Dienstag, 17. Januar 2006

"DIE"

Aus offensichtlich gegebenem Anlass:

Simon Wiesenthal, der letztes Jahr verstorbene Gründer und Leiter des "Dokumentationsarchivs des Bundes jüdischer Verfolgter des Naziregimes", besser bekannt als "der Nazijäger", sagte einmal sinngemäß: "Ich vermeide es, von den Deutschen zu reden, weil ich nie wieder hören will: die Juden."

Verallgemeinern ist immer ungerecht gegen dem Einzelnen und dem Einzelfall, aber oft nicht zu vermeinden und meistens harmlos. Wenn Vorurteile hinzu kommen und diese Vorurteile nicht mehr hinterfragt werden, hört die Harmlosigkeit auf. Wenn auch noch Feindbilder hinzukommen, ist es brandgefährlich, von "den" Deutschen, Franzosen, Amerikanern, Russen, Irakern, Iraner, Chinesen, Juden, Moslems, Christen, Buddhisten, Heiden, Atheisten, Kommunisten, Sozialisten, Liberalen, Neo-Liberalen, Anarchisten, Konservativen, Neo-Konservativen, Nationalisten zu reden. Da wird die geistige Schublade schneller, als es einem lieb und bewußt wird, zum geistigem Kerker.
Selbst der Ausspruch "die Nazis" ist problematisch - auch wenn ich ihn oft verwende. Nicht, weil es irgend einen Nazi gäbe, dessen Einstellung mir auch nur entfernt sympathisch wäre. Sondern weil jeder Nazi ein anderer Nazi ist.

Ich bin weder gegen Vorurteile noch gegen vorschnelle Urteile gefeit. Auch nicht gegenüber Feministinnen.

Zu Simon Wiesenthal:
Gerechtigkeit, nicht Rache auf hagalil.com

Freitag, 13. Januar 2006

Iran: Todesstrafe für Notwehr

Eine schier unglaubliche Geschichte: Eine 17-jährige wehrt sich mit einem Messer gegen drei Männer, die sie und ihre Cousine zuerst mit Steinen bewarfen und dann zu vergewaltigen versuchten. Dabei erstach sie unbeabsichtigt einen der Gewaltäter.

Ein klarer Fall von Notwehr? Nicht im Iran! Am 7. Januar wurde Nazazin zum Tode durch Erhängen verurteilt.

Die ganze Meldung hier: ->
Iran to hang teenage girl attacked by rapists

Bemerkenswert, dass diese Nachricht offensichtlich den "professionellen Medien" keine Meldung wert war. Ich fand sie auch nur als "Nebenergebnis" einer Recherche, zwei Tage nachdem sie auf ->wadinet online gestellt wurde.

Das könnte bedeuten:
1. Es ist eine "Ente". (Das hoffe ich, glaube es aber nicht.)
2. Es gab in letzter Zeit so viele Horror-Meldungen aus dem Iran, dass die Nachricht glatt unterging. (Das halte ich für nicht unwahrscheinlich.)
3. Angesichts der angespannten politischen Lage ist allgemeine Leisetreterei gegenüber dem Mullah-Staat angesagt und haarsträubende Menschenrechtsverletzungen werden deshalb unter "Justizfolklore" ("deren Rechtsempfinden ist eben so!") abgeheftet. (Das befürchte ich.)

Via fdog

Kalte Duschen

Meine „Hitliste“ der Bücher, durch deren Lektüre ich im laufe der letzten 10 Jahre um einige lieb gewonnene Illusionen ärmer geworden bin.

1. Henryk M. Broder: Der ewige Antisemit
Das Buch schlug seinerzeit wie eine Bombe in die heile, selbstgefällige Welt aufgeklärter, linker, liberaler „guter Deutscher“ (wie mir) ein. Es konzentrierte sich nicht den Antisemitismus aus konservativer, nationaler oder rechtsextremer Richtung, sondern auf den meist unter dem Deckmantel des Antizionismus verborgenen Antisemitismus „von links“ und in der „gesellschaftlichen Mitte“. Diese schon in den 80er Jahren geschriebene, aber immer noch aktuelle, Analyse befreite mich von der lieb gewonnenen Illusion, dass Antisemiten „irgendwie rechts“, „irgendwie von gestern“ und in der Regel „bildungsfern“ sein müssen. Und das Antisemitismus ein „Randgruppenphänomen“ sei – nein, er gehört zum kulturellen Mainstream. Und das man als „Antifaschist“ gegen Antisemitismus sowieso gefeit sei.

