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    <title>MMsSenf (&quot;Freiraum ist der Raum zwischen den Stühlen&quot;) : Kommentare</title>
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    <description>&quot;Freiraum ist der Raum zwischen den Stühlen&quot;</description>
    <dc:publisher>MMarheinecke</dc:publisher>
    <dc:creator>MMarheinecke</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-17T14:32:53Z</dc:date>
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    <title>MMsSenf</title>
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  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4932472">
    <title>Zwei halbe Arbeitlose bitte!</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4932472</link>
    <description>Wer war das noch gleich... unser Alt-Bimbeskanzler Don Kohleone... oder doch der Gazprom-Schröder, der die Arbeitslosen halbieren wollte...? Egal... &lt;br /&gt;
Jedenfalls wurde nach intensiven juristischen Recherchen schließlich festgestellt, daß die Halbierung von Arbeitslosen zwar das Arbeitslosenproblem final lösen würde... aus humanitären Gründen aber leider nicht praktikabel ist... nicht mal bei hartnäckigen Lanzeitarbeitslosen in dritter Generation... &lt;br /&gt;
In ihrer grenzenlosen Güte und Weisheit wurde von unser aller Bundesregierigen stattdessen als Alternative beschlossen nicht die Arbeitslosen zu halbieren... sondern stattdessen die Arbeitslosenunterstützung... in einem ersten Schritt... &lt;br /&gt;
Zwei Arbeitslose teilen sich also eine Unterstützung... genannt zukünftlich Harz IV... &lt;br /&gt;
Weil aber nicht nur die Arbeitslosen sondern auch die Arbeiter halbiert werden sollen... pardon, vielmehr natürlich deren Löhne werden die Arbeitslosen in Zukunft auf dem Arbeitsstrich, genannt ein-Euro-Jobs, zum Dumpingpreis verramscht... heute für einen Euro, morgen für lau... und übermorgen gibt&apos;s dann statt&apos;s Harz-Geld nur noch Lebensmittelgutscheine... &lt;br /&gt;
Schöne Neue Welt, die solche Untertanen... pardon... Bürger trägt...</description>
    <dc:creator>Aurisa</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Aurisa</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-17T14:32:53Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4932450">
    <title>An was erinnert mich das alles bloss...?&lt;br /&gt;
Ach ja, jetzt weiss ich es wieder:&lt;br...</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4932450</link>
    <description>An was erinnert mich das alles bloss...?&lt;br /&gt;
Ach ja, jetzt weiss ich es wieder:&lt;br /&gt;
&quot;Wir machen ihnen ein Angebot, das sie nicht ablehnen können!&quot;</description>
    <dc:creator>Aurisa</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Aurisa</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-17T14:18:59Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4932416">
    <title>Dann ist jeder</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4932416</link>
    <description>Brötchenkauf &quot;Zwang&quot;, denn der Bäcker &quot;zwingt&quot; mich Geld zu bezahlen - sonst bekomme ich die Brötchen nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozialleistungen werden - zumindest theoretisch - von der Allgemeinheit aufgebracht. Diese kann (muss aber nicht) hierfür eine entsprechende Gegenleistung erwarten. Damit ist noch nichts über die ökonomische (und soziale) Sinnhaftigkeit dieser Forderung gesagt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus anderen Gründen sind solche Vorschläge natürlich nicht konsensfähig. Glos macht sie, weil die CSU sich als &quot;Mittelstandspartei&quot; profilieren will. Ein durchsichtiges und eigentlich blödsinniges Manöver. Aber so etwas gleich in die Nähe des NS-Regimes zu setzen (s. weiter unten), zeugt m. E. von einem eher schlichten Politik- und Geschichtsverständnis.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-17T13:52:01Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4931827">
    <title>auch senf dazu:</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4931827</link>
    <description>weil der svan da auch mit drinhängt, tippe ich keinen kommentar. das heisst, doch, aber bei mir auf dem log:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://wirrlicht.twoday.net/stories/4931811/&quot;&gt;http://wirrlicht.twoday.net/stories/4931811/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Wirr-Licht</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Wirr-Licht</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-17T08:02:11Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4931777">
    <title>Ich frage mich manchmal, in welchen Parallelwelten einige Menschen vor allem &quot;in...</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4931777</link>
    <description>Ich frage mich manchmal, in welchen Parallelwelten einige Menschen vor allem &quot;in der Wirtschaft&quot; leben... ich denke da auch an das letzte Posting vom Sven:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.svenscholz.de/index.php/sag-keiner-mehr-ich-sei-zynisch&quot;&gt;http://www.svenscholz.de/index.php/sag-keiner-mehr-ich-sei-zynisch&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Bodecea</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Bodecea</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-17T07:19:07Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4931557">
