salmix (Gast) - 24. Mrz, 20:05

aber dann doch auch bitte selber recherchieren...

Du schriebst: "Zu meiner Enttäuschung über das Niveau der Verschwörungs-Theorie trugen faustdicke Ungereimtheiten bei: z. B. wurde die "Lusitania" im September 1915 durch ein deutsches U-Boot versenkt, der Kriegseintritt der USA war aber erst im April 1917. Wenn die "Lusitania" aufgrund einer Verschwörung, die den Kriegseintritt der USA zum Ziel hatte, versenkt wurde, dann ist die Verschwörung gescheitert."

Wikipedia schreibt zur lusitania:
Die RMS Lusitania war ein britischer Passagierdampfer der Reederei Cunard Line. Sie machte am 7. September 1907 ihre Jungfernfahrt. Zusammen mit ihrem Schwesterschiff Mauretania gehörte sie zu den schnellsten und größten Passagierschiffen dieser Zeit. Für Cunard bewältigte die Lusitania die Strecke Liverpool – New York in 4½ Tagen, was ihr das Blaue Band einbrachte. Benannt wurde sie nach der gleichnamigen alten römischen Provinz im heutigen Portugal.

Im Mai 1915 wurde das Schiff durch ein deutsches U-Boot versenkt. Die Lusitania war nach dem britischen Hospitalschiff HMHS Britannic das größte im Ersten Weltkrieg versenkte Schiff. Ihr Untergang markiert außerdem den größten Verlust von Menschenleben auf See im Ersten Weltkrieg.

Versteh deinen unmut und deine enttäuschtheit nicht...

Was ich auch nicht verstehe ist das du in keiner silbe das federal reseve system erwähnst was ja der eigentlichen kern von part 3 ist. das hast du (finde ich) nicht wirklich gut gemacht, um nicht zu sagen du hast durch bewusstes weglassen bestimmter aspekte den dritten part unvorteilhaft dargestellt, aslo deine "mediale macht" missbraucht ;)..

eine frage habe ich noch: wenn jeder dollar der existiert gegen zinsen geliehen ist, woher soll denn das geld kommen um die zinsen zu bezahlen?
Das system der ungedeckten währung ist betrug am steuerzahlenden menschen, mir egal ob da die juden, die illuminaten oder einfach nur irgendwelchen reichen leute hinter stecken die ausser gewinnmaximierung garnichts böses im sinn haben. ist betrug und das sollte jeder wissen.
ist alle konstruktiv und keineswegs böse gemeint,

reingehaun

MMarheinecke - 25. Mrz, 09:44

Danke für Deine konstruktive Kritik

Die Versenkung der "Lusitania" steigerte sicherlich die anti-deutsche Stimmung in den USA, bestärkte allerdings auch die Neigung in den USA, sich so weit wie möglich aus dem "europäischen Krieg", in dem Amerika nicht zu gewinnen hätte, herauszuhalten. Tatsächlich war es einer echter, ziemlich diletantischer, Verschwörungsversuch, dessen Aufdeckung die Stimmung der Regierung Wilson der USA kippen ließ: Die "Zimmermann-Depesche" - in diesem Telegramm war der Regierung von Mexiko die Rückgewinnung des im Verlauf des 19. Jahrhundertr an die Vereinigten Staaten verlorengegangenen Territoriums in Aussicht gestellt worden für den Fall, dass die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Neutralität aufgeben sollten und sich dann Mexiko entschließen würde, auf der Seite Deutschlands in Krieg einzutreten. Die Wideraufnahme des uneingeschränkte U-Boot-Krieg (der nach der Versenkung der "Lusitania" ausgesetzt worde war), zerstörte nachhaltig die noch vorhandenen Sympathien für Deutschland in den USA.