2. Bjørn Jagnow: Marketing für Autoren
„Marketing ist die Ausrichtung von Angeboten auf die Anforderungen des Marktes.“
Eines der wenigen wirklich brauchbaren Autoren-Handbücher. Zwischen dem Verkauf von „Kulturgütern“ wie Büchern und dem von Schuhen, Gummibärchen und Tupperware-Behältern besteht kein grundsätzlicher Unterschied. Nur die Eitelkeit des Autoren hindert ihn – hinderte auch mich – an der einfachen Schlussfolgerung, dass man auch ein Buch „marktgängig“ herstellen und richtig „kommunizieren“ muss. Jagnow beschreibt auch genau, wie man so was macht. Und wann man ein Manuskript besser in den Altpapiercontainer als adressiert an ein Lektorat in den Briefkasten steckt, auch wenn es nach Ansicht des Schreibers der „genialsten Roman aller Zeiten“ sein sollte.

3. Burkhard-Müller : Medienmärchen
Klar, allzu großes Vertrauen in die „Medien“ hatte ich auch vorher nicht, und dass schlampig recherchiert, verzerrt, weggelassen, aufgebauscht und lanciert wird, war wirklich nichts Neues. Erschreckt habe ich mich dann doch, als ich merkte, dass ich einige der im Buch vorgestellten „Medienmärchen“ bereitwillig geglaubt hatte – obwohl keines von ihnen auch nur einer oberflächlichen Recherche standhält. Müller entlarvt vor allem den „Gesinnungsjournalismus“, den Drang vor allem deutscher Journalisten, Betroffenheit zu zeigen und Betroffenheit herzustellen, Überzeugungsarbeit zu leisten, als schier unerschöpfliche Quelle des Nonsense. Die Nachrichten müssen sich halt nach der Gesinnung richten.
„Wer liberal denkt, fürchtet manchmal bei Missständen den Backlash am meisten“, schrieb Müller vor fast 10 Jahren. „(…) denn wenn es dem Verfasser vor etwas noch mehr graut als vor dem linksökologischen, multikulturellen, politisch korrekten Meinungsterror von heute, dann ist es derjenige von morgen mit den umgekehrten Vorzeichen“. Es hatte Recht. Der „autoritäre Backslash“ hat längst begonnen. Und zwar ohne, dass der „Gesinnungsschmus“ der „Guten“ nachgelassen hätte.

4. Katharina Rutschky: Erregte Aufklärung – Kindesmissbrauch: Fakten und Fiktionen
Ja, ich gebe es zu: Auch ich gehörte lange Zeit zu jenen, denen zum Thema „Kindesmissbrauch“ nichts Besseres als panische Angst angesichts „erschreckender Zahlen“ und die Forderung nach unnachsichtiger Strafverfolgung einfiel. Auch dank dieser Streitschrift über den „Missbrauch mit dem Missbrauch“ finde ich sexuellen Kindesmissbrauch nach wie vor entsetzlich, den öffentlichen Umgang mit Inzest, Kindesmisshandlung, sexueller Ausbeutung von Kindern, den „medialen Beißreflex“ nach immer härteren Strafen, „Hexenjagden“, Vorverurteilungen und Panikmache aber auch. Es war ein Anstoß zum Selbst denken, ein geistiger Sicherheitsgurt, der mich, als später panische Meldungen über die angeblich allgegenwärtige „Kinderpornographie im Internet“ kursierten, vor dem empörten Abheben bewahrte.

5. Rainer Eisfeld: Mondsüchtig
Wernher von Braun- und die Geburt der Raumfahrt aus dem Geist der Barbarei. Ein Schock für einen Raumfahrtenthusiasten. Die Trennung zwischen „Nazi-Barbarei“ hier und „technischem Pioniergeist“ dort lässt sich angesichts des skrupellosen Opportunismus des SS-Mannes und „Vaters der Mondrakete“, der von den zehntausenden sich im „Mittelwerk“ für die „Wunderwaffen“ zu Tode schuftenden KZ-Sklavenarbeitern sehr wohl wusste, nicht aufrechterhalten. Interessant – und unbequem! – finde ich Eisfelds Hinweis auf die „reaktionäre Moderne“. Interessant auch, dass Eisfeld, anders als andere Autoren, nicht in hypermoralische Technikfeindlichkeit fällt, sondern z. B. dem Handeln und Reden des „Raumfahrtlobbyisten“ von Brauns das völlig andere, nämlich von einer tiefen humanitären Ethik bestimmte, Handeln und Reden des „Raumfahrtlobbyisten“ Carl Sagans entgegen stellt.