    <title>Und genau hier sehe ich eine frappierende Ähnlichkeit: die der zunehmenden Perfektionierung...</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4931557</link>
    <description>Und genau hier sehe ich eine frappierende Ähnlichkeit: die der zunehmenden Perfektionierung bzw. Perfidisierung eines Systems (damals RAD, heute ALG II). Abgesehen von zweifelhaften ökonomischen Rechtfertigungen (Export ankurbeln damals, Rückführung in Vollbeschäftigung heute) haben beide Systeme nämlich eines gemeinsam: Kontrolle auszuüben auf die ihnen anheimgegebenen Subjekte, pardon, Bürger. Die Nazis haben&apos;s auf die Spitze getrieben. Die Spitze, auf die heute zugesteuert wird, mag eine andere Form haben, aber ist sie wirklich weniger scharf?</description>
    <dc:creator>Karan (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Karan (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-16T22:36:22Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4931527">
    <title>&quot;...darin bestehen, die Leistung nicht anzunehmen...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br...</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4931527</link>
    <description>&quot;...darin bestehen, die Leistung nicht anzunehmen...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ähm - und dann? Brücke, betteln oder verhungern? Zwang ist Zwang und wäre keiner, wenn es nicht einen zwingenden Grund gäbe, der eben keine Alternative zulässt. Zumindest keine tragbare.</description>
    <dc:creator>Sven (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Sven (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-16T22:22:57Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4931030">
    <title>Zum &quot;Reichsarbeitsdienst&quot;</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4931030</link>
    <description>Der &quot;Reichsarbeitsdienst&quot; ist keine Erfindung der Nazis; es gab ihn schon zu Zeiten der Weimarer Republik. Er wurde schon 1931 vom  damalige Reichkanzler Heinrich Brüning eingeführt, zunächst als &quot;freiwilliger Arbeitsdienst&quot;, der strenggenommen ebenso freiwillig war, wie heute die Teilnahme an &quot;1-Euro-Jobs&quot;. &lt;br /&gt;
In der Nazizeit verschwand der letzte Rest &quot;Freiwilligkeit&quot;, es gab schließlich eine sechsmonatige allgemeine Arbeitsdienstpflicht, der RAD wurde paramilitärisch organisiert. Diese &quot;Entwicklungsstufe&quot; des RAD meinte ich nicht.&lt;br /&gt;
Brüning versuchte, durch die Absenkung der Löhne und vor allem der staatlichen Tranferleistungen den Export anzukurbeln. Brünings Politik versagte, die Misserfolge seiner Arbeits- und Sozialpolitik waren Wasser auf die Mühlen der Nazis.</description>
    <dc:creator>MMarheinecke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MMarheinecke</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-16T16:47:58Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930837">
    <title>Ich bin kein Anwalt, aber die &quot;Alternative&quot; könnte natürlich - rein theoretisch...</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930837</link>
    <description>Ich bin kein Anwalt, aber die &quot;Alternative&quot; könnte natürlich - rein theoretisch - darin bestehen, die Leistung nicht anzunehmen. Es handelt sich ja - das darf man nicht vergessen - um eine Sozialleistung (im wörtlichen Sinn), d.h. eine Leistung, die von der Allgemeinheit erbracht wird. Dabei wurde sicherlich am Anfang (in den 50ern) nicht gedacht, dass sich Arbeits- und Erwerbsbiografien so entwickelt haben, wie dies praktisch seit Mitte der 80er Jahre immer weiter fortschreitet: als instabil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hartz-Gesetzgebung ist - leider - in vielen Dingen mit heisser Nadel gestrickt. Der grösste Unsinn liegt darin, die Leute aufzufordern, fürs Alter zusätzlich Vorsorge zu leisten - um dann, wenn Hartz IV &quot;droht&quot;, diese Vorsorge als Bestand aufbrauchen zu lassen. (Sicher auch hier gab es Missbrauch, aber...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &quot;Ein-Euro-Jobs&quot; (schon der Name ist irreführend) sind ähnlich unbedacht implementiert worden. Einen ähnlichen Unfug gibt es bei den Aufwandentschädigungen. Öffentliche Arbeitgeber haben bestimmte Arbeitsbereiche jetzt auf dieser Basis ausgestattet, nachdem es dort vorher 400 &#8364;-Beschäftigungsverhältnisse gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den richtigen Weg hatte Rot-Grün am Anfang beschritten, als man die Minijobs einfach abgeschafft hatte. Leider hat man sich von der Wirtschaft breitschlagen lassen (es gab auch zuviel Schwarzarbeit, was man allerdings hätte eindämmen können).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglicher Aufhänger war (und ist): die RAD-Vokabel ist daneben. Es gab hier mal einen Beitrag über Nazi-Vergleiche und deren Zulässigkeit - und Unsinnigkeit.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-16T15:02:27Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930710">
    <title>Ja, aber in anderen Ländern sieht &quot;workfare&quot; auch anders aus.</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930710</link>
