[>>]

Weshalb ich die Piraten wähle ...

... aus genau den Gründen, die aus MrOpuas
sehr gutem Zusammenschnitt aus Fernsehsendungen hervorgehen:

"'Das Video wurde vom Nutzer entfernt." (lt. Youtube)

"Wenn ich ein demokratisch denkender Mensch bin, dann gehe ich wählen, und wähle irgend jemanden, der möglicherweise die etablierten Parteien ärgert. Ich mache nun, entschuldigen Sie, etwas Kabarettistisches, ich sage, die Piratenpartei bekommt 5,1 Prozent. Stellen Sie sich das mal vor, was für ein Entsetzen bei den etablierten Parteien! Aber dann haben die Wähler wirklich was bewirkt!" Ulrich Wickert
Ich sehe nicht ein, wieso es etwas Kabarettistisches bleiben sollte!

Wir sind auf dem "besten" Weg in einen Diktaturstaat. Und wir können (noch) etwas dagegen tun.
(Und da alles im öffentlichen Fernsehen zu sehen war, kann später keiner sagen, er hätte nichts gewusst ... )
njörd (Gast) - 23. Sep, 18:43

Schon mal was vom "Nader-Effekt" gehört?

Der "Grüne" Kandidat Ralph Nader war bei der USA-Präsidentenwahl 2000 ein Außenseiter ohne Chance. Doch einen Effekt hatte sein Engagement: Es kostete Al Gore einige Tausend Stimmen und verhalf damit George W. Bush zur Präsidentschaft.

Karan (Gast) - 23. Sep, 18:59

Aha. Ein (naturgegeben begrenzter) Erfolg der Piratenpartei könnte also eventuell die Bildung einer schwarz-gelbe Regierungskoalition erleichtern.

Na und?

Was wäre denn der große Unterschied zur "Herrscherriege" der letzten vier Jahre? Und der Jahre davor? Wer hat denn welche Entscheidungen getroffen in dieser Zeit?

Es hat sich vielfach erwiesen, daß die Mainstreamparteien immer ununterscheidbarer werden - das ist auch der große Gegensatz zu Amerika und der Grund, weswegen der Vergleich mit dem "Nader-Effekt" kräftig hinkt.

Wir brauchen endlich wieder eine echte Opposition. Und eine Opposition, die den Namen wieder verdient, braucht die Piratenpartei.
MMarheinecke - 23. Sep, 20:25

Den habe ich schon eingerechnet, "Njörd"!

Die Wahl zwischen Al Gore und Bush jr. war eine echte Richtungswahl. In beinahe allen relevanten Politikfeldern vertraten die beiden unterschiedliche Positionen.
Hingegen ist der Unterschied zwischen "rosa-schwarz" und "gelb-schwarz", wie Karan schon schrob, eher marginial. Hätte ich nicht die Option "Piraten", würde ich, wenn auch zähneknirschend, die "Linke" wählen - weil ich ihr wenigstens eine Opposition zutraue, die diesen Namen verdient. (Den "Grünen" traue ich das im Moment leider nur begrenzt zu.)
banger - 24. Sep, 10:56

Na, und?

Wahlen sind für mich in erster Linie eine demokratische Institution, keine mathematische. Das bedeutet vor allen Dingen, dass ich den Parteien meine Stimme gebe, von denen ich meine Interessen am besten vertreten sehe - und nicht der Partei, die meiner ärgsten Negativauswahl am effektivsten die Stimmen nimmt, denn das wäre letztendlich nur ein fauler Kompromiss.
Da lasse ich mich weder von Wahrscheinlichkeitsberechnungen ähnlich dem "Nader-Effekt" beeinflussen noch von einer Pappnase wie Westerwelle, die meint, dem Wähler verklickern zu müssen, für die Piraten abgegebene Stimmen seien "in den Gully geworfen" (in Anspielung auf die 5%-Hürde).

Trackback URL:
http://martinm.twoday.net/stories/5956775/modTrackback

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Klimaklller Biodiesel
Langsam dürfte sich herumgesprochen haben, dass...
MMarheinecke - 17. Dez, 11:16
Auf vielfachen Wunsch...
Hier ein Auszug - die ersten Seiten des ersten Kapitels...
MMarheinecke - 16. Dez, 23:35
Mein Gott! Die Bilder...
Mein Gott! Die Bilder haben mich echt geschockt. Ich...
finn (Gast) - 16. Dez, 10:34
...notorischer klimaleugner...
klimaleugner finde ich, ist eine fehlerhafte bezeichnung.... die...
Wirr-Licht - 16. Dez, 10:05
Nö, der war schon...
MMarheinecke - 15. Dez, 21:46

Suche

 

Status

Online seit 1478 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 17. Dez, 11:19

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


Creative Commons License

xml version of this page

twoday.net AGB