"Die FDP schließlich ist nur leicht autoritär, dafür ökonomisch stramm 'rechts', sprich kapitalistisch."
Wirklich nicht. Mehr als der Rest der deutschen Parteien, aber gemessen am Möglichen noch meilenweit davon entfernt.
Deine z-Achse scheint mir übrigens nicht unabhängig von der x-Achse und der y-Achse zu sein: Gleichheit lässt sich nur erreichen, wenn weder komplette ökonomische noch komplette politische Selbstbestimmung möglich sind. Und ein Ständestaat kann "gleicher" sein als ein Staat auf dem Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft.
Ja, die FDP ist aus meiner "linken" Perspektive stramm kapitalistisch (ich bin aus pragmatischen Gründen Anhänger der "Markwirtschaft", als "notwendiges Übel" - weil alle anderen Modelle entweder weitaus schlimmer sind, oder schlicht nicht funktionieren). Klar, es geht noch viel, viel kapitalistischer. Und gemessen am "deutschen Durchschnitt" ist sie tatsächlich liberal. Nur, dass der "deutsche Durchschnitt" verdammt autoritär ist.
(Die "Linken" sind IMO in der Graphik von "Political Compass" falsch plaziert - allerdings sah es letztes Jahr, im Wahlkampf der WASG / PDS noch so aus, als wären sie wirklich einigermaßen "antiautoritär". Inzwischen sehe ich sie klar "links oben" - mit deutlicher Tendenz zu dem, was man um 1930 mal "nationalbolschewistisch" genannt hat.)
Meiner Idee ist nur eine erste Skizze, ich bin mir möglicher Probleme durchaus bewußt - z. B. dem, dass Unterschiede spontan entstehen und ihre Unterdrückung (!) steter Anstrengung bedarf. Das heißt, "Gleichheit" ist nur sehr bedingt mit ökonomischer Selbstbestimmung vereinbar.
Wirklich nicht. Mehr als der Rest der deutschen Parteien, aber gemessen am Möglichen noch meilenweit davon entfernt.
Deine z-Achse scheint mir übrigens nicht unabhängig von der x-Achse und der y-Achse zu sein: Gleichheit lässt sich nur erreichen, wenn weder komplette ökonomische noch komplette politische Selbstbestimmung möglich sind. Und ein Ständestaat kann "gleicher" sein als ein Staat auf dem Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft.
Könnte stimmen ...
(Die "Linken" sind IMO in der Graphik von "Political Compass" falsch plaziert - allerdings sah es letztes Jahr, im Wahlkampf der WASG / PDS noch so aus, als wären sie wirklich einigermaßen "antiautoritär". Inzwischen sehe ich sie klar "links oben" - mit deutlicher Tendenz zu dem, was man um 1930 mal "nationalbolschewistisch" genannt hat.)
Meiner Idee ist nur eine erste Skizze, ich bin mir möglicher Probleme durchaus bewußt - z. B. dem, dass Unterschiede spontan entstehen und ihre Unterdrückung (!) steter Anstrengung bedarf. Das heißt, "Gleichheit" ist nur sehr bedingt mit ökonomischer Selbstbestimmung vereinbar.