    <description>&quot;Workfare&quot; in klassischen Sinne wäre der &quot;1-Euro-Job&quot; - der nun angedachte &quot;Kein-Euro-Job&quot; geht de facto wirklich in Richtung &quot;Dienstverpflichtung&quot;. Natürlich fehlt zu einem tatsächlichen &quot;Reichsarbeitsdienst&quot; noch die Kasernierung. Aber früher oder später wird irgendein &quot;Experte&quot; auch noch darauf kommen - z. B. bei jungen Arbeitslosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt schon, Bürgerarbeit kann helfen, wieder in den Arbeitsprozess hineinzufinden. Das war ja auch die erklärte Absicht der &quot;Arbeitsgelegenheit&quot; alias 1-Euro-Job. In der Tat ist es sehr problematisch, dass diese 1-Euro-Jobber nicht mehr als Arbeitslose geführt werden, und dass der Missbrauch (durch Arbeitgeber) unübersehbar ist. Mir ist schleierhaft, wie das noch größere Missbrauchspotenzial des &quot;Kein-Euro-Jobs&quot; auch nur halbwegs eingedämmt werden soll. Man könnte auf die Idee kommen, dass der Missbrauch dabei gleich eingeplant ist.&lt;br /&gt;
Abgesehen davon sind die Sanktionsmöglichkeiten gegen ALG II-Empfänger, die nicht so wollen, wie die ARGE will, schon so scharf, dass ich nicht glaube, dass es, entgegen eines hartnäckigen Klischees, noch allzu viele &quot;Drückeberger&quot; gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem, dass ich aus durchaus liberaler Sicht mit diesem Modell habe, liegt darin, dass der Betroffene kein Vertragssubjekt mehr ist (ist er im Grunde auch bei der bestehenden Hartz IV Regelung nicht mehr).&lt;br /&gt;
Das bürgerliche Recht basiert auf der Idee des Vertrages zwischen zumindest formal gleichen Parteien. Ein Vertrag kann danach nur aus freiem Willen geschlossen werden oder er erlangt keine Rechtsgültigkeit. Schon die heute übliche &quot;Eingliederungsvereinbarung&quot; ist ein Vertrag, den man nicht ablehnen &lt;i&gt;kann&lt;/i&gt;. (Wer noch irgend eine Alternative zu ALG II hätte, würde es sowieso nicht bekommen.) Bei der vorgeschlagenen Arbeitsverpflichtung kann von irgend einer Vertragsfreiheit gar keine Rede mehr sein.</description>
    <dc:creator>MMarheinecke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MMarheinecke</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-16T14:07:55Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930252">
    <title>Ja, das IZA ist total auf der Höhe der Zeit</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930252</link>
    <description>Fragt sich nur welcher.&lt;br /&gt;
Immerhin zeichnen sich die Vorschläge dieses Instituts durch erfrischende Weltfremdheit und herrlich offene Unverforenheit aus - dieser Artikel über einige &lt;strike&gt;Tiefschläge&lt;/strike&gt;Vorschläge des IZA im &quot;focus&quot; war, auch wenn es kaum glaubhaft scheint, &lt;i&gt;keine&lt;/i&gt; Satire: &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/jobs/diverses/meistbietend_aid_104938.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Meistbietend: Arbeitslose zu versteigern&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Erstaunlich nur, dass sich immer wieder Politiker finden, die glauben, so etwas käme beim Wähler an.</description>
    <dc:creator>MMarheinecke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MMarheinecke</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-16T10:12:02Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930471">
    <title>Und noch ein Nachtrag zum Pilotprojekt:</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930471</link>
    <description>&lt;i&gt;Die Analysen zeigen, dass die Betreuung der Arbeitslosen in Bad Schmiedeberg während des Modellversuchs durchaus intensiviert worden ist. Dies schlug sich etwa auch - gemessen an der Anzahl der erstatteten Bewerbungs- und Reisekosten - in verstärkten Eigenbemühungen der Arbeitslosen nieder. Dies führte aber nicht in großem Umfang zu zählbaren Arbeitsmarkterfolgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit gingen weit überwiegend&lt;br /&gt;
in öffentlich geförderte Beschäftigung, während die Abgangsraten&lt;br /&gt;
in Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt und in Nichterwerbstätigkeit kaum positiv beeinflusst wurden. Eine mögliche Erklärung hierfür ist, dass die mangelnde Aktivierung der Arbeitslosen nicht der Hauptgrund für die lang andauernde Arbeitslosigkeit ist.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://doku.iab.de/forschungsbericht/2007/fb1407.pdf&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;. (Vorsicht, PDF.)</description>
    <dc:creator>Bj&amp;ouml;rn (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Bj&amp;ouml;rn (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-16T11:51:30Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930405">
    <title>Der Fokuslink geht nicht: &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/jobs/diverses/meistbietend_aid_104938.html&quot;&gt;Hier...</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930405</link>
    <description>Der Fokuslink geht nicht: &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/jobs/diverses/meistbietend_aid_104938.html&quot;&gt;Hier mal die reparierte Version&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Erstaunlich nur, dass sich immer wieder Politiker finden, die glauben, so etwas käme beim Wähler an.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tut es ja bis zu einem gewissen Grade. Die einen, jene Mittelschicht die gerade selbst wegbricht, ist dankbar dafür, dass man den faulen Arbeitslosen mal an den Kragen geht, die ja für ihre neue Misere verantwortlich gemacht werden und der Teile des Rests wenden sich von den Parteien der Mitte ab und den &quot;Alternativen&quot; am linken und rechten Rand zu, die zwar auch keine Lösungen haben, aber für jedes Geschenk wie dieses dankbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das was mir wirklich Magendrücken macht, ist dass sowas sich eben ganz schnell, ganz hässlich entladen kann. Und ich möchte nicht wissen, wer oder was da an Parteien so hochgespült wird, wenn die Welle zurückrollt...</description>