Mittwoch, 11. Januar 2006

Albert Hofmann wird heute 100

Dr. Dr. hc Albert Hofmann ist ein Schweizer Chemiker, der praktisch sein gesamtes Berufsleben in der Abteilung für "Naturstoffe" beim Pharmakonzern Sandoz arbeitete. In den 1940er Jahren beschäftigte er sich mit einem vor allem auf Getreide schmarotzende Pilz, der "Mutterkorn" genannt wird - weil er schon seit dem Altertum als blutstillendes, die Gebärmutter kontrahierendes Naturmittel in der Geburtshilfe eingesetzt wurde.
Albert Hofmann und seine Kollegen gewannen aus seinen Wirkstoffen das "Methergin", seitdem Standardmedikament in der Geburtshilfe. Berühmter (berüchtigter) ist allerdings eine andere Substanz, die Hofmann aus dem Mutterkorn gewann: Er isolierte das Lysergsäure-di-ethyl-amid (LSD). Sein erster Selbstversuch mit LSD ging als Bicycle-Day in die (Drogen-)Geschichte ein.

LSD wurde übrigens bis Mitte der 60er Jahre mit großem Erfolg in der psychiatrischen und psychologischen Forschung und auch in der Psychotherapie (z. B. bei schwerst traumatisierten KZ-Überlebenden) eingesetzt, Sandoz vertrieb das gründlich getestete Halluzinogen unter dem Markennamen "Delysid". Dann wurde es, ausgelöst durch eine allzu sorglose Propanda des Pychologiedozenten Timothy Leary, zur unkontrolliert "eingeworfen" Modedroge der Hippies - mit mitunter verheerenden Folgen, wie drogeninduzierten Psychosen und Suiziden unter dem Einfluß von "Horrortrips". In der Folge wurde LSD kriminalisiert, verboten, tabuisiert. Erst in den letzten 10 Jahren wurde das Klima wieder etwas sachlicher, eine (begrenzte) LSD-Forschung ist wieder möglich.

Links zum Thema:
->telepolis: "Wenn man im Paradies lebt, will man ja nicht so schnell weg"
->taz: "Das LSD ist zu mir gekommen"
->Die Drogentristesse der Steppenwölfe

(Dank an cynx.)

Montag, 9. Januar 2006

Wohl doch kein Kelten-Komet

Am Sonntag, dem 8. Januar 2006 zeigte das ZDF eine Terra X-Sendung: Der Chiemgau-Komet -
Stunde Null im Keltenreich


Gelungenes Infotainment, allerdings wurde m. E. der Außenseitercharakter der "Kometensturz"-Hypothese zu wenig herausgestellt.

Sehr kritisch berichtete das "Hamburger Abendblatt" über diese Hypothese:
Der Komet aus dem Nichts
Begonnen hatte der Streit um den außerirdischen Brocken vor fünf Jahren, als die Hobbyarchäologen in einem Waldgebiet bei Burghausen winzige Metallkugeln im Boden fanden. Darin waren seltene Mineralien wie Xifengit und Gupeiit, die 1984 auch in einem Meteoriten in China nachgewiesen wurden. Prof. Ernstson von "Impact Team" ist überzeugt, daß es sich dabei um präsolares, also nicht irdisches, Gestein handelt. "Eine Sensation", jubelt "Terra X", "versuchte doch bisher selbst die Nasa vergeblich, im All präsolares Material zu gewinnen."

Angeblich veränderte das Gestein des bayerischen Kometen die antike Welt, da die Kelten extra harte Schwerter aus dem Metall schmiedeten und an die Römer verkauften. Dadurch hätten die Römer ihr Weltreich mit Waffengewalt begründen können. Der Komet als Lieferant für Waffenschmiede? "Ein Komet besteht nicht aus Gestein, sondern aus gefrorenem Wasser, Methan und Staub", sagt Faßbinder.

Die Wissenschaftler haben inzwischen durch Blei-Isotopenanalysen nachgewiesen, daß es sich bei den Gesteinsfunden keineswegs um präsolare Metallkugeln handelt. "Die Gesteine sind das Produkt natürlicher Verwitterungsvorgänge und finden sich an vielen Orten im Alpenvorland", sagt Dr. Erwin Geiss vom Bayerischen Landesamt für Umwelt.
Mir fiel außerdem unangenehm auf, dass der Umbruch von der Hallstatt-Kultur zur La Téne-Kultur um 450 v. u. Z. nur mittels zahlreicher Zusatzannahmen durch einen Kometeneinschlag "erklärt" werden könnte.

Samstag, 7. Januar 2006

Kerben in Wikingerzähnen

Die schwedische Archäologin Caroline Arcini fand bei
Untersuchungen an mehr als 500 Skeletten von vier schwedischen Wikingerfriedhöfen rätselhafte Einkerbungen auf den Zähnen.

