Ein Aufsatz von Michael Springer über Heisenbergs "Physik und Philosophie": Denkanstöße - Was die Welt zusammenhält.
Heisenbergs "Physik und Philosophie" gehörte zu den Büchern, die ich in Anschluss an Castis "Verlust der Wahrheit. Streitfragen der Naturwissenschaften" las. Springer erwähnt auch einen anderen Autor, dessen Bücher ich ebenfalls las:
Zum Beispiel hat Fritjof Capra, der unter anderem bei Heisenberg studierte, in mehreren Büchern ("Das Tao der Physik", "Wendezeit" usw.) einem "mechanistischen Denken", das von Descartes und Newton abstammen soll, die Schuld an praktisch sämtlichen Übeln der Moderne gegeben und für eine nebulose Synthese aus Quantentheorie und fernöstlicher Mystik plädiert.
Capra gilt als ein "Vordenker des New Age", der sich seit Ende der 80er Jahre deutlich vom "New Age" distanzierte, denn im "New Age" wurde ihm zu viel einfach geglaubt und zu wenig gedacht. Seine Bücher waren vermutlich der Hauptauslöser für die "Quantenesoterik", wobei die meisten "Esos", die sich auf Quantenphysik berufen, im Gegensatz zu ihm von dieser schwierigen Materie wenig Ahnung haben.
Den wesentlichen Grund für Capras Beliebtheit in "esoterischen" Kreisen sehe ich weniger in seiner m. E. wirklich ziemlich nebulösen Verbindung aus Tao und Physik, als darin, dass er (anscheinend) den Lieblingsfeind und "Universalgegner" der Esoteriker angriff, den bösen "Materialismus".
Zum Thema Quantenphysik und Philosophie
Heisenbergs "Physik und Philosophie" gehörte zu den Büchern, die ich in Anschluss an Castis "Verlust der Wahrheit. Streitfragen der Naturwissenschaften" las. Springer erwähnt auch einen anderen Autor, dessen Bücher ich ebenfalls las: Capra gilt als ein "Vordenker des New Age", der sich seit Ende der 80er Jahre deutlich vom "New Age" distanzierte, denn im "New Age" wurde ihm zu viel einfach geglaubt und zu wenig gedacht. Seine Bücher waren vermutlich der Hauptauslöser für die "Quantenesoterik", wobei die meisten "Esos", die sich auf Quantenphysik berufen, im Gegensatz zu ihm von dieser schwierigen Materie wenig Ahnung haben.
Den wesentlichen Grund für Capras Beliebtheit in "esoterischen" Kreisen sehe ich weniger in seiner m. E. wirklich ziemlich nebulösen Verbindung aus Tao und Physik, als darin, dass er (anscheinend) den Lieblingsfeind und "Universalgegner" der Esoteriker angriff, den bösen "Materialismus".