    <dc:creator>Bj&amp;ouml;rn (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Bj&amp;ouml;rn (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-16T11:14:23Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930318">
    <title>Warum denn</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930318</link>
    <description>gleich &quot;Reichsarbeitsdienst&quot;? Das ist vollkommen unsachlich. In anderen Ländern ist es durchaus üblich, dass gemeinnützige Arbeiten von Empfängern von Transferleistungen durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ökonomisch ist es natürlich Unsinn, das als Vollbeschäftigung zu &quot;verkaufen&quot;. Selbst die aktuellen Arbeitslosenstatistiken sind gefälscht, da sie u. a. auch &quot;Ein-Euro-Jobber&quot; nicht mehr als arbeitslos führen. Zudem nutzen viele Unternehmen diese Billigkräfte und schaffen dann irgendwann weniger reguläre Jobs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorteil der Bürgerarbeit liegt darin, dass die Leute nicht vollkommen aus dem Arbeitsprozess und einer gewissen Strukturierung des Tages herausfallen. Ich kenne welche, die schon seit zehn Jahren (und länger) arbeitslos sind und es schon inzwischen schon fast als unzumutbar empfinden, vor 8 Uhr aufzustehen.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-16T10:48:44Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930190">
    <title>Aber es hat doch einen grandiosen Namen, der total spiffy, hip, trendy, sexy und...</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/#4930190</link>
    <description>Aber es hat doch einen grandiosen Namen, der total spiffy, hip, trendy, sexy und cool ist: Workfare. Was nur zwei Buchstaben von Warfare entfernt ist, aber egal...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich bin mir ganz sicher, &lt;i&gt;dieses&lt;/i&gt; Mal wird - anders als mit den Ein-Euro-Jobs - ganz genau darauf geachtet, dass das Projekt nicht dazu missbraucht wird, regulär bezahlte Stellen abzuschaffen und durch sowas zu ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch nicht zu vergessen: Der Präses des IZA ist &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Institut_zur_Zukunft_der_Arbeit&quot;&gt;Klaus Zumwinkel&lt;/a&gt;. Ich sollte zum Libertären werden, dann wäre das vermutlich alles leichter zu schlucken...</description>
    <dc:creator>Bj&amp;ouml;rn (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Bj&amp;ouml;rn (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-16T09:45:03Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Bekämpfung der Arbeitslosen</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4929994/</link>
    <description>Wirtschaftsminister Glos (CSU) begeistert sich für eine Idee, die schon andere vor ihm hatten: um das Ziel der Vollbeschäftigung zu erreichen, sollen Hartz-IV-Empfänger zur Arbeit für das Gemeinwohl verpflichtet werden. (Früher nannte man so was &quot;Reichsarbeitsdienst&quot;.) Bestärkt sieht er sich dabei durch ein Gutachten des (selbstverständlich &lt;i&gt;völlig neutralen&lt;/i&gt;) Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). (Hierzu auf &quot;telepolis&quot;: &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27928/1.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Das goldene Kalb Vollbeschäftigung&lt;/a&gt;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen sehr treffenden und optisch reizvollen Kommentar zu dieser Maßnahme, die auf der Annahme beruht, dass wir Vollbeschäftigung hätten, wenn sich alle Arbeitslosen endlich Arbeit suchen würden *), gab der Große Vorsitzende des gerantiert völlig unabhängigen Instituts ZAF hier ab:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://zenzizenzizenzic.de/archives/2008/05/14/burgerarbeit-is-the-new-sklavenarbeit/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bürgerarbeit ist the new Sklavenarbeit&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*) Keine wilde Behauptung: &lt;blockquote&gt;Ökonom Hilmar Schneider, der das IZA-Gutachten erstellt hat, sagte, die Bürgerarbeit motiviere Arbeitslose zum Handeln: &quot;Wenn sie sowieso arbeiten müssen für die Grundsicherung, lohnt sich der Aufwand, einen Job zu suchen.&quot;&lt;/blockquote&gt; (zitiert nach SpOn: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,553101,00.html&quot; &gt;Glos will Hartz IV nur noch bei Gegenleistung zahlen&lt;/a&gt;).</description>
    <dc:creator>MMarheinecke</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://martinm.twoday.net/topics/Politisches&quot;&gt;Politisches&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MMarheinecke</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-16T08:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4928496">
    <title>Erst mal schönen Dank für den Blog-Beitrag! Ich persönlich glaube, dass es weitere...</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4928496</link>
