Der "Grüne" Kandidat Ralph Nader war bei der USA-Präsidentenwahl 2000 ein Außenseiter ohne Chance. Doch einen Effekt hatte sein Engagement: Es kostete Al Gore einige Tausend Stimmen und verhalf damit George W. Bush zur Präsidentschaft.
Aha. Ein (naturgegeben begrenzter) Erfolg der Piratenpartei könnte also eventuell die Bildung einer schwarz-gelbe Regierungskoalition erleichtern.
Na und?
Was wäre denn der große Unterschied zur "Herrscherriege" der letzten vier Jahre? Und der Jahre davor? Wer hat denn welche Entscheidungen getroffen in dieser Zeit?
Es hat sich vielfach erwiesen, daß die Mainstreamparteien immer ununterscheidbarer werden - das ist auch der große Gegensatz zu Amerika und der Grund, weswegen der Vergleich mit dem "Nader-Effekt" kräftig hinkt.
Wir brauchen endlich wieder eine echte Opposition. Und eine Opposition, die den Namen wieder verdient, braucht die Piratenpartei.
Die Wahl zwischen Al Gore und Bush jr. war eine echte Richtungswahl. In beinahe allen relevanten Politikfeldern vertraten die beiden unterschiedliche Positionen.
Hingegen ist der Unterschied zwischen "rosa-schwarz" und "gelb-schwarz", wie Karan schon schrob, eher marginial. Hätte ich nicht die Option "Piraten", würde ich, wenn auch zähneknirschend, die "Linke" wählen - weil ich ihr wenigstens eine Opposition zutraue, die diesen Namen verdient. (Den "Grünen" traue ich das im Moment leider nur begrenzt zu.)
Wahlen sind für mich in erster Linie eine demokratische Institution, keine mathematische. Das bedeutet vor allen Dingen, dass ich den Parteien meine Stimme gebe, von denen ich meine Interessen am besten vertreten sehe - und nicht der Partei, die meiner ärgsten Negativauswahl am effektivsten die Stimmen nimmt, denn das wäre letztendlich nur ein fauler Kompromiss.
Da lasse ich mich weder von Wahrscheinlichkeitsberechnungen ähnlich dem "Nader-Effekt" beeinflussen noch von einer Pappnase wie Westerwelle, die meint, dem Wähler verklickern zu müssen, für die Piraten abgegebene Stimmen seien "in den Gully geworfen" (in Anspielung auf die 5%-Hürde).
Schon mal was vom "Nader-Effekt" gehört?
Na und?
Was wäre denn der große Unterschied zur "Herrscherriege" der letzten vier Jahre? Und der Jahre davor? Wer hat denn welche Entscheidungen getroffen in dieser Zeit?
Es hat sich vielfach erwiesen, daß die Mainstreamparteien immer ununterscheidbarer werden - das ist auch der große Gegensatz zu Amerika und der Grund, weswegen der Vergleich mit dem "Nader-Effekt" kräftig hinkt.
Wir brauchen endlich wieder eine echte Opposition. Und eine Opposition, die den Namen wieder verdient, braucht die Piratenpartei.
Den habe ich schon eingerechnet, "Njörd"!
Hingegen ist der Unterschied zwischen "rosa-schwarz" und "gelb-schwarz", wie Karan schon schrob, eher marginial. Hätte ich nicht die Option "Piraten", würde ich, wenn auch zähneknirschend, die "Linke" wählen - weil ich ihr wenigstens eine Opposition zutraue, die diesen Namen verdient. (Den "Grünen" traue ich das im Moment leider nur begrenzt zu.)
Na, und?
Da lasse ich mich weder von Wahrscheinlichkeitsberechnungen ähnlich dem "Nader-Effekt" beeinflussen noch von einer Pappnase wie Westerwelle, die meint, dem Wähler verklickern zu müssen, für die Piraten abgegebene Stimmen seien "in den Gully geworfen" (in Anspielung auf die 5%-Hürde).