Ich weiß, nach Blogger-Zeitrechnung bin ich eine halbe Ewigkeit zu spät...(war in Finnland :) ), aber du sprichst mir mit diesem Artikel aus der Seele!
Ich bin keineswegs "ängstlich-an sich", also im Alltag überdurchschnittlich risikofreudig, aber eine Zukunftsangst in beruflicher Hinsicht, welche mir solang ich zurückdenken kann eingehämmert wurde ("Willst du später von Sozialhilfe leben?" gesprochen mit einem Ton als wäre es die endgültigste und grausamste aller Todesarten..., oder "Heute werden nur noch die oberen 10% genommen, der Rest landet auf der Straße."....so oft wiederholt bis man dran glaubt...) werd ich nicht los.
Ich versuche mir immer wieder klar zu machen, dass ich nicht "meines Glückes Schmied" bin, dass ich für gewisse Risiken und Unabwägbarkeiten nicht verantwortlich bin, dass es nicht "meine Schuld" sein muss, wenn etwas das ich tue schiefgeht - und dass eben auch Dinge schiefgehen (shit happens!)...
Das Leben scheint mir oft wie Schach (dem Fatalisten scheint es wie "Einarmiger Bandit") - aber es ist doch viel mehr eine Partie Poker... man kann mit dem was an Karten gegeben wird frei entscheiden, aber welche Karten man bekommen hat, kann man nicht ändern. Wenn der Spieler jetzt schon immer bei seinen schlechten Karten "abspringt", aus Angst ein paar Chips - oder gar alles - zu verlieren, dann versucht er etwas zu kontrollieren, was nicht kontrollierbar ist... .
Auf jeden Fall ein spätes Danke! für diesen Artikel! :)
Ich bin keineswegs "ängstlich-an sich", also im Alltag überdurchschnittlich risikofreudig, aber eine Zukunftsangst in beruflicher Hinsicht, welche mir solang ich zurückdenken kann eingehämmert wurde ("Willst du später von Sozialhilfe leben?" gesprochen mit einem Ton als wäre es die endgültigste und grausamste aller Todesarten..., oder "Heute werden nur noch die oberen 10% genommen, der Rest landet auf der Straße."....so oft wiederholt bis man dran glaubt...) werd ich nicht los.
Ich versuche mir immer wieder klar zu machen, dass ich nicht "meines Glückes Schmied" bin, dass ich für gewisse Risiken und Unabwägbarkeiten nicht verantwortlich bin, dass es nicht "meine Schuld" sein muss, wenn etwas das ich tue schiefgeht - und dass eben auch Dinge schiefgehen (shit happens!)...
Das Leben scheint mir oft wie Schach (dem Fatalisten scheint es wie "Einarmiger Bandit") - aber es ist doch viel mehr eine Partie Poker... man kann mit dem was an Karten gegeben wird frei entscheiden, aber welche Karten man bekommen hat, kann man nicht ändern. Wenn der Spieler jetzt schon immer bei seinen schlechten Karten "abspringt", aus Angst ein paar Chips - oder gar alles - zu verlieren, dann versucht er etwas zu kontrollieren, was nicht kontrollierbar ist... .
Auf jeden Fall ein spätes Danke! für diesen Artikel! :)
Gruß, Jari