    <description>Erst mal schönen Dank für den Blog-Beitrag! Ich persönlich glaube, dass es weitere Faktoren gibt, z.B. durchaus einen Zusammenhang zwischen der religiösen und kulturellen Verfasstheit des deutschen Judentums gab und dem hohen Akademikeranteil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, der Ursachenzusammenhang fängt bei der besonderen Stellung des Lernens im Judentum an, und dies war nochmals gesteigert im deuschen Reformjudentum. Wer sich reinweg nur geistigen Tätigkeiten hingab, wer also Bildungsbürger war, der galt im deutschen Judentum als jemand und war in seinem Kulturkreis in vielerlei Hinsicht jemand, sogar ein Vorbild und attraktiver Mann usw., was sogar dann eine Rolle spielt bzw. einen Einfluss ausübt, wenn der Betreffende sich diesem Kulturkreis vielleicht sogar schon entfremdet hat. Der besondere kulturelle Habitus steckt dann doch noch in ihm. Dazu kamen die teils euphorischen Erwartungen in den Kreisen assimilierter Juden, die sie an die Aufklärung (auch in ihrem Fall als geistige Befreiungsbewegung) und an die Verbindung aus deutscher Bildungsbürgerlichkeit und Judentum richteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Man findet in dieser Zeit wohl kaum noch derartig patriotische Deutsche wie eben in jenem assimilierten Judentum, und auch kaum nirgendwo größere Freude über die Vorstellung Deutschlands als Kulturnation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Euphorie ist gründlich gebrochen, aber das gehört nicht zum Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen gewissen zusätzlichen Einfluss übte m.E. der spezifische Umgang mit den Talmud seitens gläubiger Juden aus, welcher z.B. bei gemeinsamen Studium mit einem Chaver den Sinn für feine Unterscheidungen sehr stärken kann. Dazu kommt vielleicht auch das spezifisch Diskurshafte in der religiösen Reflektion, das Zulassen unterschiedlicher Meinungen, die Diskussionsfreude usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies stärkt, und zwar aus der Welt der Religion heraus, die Verstandeskräfte, wohingegen ich im Fall besonders der katholischen Religion vom Gegenteil ausgehen würde. Hier wird eine Autorität, der Papst - und insgesamt die Kirche im Verhältnis zum Gläubigen so weit überhöht, vergötzt, und die invididuelle Reflektion unterdrückt, dass hier die Religion auch fernab ihrer lebensfremden Formen in der Summe doch ziemlich verdummend wirkt. Es ist m.E. kein Zufall, dass der Fortschritt Europas mit der Lockerung des katholischen Allmachts- und geistigen Knebelungsgriffes eng verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommen soziale Faktoren. Wenn die engen Mauern sozialer Destination (Händlergewerbe u.a.) überwunden werden sollen und auch müssen, dann bleibt ja kaum etwas anderes übrig als ein Aufstiegsversuch (bzw. überhaupt als in Versuch, eine Stellung im Leben zu erreichen) eben die Strategie der Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war nicht nur vorteilhaft. Kaum eine andere soziale Gruppierung hatte anteilig mehr Akademiker und kaum eine andere Gruppierung verfügte über so viele mittellose und gestrandete Akademiker in ihren Reihen, nur: Sollten sie Offiziere werden? Nein, das konnten sie nicht. Beamte? Nicht völlig unmöglich, aber der Zugang war stark verbaut. Handwerker? Ohne soziale Verwurzelung ist das real schwierig. Meine These (von der ich übrigens nicht unbedingt sehr überzeugt bin) lautet also, dass die starke Akademisierung dieser sozialen Gruppe auch damit etwas zu tun hatte, dass ihnen, verglichen mit anderen sozialen Gruppen, kaum etwas anderes übrig blieb. Am Ende war es also, seitens des deutschen Judentums, eine Mischung aus Neigung und Not.</description>
    <dc:creator>John Dean (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 John Dean (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-15T14:11:06Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4924750/">
    <title>Na also ....</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4924750/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,552956,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Europäer planen Einstieg in bemannte Raumfahrt&lt;/a&gt; (SpOn).&lt;br /&gt;
Wobei das &quot;große Geheimnis&quot;, das SpOn da, enthüllt gar nicht so schrecklich groß war. (&quot;Die Nachricht wurde in kleiner Runde lanciert. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Raumfahrtkonzern EADS Astrium hatten eine Handvoll Journalisten nach Bremen eingeladen. Vorab gab es kaum Informationen, nur nebulöse Andeutungen.&quot;) Jedenfalls nicht für den, der sich näher mit dem unbemannten Raumtransporter ATV befasst. Da verweise ich noch mal auf meinen Artikel &lt;a href=&quot;http://martinm.twoday.net/stories/4451092/&quot;&gt;Prestigeobjekt &quot;bemannte Raumfahrt&quot;? - In Europa eher nicht!&lt;/a&gt;, in dem ich darlegte, dass sich relativ &quot;einfach&quot; ein leistungsfähiges bemanntes Raumschiff aus dem ATV entwickeln ließe. Ein Raumschiff, dass durchaus leistungsfähiger sein könnte, als das in der Entwicklung befindliche &quot;Orion&quot;-Raumschiff der USA (geplanter Erstflug: 2014).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der &quot;Prestige&quot;-Effekt in der europäischen Raumfahrt eine eher geringe Rolle spielt, wird das Programm wahrscheinlich etappenweise  angegangen werden, und zwar so, dass jede Etappe für sich ein voll nutzbares System ist. Die erste Etappe zum bemannten Raumschiff ist mit der erfolgreichen Flug des ATV 1 &quot;Jule Verne&quot; zur ISS schon zurückgelegt. Daraus aufbauend präsentierten EADS/DLR ihre Pläne für ein europäisches bemanntes Raumschiff. Dafür soll das ATV zunächst mit einer unbemannten Kapsel, mit der Nutzlasten von der ISS zur Erde zurückgeführt werden können, ausgerüstet werden. Der erst Start könnte 2013 erfolgen. Vier Jahre später, also 2017 könnte das System dann so modifiziert worden sein, dass ein erster bemannter Start erfolgen kann. Theoretisch ginge das auch schneller, wäre aber teurer - und das ist der kritische Punkt bei diesem Projekt.&lt;br /&gt;