Zehn Prozent der Männerskelette wiesen diese tiefen, meist horizontale Einkerbungen der oberen Schneidezähne auf. Die Einkerbungen an den Zähnen der 24 Männerskelette bestanden häufig aus doppelten oder gar dreifachen horizontalen Linien. Frauenskelette mit derartigen Veränderungen fanden sich hingegen nicht. Die Einkerbungen sind mit großer Fingerfertigkeit tief in den Zahnschmelz eingefeilt worden, berichtet Arcini.
Die genaue Bedeutung der Kerben ist allerdings noch nicht bekannt.

Arcini schließt nicht aus, dass die Einkerbungen ein Zeichen der Fähigkeit sein könnten, Schmerzen zu ertragen. Sie stellt die Hypothese auf, dass die Wikinger durch Einkerbungen ihrer vorderen Schneidezähne ihre Zugehörigkeit zu einer Gilde oder einem militärischen Rang angezeigt hätten.

Artikel ->Kauen mit Kerben
Gefunden bei wissenschaft.de

Freitag, 6. Januar 2006

Blöde Liste - aber irgendwie faszinierend

Bei Anarchistelfliege fand ich eine ziemlich alberne Liste von Dingen, die ich schon mal oder noch nicht gemacht hätte. Irgendwie stimuliert sie meinen Drang zur Selbstdarstellung:

