…hast auf eine sehr amüsante art und weise die stärken und schwächen des films aufgedröselt. wo sieht man heute eigentlich noch was von karl eduards "schwarzem kanal"?
Es wäre keine schlechte Idee, einige Sendungen des "Schwarzen Kanals" im Fernsehen zu zeigen - einfach, um zu zeigen, wie einfach (hinsichtlich der bescheidenen technischen und rhetorischen Mittel) Propaganda gemacht werden kann.
Was das Endlos-Thema "9/11" angeht, so neige ich zu einer ähnlichen Ansicht, wie z. B. in diesem "telepolis" Artike zum Ausdruck kommt: Politik der Angst.
Im Kern geht es darum, dass ein realer (auch real gefährlicher!) aber mit polizeilichen Mitteln kontrollierbarer Feind zum allmächtigen Kriegsgegner aufgebaut wurde.
Schnitz (Gast) - 19. Okt, 23:45
Kalle
Dabei sollte man nicht vergessen, dass die Schnitzlerschen Kanonaden bei normalen Menschen nicht so gewirkt haben, wie die Terror-Propaganda heute. Wie heißt das im Witz: Die meisten Ostdeutschen glauben, der Schwarze Kanal wurde von Karl Eduard von Schnitz moderiert. Da hatten sie nämlich schon umgeschalten (gab ja keine Fernbedienungen ;-))
sehr klare analyse
mit grüßen aus b.
Ich habe einige Folgen auf Video
Was das Endlos-Thema "9/11" angeht, so neige ich zu einer ähnlichen Ansicht, wie z. B. in diesem "telepolis" Artike zum Ausdruck kommt: Politik der Angst.
Im Kern geht es darum, dass ein realer (auch real gefährlicher!) aber mit polizeilichen Mitteln kontrollierbarer Feind zum allmächtigen Kriegsgegner aufgebaut wurde.
Kalle