Hintergrund war jedoch, dass die mächtigen Baumwollfarmerverbände der Südstaaten und Tabakproduzenten fürchteten, Marktanteile an Hanf zu verlieren und unter Hinweis auf die Rauschwirkung zum Verbot drängten. Kombiniert mit gezieltem Lobbyismus zwischen 1935 und 1937 des Hearst News Network des Medienzars William Randolph Hearst, der wegen der Aussicht einer preisgünstiger werdenden Papierproduktion mit Hanf hohe finanzielle Verluste befürchtete, und der Chemiefirma DuPont, die unter anderem Nylon und Rayon produzierte, dürfte das letztendlich zum De-facto-Verbot im Jahr 1937 geführt haben. Vermutlich steht dies auch im Zusammenhang damit, dass 1933 in den USA die Alkoholprohibition aufgehoben worden war und der damit verbundene riesige staatliche Verfolgungsapparat somit ohne sinnvolle Beschäftigung war; so war die treibende Kraft des US-Cannabisverbots, der Vorsitzende des „Bureau of Narcotics“ Harry J. Anslinger, vor 1933 im „Prohibition Bureau“ für die Durchsetzung des Alkoholverbots zuständig gewesen.
Und habe alles schon in meinem verlinkten älteren Beitrag erwähnt. ;-)
Wirr-Licht - 12. Okt, 10:34
:)
und woher soll ich wissen, was du alles weisst und schon geschrieben hast? :D
im übrigen gebe ich dir mit den werkstoffeigenschaften nylon/hanf recht. ich meinte die pharmaindustrie, welche lieber ihre produkte an den mann bringt als einfach irgendsoein blödes kraut wachsen zu lassen.
naja
http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis_als_Rauschmittel
schau, lies... und weil das so ist, das die industrie ihre finger draufhält, wird es auch in zukunft verboten sein.
Wirr-Licht, das kenne ich längst
:)
im übrigen gebe ich dir mit den werkstoffeigenschaften nylon/hanf recht. ich meinte die pharmaindustrie, welche lieber ihre produkte an den mann bringt als einfach irgendsoein blödes kraut wachsen zu lassen.