Dieses Konzept wird in den nächsten Wochen/Monaten noch weiter durchgerechnet, dann könnte es im Herbst auf der Ministerratstagung beschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer fachkundigen Diskussion zu diesem Thema auf dem &lt;a href=&quot;http://www.raumfahrer.net/forum/cgi-bin/YaBB.pl&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Raumcon-Forum&lt;/a&gt; ist zu rechnen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Studie der EADS für ein bemanntes Raumschiff auf ATV-Basis (einschließlich Kostenvoranschlag): &lt;a href=&quot;http://esamultimedia.esa.int/docs/gsp/completed/C18303ExS.pdf&quot;
target=&quot;_blank&quot;&gt;ATV Evolution - Executive Summary&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nachtrag&lt;/i&gt;: Entwurf eines ATVs mit Rückkehrkapsel - als Zwischenschritt zum bemannten CTV:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://s46.photobucket.com/albums/f125/MMarheinecke/geklaut/?action=view&amp;current=ATV-evolution.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://i46.photobucket.com/albums/f125/MMarheinecke/geklaut/ATV-evolution.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;ATV-Version mit R&amp;uuml;ckkehrkapsel&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;ATV mit Rückkehrkapsel - Bild: ESA&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einige Verwirrung sorgt die Nachricht, dass auch die Entwicklung eines bemannten Raumschiffs in Zusammenarbeit mit Russland geplant ist: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/raumgleiter_russland_europa_1.733466.html&quot;  target=&quot;blank&quot;&gt;NZZ: Raumgleiter mit Russland geplant&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
ESA und ROSKOSMOS / ENERGIJA unterzeichneten eine Vereinbarung für gemeinsames bemanntes System. &lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine Kapsel (keinen Raumgleiter!) mit bis zu 6 Sitzplätzen. Die Russische Seite soll die Kapsel liefern, die ESA das Service-Modul (mit dem Antrieb). Als Träger fungiert die neue ANGARA - Startplatz soll WOSTOTZNY sein. Im Laufe des nächsten halben Jahres sollen die konstruktiven Vorarbeiten abgeschlossen sein. Beteiligt sind auf Seiten der ESA EADS Astrium und Tahles Alenia Space, auf russischer ENERGIJA. Flugtests ab 2015, erster bemannte Start 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei handelt es sich um ein eigenständiges Projekt für einen Sojus-Nachfolger, bei der die ESA eher &quot;Zulieferer&quot; wäre. Die Verhandlungen für dieses Projekt kamen lange Zeit nicht von der Stelle, so dass man darüber spekulieren könnte, ob der Durchbruch nicht mit den EADS-Plänen für ein eigenes bemanntes Raumschiff zusammenhängt. Die &quot;Angara&quot;-Trägerrakete ist noch nicht geflogen, deshalb der verhältnismäßig späte Zeitraum des Testflugs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu auch im englischsprachigen &quot;Russian Space Net&quot;: &lt;a href=&quot;http://www.russianspaceweb.com/ard.html#agreement&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;The Russian-European space cooperation to face moment of truth&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>MMarheinecke</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://martinm.twoday.net/topics/Wissenschaft%2C+Technik%2C+Medizin&quot;&gt;Wissenschaft, Technik, Medizin&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MMarheinecke</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-13T20:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4927162">
    <title>Ergänzender Ansatz</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4927162</link>
    <description>Vielleicht kann man den Unterschied auch dadurch erklären, dass man mit einem Doktortitel schneller flüchten kann als mit einer Eigentumswohnung.&lt;br /&gt;
Mir scheint es zumindestens plausibel zu sein, dass die Erfahrung als Jude verfolgt zu werden dazu führt in bewegliche Güter zu investieren als z.B. in Grund und Boden. Da bietet sich Bildung ja geradezu an. &lt;br /&gt;
Wenn man dann auch bedenkt, dass das Umfeld den Bildungserfolg stark beeinflusst und eine familiäre Bildungstradition über zwei, drei Generationen aufgebaut wurde erklärt das meiner Meinung nach auch einen Teil des Bildungserfolges.</description>
    <dc:creator>okeanos (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 okeanos (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-15T02:00:33Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4300612/#4926334">
    <title>Hi</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4300612/#4926334</link>
    <description>Vielen Dank für Deinen sehr umfassenden und gut gemachten Kommentar. Ich bin durch Zufall auf den Film gekommen und habe ihn gerade gesehen. Ich fand, er fing vielversprechend an, war aber ab den Verschwörungstheorien enttäuscht und fing an zu recherchieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Film als &quot;Mindfuck&quot; zumindest einige zum Nachdenken bringt, ist das ja auch nicht das schlechteste..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast Du rausgefunden, wer dahinter steckt?</description>
