. Nicht zu vergessen, auch Konzernvorstände sind keine Unternehmer!

Übrigens "Medienkrawall" - auch dagegen ist Selbsthilfe möglich. Und sie funktioniert bereits prächtig. Ja, ich meine das vielbelästerte "Kleinbloggersdorf": Weblog... Uh!... What is it good for?

Samstag, 11. Februar 2006

Einfach göttlich: Datenbank für Götter

So, wenden wir uns etwas erfreulicherem zu: den Götter!

Soeben habe ich eine Online-Datenbank entdeckt, die für überzeugte Polytheisten wie mich ein Quell der Freude ist:
Godchecker - your Guide to the Gods
Die Datenbank umfasst derzeit über 2.850 Götter. Es ist natürlich kein bierernst gemeintes mythologisches Lexikon, sondern eher ein göttlicher Spaß.

Kleine Kostprobe - unter "Donar" findet man u. A.:
DONAR: The Original Thundergod who donated the symbol of the Thunderbolt to THOR.
This symbol was in the form of a swastika. It should have been used on the Nazis and not by them. Despite their Teutonic twaddle the Nazis were not nice or Norse.
Dem ist aus heidnischer Sicht nur zuzustimmen, selbst wenn man nicht der Ansicht ist, dass Thor der mythologische Nachfolger Donars ist.

Die Islamisten und die Antifa

Interessante Fundsache bei "Indimedia":
Am 11.02.2006 veranstalteten Muslime in Düsseldorf eine Großdemonstration mit etwa 2000 Teilnehmer_innen. Inhalt dieser waren die dänischen Karikaturen, die als "gezielter Angriff" auf die "gesamte islamische Welt" interpretiert wurden. Die antidänische Ausrichtung wurde spätestens durch das Ziel des Demonstrationszuges, das dänische Konsulat, deutlich.
Einige unabhängige antifaschistische Aktivist_innen nahmen dies zum Anlass, die Veranstaltung zu beobachten.
In einem von Teilnehmer_innen der Großdemonstration verteilten Flugblatt wurde sich mit den oben genannten Prämissen offen gegen Pressefreiheit ausgesprochen:

"Daher fordern wir die Verantwortlichen der Politik dazu auf, dieses Verständnis von Presse- und Meinungsfreiheit, dass sich anmaßt, Menschen in ihren religiösen und moralischen Werten beleidigen zu dürfen, gesetzlich dahingehend einzuschränken, dass jeder, der in Ausführung seiner Presse- und Meinungsfreiheit andere beleidigt, mit ernsten strafrechtlichen Konsequenzen bedroht wird."
Weiterlesen: Düsseldorf: Für das Recht auf Blasphemie

Ganz klar: damit haben die Organisatoren der Demo eine Linie überschritten. Unmutsäußerung über die Karikaturen ist legitim, Kritik an der dänischen Regierung, insofern es die verschärften dänischen Ausländergesetze betrifft, auch, Forderungen, die Pressefreiheit einzuschränken, gehen an die Kernsubstanz der Demokratie; sie sind nicht hinnehmbar.
Die dänischen Karikaturen – inwieweit jene rassistisch konnotiert sind, ist ohnehin schwer zu beurteilen – werden kaum auf ihre mögliche islamophobe Dimension hin kritisiert, sondern werden nur als vermeintlich rationales Moment für eine an sich irrationale Antimoderne instrumentalisiert.
Ungeachtet der "antifa-deutschen" Formulierung: Das sehe ich genauso.

Weitere Fundsache, aus fdog:
Wenn die Tagesschau es fertigbringt, wie ich soeben erfahren habe, die fundamentalistische Feldpredigt vor der Dänischen Botschaft als “besonnene Kundgebung” zu bezeichnen, würde ich die Verantwortlichen gerne beglückwünschen – zu ihrer transdimensionalen Technologie, mit der sie aus einem Parallel-Universum berichten können, in dem derartige Manifestationen als “besonnen” durchgehen.

Ein Vorbeter, eine Masse, ein Ruf aus tausend (naja 500-600) Kehlen. Allah u Akbar!
Und aus diesen Stimmen konnte ich nicht den Wunsch nach Akzeptanz heraushören. Das war der Wunsch nach einem Strafgericht und der Befreiung von der Last der Individualität mit all ihren Zumutungen.

Wenn das, was ich mir ansehen durfte, die Religion des Friedens sein soll, ist der Papst Feminist.
Mal sehen, ob die Islamisten-Fundis es schaffen, die bisher mehrheitlich wirklich (und nicht nur im weichgespülten Tagesschau-Jargon) besonnenen deutschen Muslime vor ihren anti-demokratischen Karren zu spannen. Hoffentlich merken die "Mitläufer", dass solche Aktionen praktisch jedes antiislamische Vorurteil bestätigen!

Zumutung muss sein.

Und noch was, gefunden bei den beiden "neoliberalen Puppen" ;-)dem ich nur zustimmen kann:
Einige Zeit vergeht, schließlich legt sich nach einer Weile endlich die Aufregung ein wenig; selbst das Verbrennen dänischer Flaggen und das Stürmen europäischer Botschaften wird offensichtlich irgendwann langweilig. Und dann kommen die Trittbrettfahrer. Wenn in der Tagesschau zu sehen ist, wie in Damaskus der Mob randaliert, dann gibt es ganz schnell in Buxtehude Leute, die sich vom Besitzer der Falafel-Bude um die Ecke bedroht fühlen. Man wäre jetzt eigentlich lieber unter sich.

Und schon fordert Oskar Lafontaine in einem Interview mit der ZEIT, daß es keine Zuwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt mehr geben dürfe — vielleicht bereitet er insgeheim schon die Fusion der Linkspartei mit der NPD vor, die sozialpolitischen Programme sind ohnehin fast deckungsgleich. Und schon gibt es
konservative Kollegen, die ihre Leitkultur auch gerne mittels Abschottung nach außen durchsetzen wollen.
Komplett hier: Das Boot ist voll und soll nicht schaukeln

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creezy - 11. Nov, 11:29
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Inhaltlich stimme ich Deinem Text zwar zu, aber den...
dummerle - 5. Jun, 11:12

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Zuletzt aktualisiert: 15. Jul, 02:08

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