ich, für meinen teil, weiß, warum ich die bilder für ´sexistisch´ halte: weil im normalfall die frau als verfügbares sexualOBJEKT abgebildet wird, begierig, von schwertschwingenden muskelprotzen erobert zu werden. soll heissen - hier wird nur mit banalen schlüsselreizen gearbeitet, um frau (und damit bild) begehrenswert zu gestalten. selbstverständlich sieht eine emanzipierte (emanzipatorische? feministische? mir fehlt gerade ein wort) darstellung von erotik oder nacktheit anders aus, als dieses dominanz/begierde/partiarchatsgeschwulste.
worauf ich, mit meinen sokratisch gemeinten fragen hinauswollte, ist, dem geneigten leser zu vermitteln, das es eben nicht um das "sex in der kunst, allgemein" - problem geht, sondern darum, WIE und in welchem konzeptuellen zusammenhang sex innnerhalb eines (kunst/kitsch)werkes wahrgenommen wird. dazu möchte ich auf den ´akademischen realismus´ hinweisen.
ganz nebenbei: ich versuche ALLERSELTENST irgendwem meine meinung über irgendwas aufzudrücken, sondern, im normalfall, selbstständiges, hinterfragendes denken auszulösen. weswegen ich auch nicht schreibe "Valleyo malt doch größtenteil pubertäre macho-themen, die sich auf mantas und motorrädern wiederfinden, und seit ´conan dem barbaren´ ungefähr so innovativ sind wie rauhfasertapeten"
..also dafür, daß du Dinge so gut auf den Punkt bringen kannst, finde ich es direkt schade, daß du damit so hinterm Berg hältst. Meinung sagen und Meinung aufdrücken - nunja, wenn keiner mehr die Meinung sagt wirds doch auch langweilig.
Entschuldige schon, wenn ich dich wirklich für so ignorant gehalten habe, aber es rennen "irgendwo da draussen" *gruselige Stimme* genug Leut herum, die das wirklich ernsthaft fragen würden.
Sex in der Kunst "an sich" finde ich kein Problem, halbnackigkeit auch nicht, allerdings leben wir halt in der Kultur, in der wir nun mal leben, und die hiesige "Leitkultur" hat jetzt nicht soooooooooo viele... hm... Beispiele von Sex in der Kunst, die mir spontan einfielen, wo ich sagen würde, "Ah - mal was Anderes". Ich bin allerdings in der Kunstszene auch nicht bewandert, somit gibt es das bestimmt, nur daß es an mir vorbeiging.
~kitschkritik II~
ich, für meinen teil, weiß, warum ich die bilder für ´sexistisch´ halte: weil im normalfall die frau als verfügbares sexualOBJEKT abgebildet wird, begierig, von schwertschwingenden muskelprotzen erobert zu werden. soll heissen - hier wird nur mit banalen schlüsselreizen gearbeitet, um frau (und damit bild) begehrenswert zu gestalten. selbstverständlich sieht eine emanzipierte (emanzipatorische? feministische? mir fehlt gerade ein wort) darstellung von erotik oder nacktheit anders aus, als dieses dominanz/begierde/partiarchatsgeschwulste.
worauf ich, mit meinen sokratisch gemeinten fragen hinauswollte, ist, dem geneigten leser zu vermitteln, das es eben nicht um das "sex in der kunst, allgemein" - problem geht, sondern darum, WIE und in welchem konzeptuellen zusammenhang sex innnerhalb eines (kunst/kitsch)werkes wahrgenommen wird. dazu möchte ich auf den ´akademischen realismus´ hinweisen.
ganz nebenbei: ich versuche ALLERSELTENST irgendwem meine meinung über irgendwas aufzudrücken, sondern, im normalfall, selbstständiges, hinterfragendes denken auszulösen. weswegen ich auch nicht schreibe "Valleyo malt doch größtenteil pubertäre macho-themen, die sich auf mantas und motorrädern wiederfinden, und seit ´conan dem barbaren´ ungefähr so innovativ sind wie rauhfasertapeten"
Hui..
Entschuldige schon, wenn ich dich wirklich für so ignorant gehalten habe, aber es rennen "irgendwo da draussen" *gruselige Stimme* genug Leut herum, die das wirklich ernsthaft fragen würden.
Sex in der Kunst "an sich" finde ich kein Problem, halbnackigkeit auch nicht, allerdings leben wir halt in der Kultur, in der wir nun mal leben, und die hiesige "Leitkultur" hat jetzt nicht soooooooooo viele... hm... Beispiele von Sex in der Kunst, die mir spontan einfielen, wo ich sagen würde, "Ah - mal was Anderes". Ich bin allerdings in der Kunstszene auch nicht bewandert, somit gibt es das bestimmt, nur daß es an mir vorbeiging.