    <dc:creator>telha</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 telha</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-14T17:32:45Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4921642/#4925373">
    <title>Du weißt ja dass ich das schade finde, auch wenn ich&apos;s verstehen kann. Aber...</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4921642/#4925373</link>
    <description>Du weißt ja dass ich das schade finde, auch wenn ich&apos;s verstehen kann. Aber solange du die Senftube hier nicht zumachst, bin ich ja beruhigt.</description>
    <dc:creator>Bj&amp;ouml;rn (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Bj&amp;ouml;rn (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-14T09:34:13Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4921642/#4925180">
    <title>Kleine Korrektur</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4921642/#4925180</link>
    <description>Auch hier noch einmal ein herzliches Tschüß!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine kleine Korrektur: Die &quot;bulgarischen Arbeiter&quot; habe nicht ich aufgetragen. Aber das ist wohl eigentlich egal. Weil ich es durchaus hätte sein können.</description>
    <dc:creator>Boche (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Boche (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-14T07:46:06Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4924341">
    <title>Ich hab´s. Da es ja um diejenigen geht, die der Antisemit meint, würde ich vorschlagen:...</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4924341</link>
    <description>Ich hab´s. Da es ja um diejenigen geht, die der Antisemit meint, würde ich vorschlagen: Die als &quot;Juden&quot; diskriminierte Volksgruppe.&lt;br /&gt;
Da &quot;diskrimiert&quot; wertneutral ist, ist dabei auch das bezeichnet, was der Philosemit meint, außerdem bleibt außen vor, warum sie als &quot;Juden&quot; diskriminiert werden; also wäre der katholische Antisemitismus, der rassische Antisemitismus und der zionistische Antisemitismus gleichermaßen abgedeckt. &quot;Volksgruppe&quot; wäre dann das, was durch die Diskriminierung konstituiert wird. &lt;br /&gt;
Das trifft es dann, was ich implizit meinte, als ich oben leichthin &quot;jüdische&quot; von &quot;deutschen&quot; Intellektuellen unterschied.</description>
    <dc:creator>Gomez Davila (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gomez Davila (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-13T18:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4924080">
    <title>&quot;Wir wär&apos;s den einfach mit &quot;nichtjüdischen Intellektuellen&quot;?&quot;&lt;br...</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4924080</link>
    <description>&quot;Wir wär&apos;s den einfach mit &quot;nichtjüdischen Intellektuellen&quot;?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich &quot;jüdisch&quot; auf den Glauben bezieht, bleiben alle Atheisten außen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur &quot;liberalen&quot; Intellektuellenfeindlichkeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karitatur trifft es ziemlich genau. Bei Baader geht das so: Intellektuelle lehren an staatlichen Unis politische Philosophie im Sinne ihrer Brötchengeber, nämlich Staatsverherrlichung; und würden in freier Wildbahn resp. Wirtschaft elend zugrundegehen, daher ihre Marktfeindlichkeit.</description>
    <dc:creator>Gomez Davila (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gomez Davila (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-13T16:17:51Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4924018">
    <title>Wir wär&apos;s den einfach mit &quot;nichtjüdischen Intellektuellen&quot;?</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4924018</link>
    <description>Wir wär&apos;s den einfach mit &quot;nichtjüdischen Intellektuellen&quot;?</description>
    <dc:creator>MMarheinecke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MMarheinecke</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-13T15:47:49Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4924012">
    <title>Zur &quot;liberalen&quot; Intellektuellerfeindlichkeit</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4924012</link>
    <description>Ich kenne Baader nur &quot;indirekt&quot;, aus libertären und liberalen Websites, und was Hoppe so schreibt, nur gerüchteweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Baade auf Hayek (und vielleicht auch auf Popper) aufbaut, dann wird er wahrscheinlich deren Beobachtung übernommen haben,   dass Philosophen, soweit sie sich mit Politik beschäftigen, seit Platon von der Idee des &quot;idealen Staates&quot; fasziniert sind - was sich leider nicht auf literarische Utopien beschränkt, sondern oft utopisches Denken (im Sinne Poppers) und einen durchaus praktischen Hang zu kollektivistischen Gesellschaftsbildern nach sich zieht. &lt;br /&gt;
Tatsächlich waren die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts zunächst (mehr oder weniger) Kopfgeburten von Intellektuellen. (Im Falle des Nationalsozialismus eher &quot;weniger&quot;, die Nazis waren fast alle &quot;Aktionsideologen&quot;, die wenig Wert auf einen tragfähigen &quot;intellektuellen Unterbau&quot; ihrer &quot;Theorien&quot; legten.)&lt;br /&gt;
So weit, so gut. Ich unterstelle ihm nun einmal die unter populärwissenschaftlichen Sachbuchautoren leider sehr verbreitete Tendenz zur verfälschenden Vereinfachung nebst einem Hang dazu, zu Verallgemeinern. (&quot;Unterstelle&quot;, weil ich von seinen Büchern nur die Kurzvorstellungen auf &quot;Amazon&quot; kenne.)&lt;br /&gt;