1. Ein One-Night-Stand gehabt (ja)
2. Für Sex bezahlt oder bezahlt worden (nein)
3. Sich über das Internet verliebt (nein)
4. Einen luziden Traum gehabt (ja)
5. Den nackten Hintern fotokopiert (nein)
6. Heimlich im Schwimmbad nackt gebadet (nein)
7. Einen Striptease vorgeführt (nein)
8. "Ich liebe Dich" gesagt und so gemeint (ja)
9. Candlelightdinner mit einem lieben Menschen gehabt (ja)
10. Ein Buch von Frater V.D. gelesen (ja, leider)
11. Geheiratet (nein)
12. Ein Haus gekauft (nein)
13. Einen Baum gepflanzt (ja)
14. Kinder gezeugt oder bekommen (nicht das ich wüßte)
15. Geschieden worden (nein)
16. Eine Affäre gehabt (ja)
17. Im Regen geküsst (ja)
18. Im Regen getanzt (ja)
19. Heimlich in der Öffentlichkeit gevögelt (nein)
20. Ein Tamagotchi besessen (nein)
21. Sich verliebt und das Herz nie gebrochen bekommen (nein)
22. Jemandem das Herz gebrochen (ja)
23. Jemanden vergeblich geliebt (ja)
24. Jemanden geliebt, den man nicht lieben darf (nein)
25. Jemanden über 20 Minuten nonstop geküsst (nein)
26. Länger als einen Monat um eine alte Liebe getrauert (ja)
27. Hosenträger oder eine Latzhose getragen (ja)
28. In einem besetzten Haus übernachtet (ja)
29. Blumen von einem Fremden bekommen (nein)
30. Auf einer Demonstration von einem Wasserwerfer getroffen worden (ja)
31. von den Eltern auf dem Polizeirevier abgeholt worden (nein)
32. Mit Pfeil und Bogen geschossen (ja)
33. Auf einem Pferd geritten (ja, aber frag nicht, wie)
34. mit einem Hundeschlitten gefahren (nein)
35. In einen Kampf verwickelt worden, weil man jemandem helfen wollte (ja)
36. Die Nacht durchgemacht und den Sonnenaufgang beobachtet (ja)
37. Eine Nacht unter freiem Himmel verbracht (ja)
38. Mond und Sterne durch ein Teleskop betrachtet (ja)
39. Einen Sternschnuppenregen beobachtet (ja)
40. Ein Sonnenfinsternis live gesehen (ja)
41. Mitternacht am Strand spaziert (ja)
42. Ein Tattoo machen lassen (nein)
43. Ein Piercing stechen lassen (nein)
44. Ein Intimpiercing stechen lassen (nein)
45. Eine Schönheits-OP gehabt (nein)
46. Im Restaurant zu Fremden gesetzt und mit ihnen gegessen (nein)
47. Ein gutes Gespräch mit einem Bettler geführt (ja)
48. Drogen genommen (ja)
49. Mit Drogen erwischt worden (nein)
50. Einen 800-Seiten-Roman gelesen (ja, hunderte ;) )
51. Bei einer TV-Show mitgespielt (ja, wenn man Talkshows mitzählt)
52. In einem Film mitgespielt (ja)
53. Ein eigenes Buch geschrieben (ja)
54. Einen Artikel in einem großen Medium veröffentlicht (ja)
55. Auf einem Siegertreppchen gestanden (nein)
56. Das eigene Bild in der Zeitung gesehen (ja)
57. Bei irgendeinem Wettbewerb den allerletzten Platz belegt (ja)
58. Etwas wertvolles an einen dir Fremden mit Freuden verschenkt (ja)
59. Ein Musik-CD aufgenommen (nein)
60. Die CD-Sammlung alphabetisch sortiert (nein)
61. Über sechs Stunden lang PS2 gespielt (nein)
62. In einem Chor mitgesungen (nein)
63. Laut im Auto/Fahhrad/auf der Strasse unterwegs gesungen (und nicht aufgehört sobald Passante es bemerkten) (ja)
64. Entdeckt, dass jemand Dein Blog kennt, der es nicht kennen sollte (nein)
65. einen von dir geschriebenen Artikel auf einer fremden Internetseite vorgefunden (ja)
66. mit Kleidern aus Plastiktuetten durch die Stadt gelaufen (nein)
67. Ein völlig neues Leben in einer anderen Stadt begonnen (nein)
68. In ein anderes Land gezogen dessen Sprache du noch nicht kanntest (nein)
69. Die Haarfarbe gewechselt (ja, von braun zu grau-melliert ;) )
70. Den Namen gewechselt (nein)
71. Das Geschlecht gewechselt (nein)
72. Ein Tier selber geschlachtet (ja)
73. Einmal bei einer Ernte in der Landwirtschaft geholfen (ja)
74. Einen Berg bestiegen (ja)
75. Die Nordlichter gesehen (ja)
76. Ein Weltreise gemacht (nein)
77. Eine Wildwasserfahrt mitgemacht (ja)
78. Mit einem Rucksack und zu Fuss herumgereist (ja)
79. Den Tampon nicht wieder rausgekriegt (für jungs: ein anal eingeführtes sexspielzeug nicht wieder rausgekriegt) (nein)
80. dorthin gereist wo du schon immer mal hinwolltest (ja)
81. Fallschirm gesprungen (nein)
82. Bungee-Jumping gemacht (nein)
83. Gläserrücken gemacht (ja *schäm*)
84. Mit einem Heißluftballon gefahren (nein)
85. Tauchen gewesen (wenn Schnorcheln mitzählt: ja)
86. Süchtig nach einer TV-Serie gewesen (ja)
87. Bei einer religiösen Zeremonie unangenehm aufgefallen (ja)
88. In einem aktiven Kriegsgebiet gewesen (nein)
89. Mit einer scharfen Schusswaffe geschossen (ja)
90. Auf einem Kreuzfahrtschiff gereist (ja)
91. Mehr als eine Fremdsprache gelernt (ja)
92. Eine Fahrradtour gemacht (ja)
93. Ein Feuer ohne Streichhölzer und Feuerzeug angemacht (ja)
94. die beste freundin/Freund verloren (ja)
95. Im Winter in einem natürlichen Gewässer gebadet (ja)
96. Deine Festplatte formatiert ohne daß es Absicht war (nein)
97. Jemandem das Leben gerettet (ja)
98. von jemandem ausgenutzt worden ohne es zu merken (ja)
99. zur Starwars Trilogie oder den Episoden nicht ins Kino gegangen (nein)
100. hier bitte einen eigenen punkt einsetzen
Mein 100. ist, wie die Distels: So eine beknackte Liste ins blog gesetzt (jetzt ja)

Dienstag, 3. Januar 2006

Du bist ein richtiger Schmock!

Zwei junge Kreative modifizierten den Text des allseits beliebten Image hosted by Photobucket.com Werbespots:
-> Du bist Deutschland! (Download, 7 mb)

Jetzt macht der Spot wirklich Sinn!

Nachtrag: Ich hatte mich beim ersten Anhören des modifizierten Spots verhört: Es heißt darin nicht: "Du bist ein richtiger Schmock" sondern: "Du bist ein richtiger Schmonk". "Schmock" paßt allerdings auf die "Profis", die den Originalspot verbrochen haben, sowohl in der ursprünglichen Bedeutung - "Schmock" kommt aus dem Jiddischen (von "schmo") und bedeutet soviel wie Tölpel oder Idiot - wie in der durch Gustav Freitags Lustpiel "Journalisten" geprägten Bedeutung: "gewissenloser, käuflicher Zeitungsschreiber" (heute wohl: "Medienprofi").
"Schmonk" heißt allerdings auch "Trottel", insofern stimmt es wieder!

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