Ich hätte dieses Video nicht für möglich gehalten

Ich muss gestehen: als die Singvøgel ankündigten, dass sie am Wettbewerb für den Titelsong des von Michael Jäger initierten Grassroot-Filmprojektes "Krimi 2.0" teilnehmen, war ich sehr skeptisch.
Die "Singvøgel" haben bereits bewiesen, dass sie auch unter Zeitdruck gute Songs schreiben und produzieren können - in dieser Hinsicht hatte ich keine Zweifel. Aber die Bewerbung sollte in Form einer Demo in Form eines Videos erfolgen. Ich wusste: die Zeit war extrem knapp, schließlich haben die Bandmitglieder noch "Normalberufe". Sie würde noch knapper sein, denn die "Singvøgel" hatten am 4. Juli einen Auftritt auf dem Iserlohner Friedensfestival - eine zeitaufwendige Sache, da die "Vøgel" einen langen Anfahrtsweg hatten. Vor allem: eine halbwegs professionelle Videoproduktion kostet normalerweise ein Heidengeld. Das die "Singvøgel" nicht haben.
Da ich nicht unken wollte, behielt ich meine Bedenken für mich.

Es kam aber anders. Wie es kam, hat Sven, der Drummer der Band, auf dem Blog der "Singvøgel" beschrieben (es ist kaum zu glauben):
Held des Augenblicks - Ein Bewerbungsvideo für Krimi 2.0.
Karan schrieb auf ihrem Blog aus ihrer Sicht über diese schier unglaubliche Geschichte: Held des Augenblicks.

Und das Ergebnis - seht selbst und staunt:


Ich gratuliere allen Beteiligen zu ihrer hervorragenden Arbeit!
MMarheinecke - 20. Jul, 00:31

Persönliche Anmerkung:

Der Verdacht, dass ich den Song "Held des Augenblicks" deshalb empfehle, weil ich mit den Mitgliedern der Band befreundet bin, liegt natürlich nahe.
Das ist keine Abwertung des konkurrierenden Songs "Secret Water", der meinem persönlichen Musikgeschmack sehr entgegen kommt und den ich persönlich lieber höre - ohne deshalb "Held des Augenblicks" nicht zu mögen.
Wenn ich morgens Kaffee trinke, heißt das noch lange nicht, dass ich Teeverächter wäre.
Und wenn ich Freunde unterstütze, dann heißt das lange noch nicht, dass da "gemauschelt" oder "geklüngelt" würde. Außerdem bin ich gar nicht in einer Position, die von mir erfordern würde, unparteiisch zu sein, da ich bei "Krimi 2.0" nichts, aber auch gar nichts zu entscheiden habe.

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