Stimmt! Wobei sich die "Radikalität" der Linksautonomen und das "harte Durchgreifen" der Staatsmacht wohl gegenseitig bedingen. Ohne staatlichen Druck hätte sich die "Rote Flora" m. E. längst zum selbstverwalteten Kultur- und Veranstaltungszentrum gewandelt (wie, im kleineren Maßstab, das "Cafe Flop" in Bergedorf), ohne die "Radikalen" in der "Flora" wäre das Staatsschauspiel nicht mehr als "sinnvolle Prävention" verkaufbar.
wird an Knut und Ralf deutlich. Da wurde seitens des Staatsschutzes zwei Besetzern ein Anschlag auf eine Bahnstrecke angehängt, nach dem Prinzip "wo kein Terror ist, muss er erfunden werden" (wie ja auch die ersten Knarren der Bewegung 2. Juni vom Verfassungsschutz-Spitzel Peter Urbach stammten). Das ging nur dummerweise nach hinten los, kam es doch sofort zu einer bundesweiten Soli-Kampagne (an der wir entscheidend mitstrickten), und als die Unschuld der Angeklagten festgestellt wurde, sah die Anklage nicht gut aus. Btw, verglichen mit der Hafenstraße vor 1988 sah die Militanz der Flora-BesetzerInnen doch recht hausbacken aus.
Was die Repression sich alles leistete