Wenn ich das so lese, dann bereue ich, dass ich diesen Artikel in mein Blog gesetzt habe - was übrigens sehr spontan geschah, “Idee gehabt und gleich gebloggt”. Und der Anlaß war primär, dass ich mich schon wieder mal über die übliche Links-Rechts-Gesäßgeographie geärgert hatte. Die sich daraus entwickelnde Debatte hatte zwar anfangs ihren Reiz, aber ich habe so den Verdacht, dass einige hier meine Schnaps- (bzw. - zuviel Kaffee-) Idee etwas zu ernst nehmen.
Ich wusste es durchaus zu goutieren. Passt auch gut zum Pfefferthunfischsteaknachgeschmack im Mund und dem schönen wetter beim Hafengeburstag.Wobei, wo würdest Du mich denn einordnen? Extrem antietatistisch bis an die Grenze zum Anarchismus, für autoritäre Maßnahmen dennoch zu haben, wenn sie als punktuelle Intervention erfolgen, im Grundsatz Kommunist, gegen Privateigentum an Produktionsmitteln aber nur dann, wenn dies die lohnabhängige Beschäftigung Anderer bedeutet (ein Selbstständiger oder Genossenschaftsunternehmer leistet in dem Sinne ja keine entfremdete Erwerbsarbeit), der Überzeugung, das die Menschheit vor allem mehr und besseren Sex braucht, in der Weltsicht von Chaostheorie, Sympathie für den Taoismus und Zen und einem existenziellen Humor geprägt und im Übrigen bemüht, transgalaktisch zu denken.
Reue!