Das Federal Reserve-System ist der zentrale Punkt der Verschwörungstheorie. In der Tat ist es aus europäischer Sicht überraschend, dass sich die Zentralbank der USA sozusagen in privater Hand befindet, allerdings sichert diese Konstruktion, wie man in der derzeitigen Bankenkrise in den USA sieht, die Unabhängigkeit der Zentralbank von der Regierung - die Regierung Bush würde wahrscheinlich eine hohe Inflationrate riskieren, um die US-Schulden "mit Papier" zu begleichen. Zentralbanken an die Regierung zu binden, hat sich regelmäßig als volkwirtschaftlich verheerend erwiesen. Eine öffentlich-rechtliche Zentralbank, wie die Deutsche Bundesbank oder die Europäische Zentralbank, wäre in den USA wahrscheinlich nicht durchsetzbar. Es bleibt der Kritikpunkt, dass eine "private" Zentralbank in erster Linie die Interessen der an ihr beteiligten Banken vertreten wird, also allgemein gesprochen das Problem des Demokratiedefizits.
Was würde es an den realen Verhältnissen großartig ändern, wenn die Währungen, wie früher im System von Bretton-Woods, durch Gold gedeckt wären? Gold hat seinen immensen Wert ja auch nur deshalb, weil ihm dieser Wert zugeschrieben wurde - uns zwar auf einem der transparentesten Märkten überhaupt, dem Goldmarkt. Wenn man so will, ist der Wert des Goldes, das als Rohstoff eher drittrangig ist, ein "imaginärer" Wert, so wie der Wert des bedruckten Papiers, das man "Bargeld" nennt.
Die Währungen sind ja nicht wirklich "ungedeckt", so wie es ein ungedeckter Scheck wäre, sie sind durch die (erwartete) Leistungsfähigkeit der hinter ihnen steckenden Volkswirtschaften gedeckt (oder sollten es sein). Die "Dollarschwäche" ist ja tatsächlich auch eine Schwäche der US-Wirtschaft, es wurden zu leichtfertig Kredite vergeben, die nicht zurückgezahlt werden können, jedenfalls nicht zu den beabsichtigten Zinsen.

Du hast recht, ausser Gewinnmaximierung hat ein idealtypischer Kapitalist keine Interessen - weder gut noch böse. Deshalb ist auch jede Kritik, die zwischem "guten" und "bösem" Kapital unterscheidet, eine verkürzte Kapitalismuskritik. (Allenfalls kann man die moralische Gesinnung eines einzelnen Kapitalisten kritisieren oder loben, aber auch der persönlich integerste Kapitalist ist in seiner Eigenschaft als Kapitaleigner auf seinen ökonomischen Eigennutz reduzierbar. Das ist an und für sich auch nicht weiter schlimm, aus klassisch wirtschaftsliberaler Sicht sogar gut, und die Kritik z. B. aus sozialistischer Sicht setzt deshalb nicht von ungefähr am Gesamtsystem Kapitalismus an, und nicht an moralischen Einzelfragen.)
"Zeitgeist" ist aus meiner Sicht ein Musterbeispiel für eine verkürzte Kapitalismuskritk. Wer das Zinssystem in Frage stellt, muss automatisch den gesamten Kapitalismus (der ohne Zinsen nicht funktioniert) infrage stellen - und nicht nur das böse, böse "raffende", "unproduktive" Finanzkapital.
Martin (Gast) - 20. Feb, 03:23

Also Du willst wissen wo das Geld fuer die Zinsen
zur Zeit herkommt?
Es entsteht aus dem Wirtschaftswachstum.Das heisst,
da sind Staaten ,Firmen und Privatleute die noch mehr
Geld bei den Banken leihen.Das ist wie der Stuhlentanz
"die Reise nach Jerusalem".Solange die Musik spielt,gibt
es keine Verlierer.Aber wie wir auch wissen,wachsen die
Baume nicht in den Himmel.Das gleiche gilt fuer das
Wirtschaftswachstum in einer endlichen Welt.Es wird
halt z.B nur eine bestimmte Menge an Oel gefoerdert.
Macht ja auch okologisch gesehen Sinn.Deswegen
muessen wir weg von einer Wachstumsabhaenigen
Wirtschaft.Wir duerfen in Zukunft nur so viel Energie
verbrauchen ,wie wir regenerieren koennen.

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