Also: Politische Philosophen haben einen Hang zu kollektivistischen Utopien. (Womit sehr vielen Philosophen unrecht getan wird - oder war Popper etwa kein Philosoph?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird der Wohlfahrtsstaat, in Anlehnung und gröblicher Vergröberung von Hayeks &quot;Weg in die Knechtschaft&quot; zum &quot;Totalitarismus light&quot; erklärt. Da die Idee des Wohlfahrtsstaates lange Zeit auch nur eine &quot;Kopfgeburt&quot; war (übrigens die Idee überwiegend liberaler Denker), schließt sich der Kreis zum logischen Kurzschluss: Ohne diese verdammten weltfremden Intellektuellen und ihre Nachbeter in den Hochschulen, Schulen und Medien hätten wir längst den maximal freien Minimalstaat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie geschrieben, das ist nur eine Mutmaßung, wie Baader denken &lt;i&gt;könnte&lt;/i&gt;. Aber ich kenne zahlreiche Beiträge auf (angeblich) liberalen und libertären Blogs und Foren, deren Schreiber genau so denken, wie ich das hier karrikiere.</description>
    <dc:creator>MMarheinecke</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 MMarheinecke</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-13T15:45:48Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4924003">
    <title>&quot;fast alle &quot;jüdischen&quot; Intellektuellen im Deutschland vor ´33 waren...</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4924003</link>
    <description>&quot;fast alle &quot;jüdischen&quot; Intellektuellen im Deutschland vor ´33 waren &quot;deutsche&quot; Intellektuelle.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon verdammt ärgerlich, wenn man in diese Nazi-Falle tappt. Aber schwer, sie zu umgehen, zumal die Nazis hier ja Fakten geschaffen haben. Ich hätte schreiben können &quot;arische Intellektuelle&quot;, womit ich sie dann allerdings von den &quot;semitischen Intellektuellen&quot; geschieden hätte. Nur haben diese sich selbst nicht in dieses rassische Raster gesteckt, und außerdem gab es hier ja auch, wenngleich selten, Kinder aus christlich-jüdischen Mischehen, die dann nicht mehr so recht in die Kategorie &quot;Semit&quot; gepasst hätten. Oder ich hätte schreiben können: &quot;christliche&quot; Intellektuelle, um sie von &quot;jüdischen Intellektuellen&quot; abzugrenzen. Nur waren viele Juden, gerade die intellektuellen, keinesfalls gläubig, sondern ebenso atheistisch wie viele ihrer &quot;arischen&quot; Kollegen. Ich fürchte, man ist mitunter gezwungen, das Nürnberger Spiel mitzuspielen, um geschichtliche Sachverhalte zu umschreiben.</description>
    <dc:creator>Gomez Davila (anonym)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Gomez Davila (anonym)</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-13T15:41:08Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4923975">
    <title>&quot;Der Gegensatz zwischen &quot;Jude sein&quot; und &quot;deutsch sein&quot; wurde...</title>
    <link>http://martinm.twoday.net/stories/4899285/#4923975</link>
    <description>&quot;Der Gegensatz zwischen &quot;Jude sein&quot; und &quot;deutsch sein&quot; wurde von den &quot;völkischen&quot; Antisemiten um 1900 erstmals konstruiert und erst von den Nazis etabliert.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich recht entsinne, wurde Freud durch den Antisemitismus erst auf sein Judentum wirklich aufmerksam. Das wäre eine weitere interessante Frage, inwieweit der Antisemitismus eine Rückbesinnung vieler deutscher Juden, die sich ja in der Kaiserzeit überpatriotisch gerierten, auf ihr Judentum mitverursacht hat. Dieser Mechanismus betrifft ja nicht nur das Judentum; wo einer Minderheit die Identifikation mit der Mehrheit verwehrt wird, werden ja immer Gruppenidentitäten verstärkt. Ich denke da an die Black-Power-Bewegung, oder an den Islamismus als Reaktion auf rassistische Exklusion.</description>
    <dc:creator>Gomez Davila (anonym)</dc:creator>
    
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    <description>Danke für das Lob! Nur ein Kleinigkeit: fast alle &quot;jüdischen&quot; Intellektuellen im Deutschland vor ´33 waren &quot;deutsche&quot; Intellektuelle. Der Gegensatz zwischen &quot;Jude sein&quot; und &quot;deutsch sein&quot; wurde von den &quot;völkischen&quot; Antisemiten um 1900 erstmals konstruiert und erst von den Nazis etabliert.</description>
    <dc:creator>MMarheinecke</dc:creator>
    
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    <description>Völlig überzeugend und hochinteressant. Das Thema hat mich auch schon beschäftigt, aber auf die Idee, die Frage einmal umzudrehen, also zu fragen, wieso es im Verhältnis in der Weimarer Zeit so wenig deutsche Intellektuelle gab, bin ich nicht gekommen.&lt;br /&gt;
Zumal es ja nach wie vor eine stark ausgeprägte Intellektuellenfeindlichkeit in Deutschland gibt. Dabei denke ich weniger an den von den seltsamen liberalen Blüten Roland Baader und H.-H. Hoppe gepredigten Hass auf Intellektuelle. Echtes geistiges Interesse, ein Interesse also, welches zuerst auf die Sache und nicht auf die unmittelbare Verwertbarkeit geht, ist selten geworden. Nicht ohne Grund erleben wir seit Jahrzehnten Deutschland nicht gerade in geistiger Hochform.</description>
    <dc:creator>Gomez Davila (anonym)</dc:creator>
    
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